Nach 6 Wochen von der Flasche an die Brust
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ninchje
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Nach 6 Wochen von der Flasche an die Brust
Hallo ihr Lieben,
leider hatte ich mit meiner Tochter einen sehr schlechten Stillstart und wir sind aus dem Krankenhaus mit Flasche entlassen worden. Ich habe sie versucht zu Hause anzulegen, leider ohne Erfolg. Sie hat die Brust nur angeschrien und furchtbar gebrüllt. Ab da habe ich Milch abgepumpt und die kleine mit der Flasche gefüttert. Meine Absicht war immer dass ich sie doch noch an die Brust bekomme wenn sie ein bisschen kräftiger ist. Ich pumpe alle 3-4 Stunden ab und füttere Pre zu, da die Menge die ich abpumpe leider nicht reicht. Ich pumpe pro Vorgang ca.60ml ab. Ich pumpe beiseitig. Die kleine ist heute 6 Wochen alt und trinkt am Tag ca 780 ml.
Sie hat die ganze Zeit für 100ml ca. 40 Minuten gebraucht, deswegen waren wir vor einer Woche beim Osteopathen. Der hat festgestellt dass sie eine Blockade im Hals hat und hat diese behoben. Seitdem trinkt sie die 100 ml in 15-20 Minuten, der Besuch hat sich also mehr als gelohnt.
Heute Mittag habe ich dann einen Versuch gewagt und sie mit Stillhütchen angelegt und sie hat tatsächlich getrunken. Ich hab mich total gefreut und seit heute Mittag hat sie an beiden Seiten mehrmals getrunken. Sie schläft leider ziemlich schnell ein und es ist auch ein bisschen Gebrüll bis sie trinkt. Wie merke ich denn nun ob sie genug bekommt und wie oft sollte ich sie anlegen damit die Milchmenge steigt?
Ich hoffe das ist nicht zu verwirrend geschrieben und mir kann jemand helfen.
Vielen Dank im voraus
Liebe Grüße Ninchje
leider hatte ich mit meiner Tochter einen sehr schlechten Stillstart und wir sind aus dem Krankenhaus mit Flasche entlassen worden. Ich habe sie versucht zu Hause anzulegen, leider ohne Erfolg. Sie hat die Brust nur angeschrien und furchtbar gebrüllt. Ab da habe ich Milch abgepumpt und die kleine mit der Flasche gefüttert. Meine Absicht war immer dass ich sie doch noch an die Brust bekomme wenn sie ein bisschen kräftiger ist. Ich pumpe alle 3-4 Stunden ab und füttere Pre zu, da die Menge die ich abpumpe leider nicht reicht. Ich pumpe pro Vorgang ca.60ml ab. Ich pumpe beiseitig. Die kleine ist heute 6 Wochen alt und trinkt am Tag ca 780 ml.
Sie hat die ganze Zeit für 100ml ca. 40 Minuten gebraucht, deswegen waren wir vor einer Woche beim Osteopathen. Der hat festgestellt dass sie eine Blockade im Hals hat und hat diese behoben. Seitdem trinkt sie die 100 ml in 15-20 Minuten, der Besuch hat sich also mehr als gelohnt.
Heute Mittag habe ich dann einen Versuch gewagt und sie mit Stillhütchen angelegt und sie hat tatsächlich getrunken. Ich hab mich total gefreut und seit heute Mittag hat sie an beiden Seiten mehrmals getrunken. Sie schläft leider ziemlich schnell ein und es ist auch ein bisschen Gebrüll bis sie trinkt. Wie merke ich denn nun ob sie genug bekommt und wie oft sollte ich sie anlegen damit die Milchmenge steigt?
Ich hoffe das ist nicht zu verwirrend geschrieben und mir kann jemand helfen.
Vielen Dank im voraus
Liebe Grüße Ninchje
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Lösche Benutzer 16233
Re: Nach 6 Wochen von der Flasche an die Brust
Hallo und herzlich willkommen!
Es meldet sich bestimmt bald eine stillberaterin bei dir.
Bis dahin kannst du schon mal hier nachlesen, was für Daten die Beraterin braucht. Insbesondere die gewichtsdaten mit Datum und die genaue zufüttermenge.
Toll, dass sie mit Hütchen an der Brust trinkt
Liebe Grüße
Vronilein
Es meldet sich bestimmt bald eine stillberaterin bei dir.
Bis dahin kannst du schon mal hier nachlesen, was für Daten die Beraterin braucht. Insbesondere die gewichtsdaten mit Datum und die genaue zufüttermenge.
Toll, dass sie mit Hütchen an der Brust trinkt
Liebe Grüße
Vronilein
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Lösche Benutzer 16233
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Mondenkind
- Forumsleitung
- Beiträge: 30229
- Registriert: 25.09.2008, 17:33
Re: Nach 6 Wochen von der Flasche an die Brust
Hallo, herzlich willkommen im SuT.
Toll, dass sie schon wieder an der Brust trinkt, das ist ein riesengroßer Pluspunkt auf dem Weg zurück an die Brust.
Auf die Zufütterung kann man nicht einfach so verzichten.
Bitte schau in diesen Thread: Wie funktioniert Stillberatung im SuT (Gewichte brauch ich jetzt noch nicht) und mach Dich auch schon mal über stillfreundliche Zufüttermethoden schlau (insbesondere BES und Becher).
In der Linksammlung Stillwissen findest du auch weitere Infos zur Relaktation.
Ich begleite Euch gern dabei!
Toll, dass sie schon wieder an der Brust trinkt, das ist ein riesengroßer Pluspunkt auf dem Weg zurück an die Brust.
Auf die Zufütterung kann man nicht einfach so verzichten.
Bitte schau in diesen Thread: Wie funktioniert Stillberatung im SuT (Gewichte brauch ich jetzt noch nicht) und mach Dich auch schon mal über stillfreundliche Zufüttermethoden schlau (insbesondere BES und Becher).
In der Linksammlung Stillwissen findest du auch weitere Infos zur Relaktation.
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Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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ninchje
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- Registriert: 28.01.2019, 18:57
Re: Nach 6 Wochen von der Flasche an die Brust
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe sie jetzt den restlichen Tag mit Stillhütchen gestillt, leider hat sie eben ganz extrem geschrien als ich sie anlegen wollte
in dem Moment hätte ich es am liebsten aufgeben...
Ich beantworte die Fragen aus dem Link
Sie ist ein Mädchen. Bis heute hat sie abgepumpte Muttermilch und Pre Nahrung bekommen, alles aus der Flasche. Sie trinkt zwischen 100 und 120 ml alle 3-4 Stunden.
Stuhlgang hat sie ca. 1-3 mal am Tag. Die Windel ist gute 7-8 Mal am Tag nass.
Im Krankenhaus hat sie leider sehr viel geschlafen und die Krankenschwester war der Meinung dass sie aufwachen und trinken muss, hat sie versucht mit Gewalt an die Brust zu bekommen, hat den Kopf gequetscht und gedrückt und die Kleine hat furchtbar geweint, nach der Nacht hat sie die Brust nur noch angeschrien.
Sie bekommt verschiedene Flaschen und nimmt selten den Schnuller
Meine Hebamme versucht mir zu helfen, hat aber leider selbst wohl nicht so viele Ideen wie man das angehen kann. Vom Osteopathen wurde sie behandelt.
Medizinische Besonderheiten gibt es keine und sie ist mein erstes Kind.
Das BES habe ich hier, haben wir auch schon mit den Stillhütchen zusammen versucht, hat leider nicht so gut funktioniert, ich werde es aber jetzt wo sie ja mit Stillhütchen wieder trinkt morgen versuchen ob das klappt.
Ich bin leider total unsicher ob sie satt wird, nachdem sie eben so schrecklich geweint hat habe ich ihr nach dem Stillen noch eine Flasche gemacht weil ich nicht sicher war ob sie satt ist, von der hat sie aber nichts getrunken.
Viele Grüße
Ich beantworte die Fragen aus dem Link
Sie ist ein Mädchen. Bis heute hat sie abgepumpte Muttermilch und Pre Nahrung bekommen, alles aus der Flasche. Sie trinkt zwischen 100 und 120 ml alle 3-4 Stunden.
Stuhlgang hat sie ca. 1-3 mal am Tag. Die Windel ist gute 7-8 Mal am Tag nass.
Im Krankenhaus hat sie leider sehr viel geschlafen und die Krankenschwester war der Meinung dass sie aufwachen und trinken muss, hat sie versucht mit Gewalt an die Brust zu bekommen, hat den Kopf gequetscht und gedrückt und die Kleine hat furchtbar geweint, nach der Nacht hat sie die Brust nur noch angeschrien.
Sie bekommt verschiedene Flaschen und nimmt selten den Schnuller
Meine Hebamme versucht mir zu helfen, hat aber leider selbst wohl nicht so viele Ideen wie man das angehen kann. Vom Osteopathen wurde sie behandelt.
Medizinische Besonderheiten gibt es keine und sie ist mein erstes Kind.
Das BES habe ich hier, haben wir auch schon mit den Stillhütchen zusammen versucht, hat leider nicht so gut funktioniert, ich werde es aber jetzt wo sie ja mit Stillhütchen wieder trinkt morgen versuchen ob das klappt.
Ich bin leider total unsicher ob sie satt wird, nachdem sie eben so schrecklich geweint hat habe ich ihr nach dem Stillen noch eine Flasche gemacht weil ich nicht sicher war ob sie satt ist, von der hat sie aber nichts getrunken.
Viele Grüße
- ShinyCheetah
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 14.12.2018, 10:40
Re: Nach 6 Wochen von der Flasche an die Brust
Hi!ninchje hat geschrieben: 28.01.2019, 23:38
Ich bin leider total unsicher ob sie satt wird, nachdem sie eben so schrecklich geweint hat habe ich ihr nach dem Stillen noch eine Flasche gemacht weil ich nicht sicher war ob sie satt ist, von der hat sie aber nichts getrunken.
Kennst du die verschiedenen Hungerzeichen? Ich fand es am Anfang tatsächlich relativ einfach, zu erkennen, wann mein Baby Hunger hat. Gut zu sehen war bei uns: Schmatzen, Suchbewegung mit dem Kopf, Hand zum Mund. Schreien ist ein spätes Hungerzeichen. Ich hatte zu dem Thema verschiedene Broschüren vom Krankenhaus und vom Frauenarzt, aber das gibt es bestimmt auch online.
Ich drück euch die Daumen! Stillen ist etwas tolles, da lohnt es sich für zu kämpfen!
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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Leominor
- Profi-SuTler
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- Registriert: 22.03.2018, 15:59
Re: Nach 6 Wochen von der Flasche an die Brust
Zum Beispiel hier: https://i.pinimg.com/originals/f1/01/68 ... c20b1f.jpg
Leominor mit Tigermädchen (2017) und Bärenjunge (2020)
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ninchje
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- Registriert: 28.01.2019, 18:57
Re: Nach 6 Wochen von der Flasche an die Brust
Vielen Dank für den Link. Ihre Hungerzeichen kann ich inzwischen ganz gut deuten, leider schreit sie weil an der Brust nicht direkt Milch kommt, ich weiß auch nicht genau wie ich das ändern kann. Ich mache ihr jetzt zum anlocken immer ein bisschen Milch mit dem Fingerfeeder in den Mund damit sie saugt
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Lucccy
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1011
- Registriert: 19.03.2012, 12:12
Re: Nach 6 Wochen von der Flasche an die Brust
Hallo,ninchje hat geschrieben: 29.01.2019, 13:23 Vielen Dank für den Link. Ihre Hungerzeichen kann ich inzwischen ganz gut deuten, leider schreit sie weil an der Brust nicht direkt Milch kommt, ich weiß auch nicht genau wie ich das ändern kann. Ich mache ihr jetzt zum anlocken immer ein bisschen Milch mit dem Fingerfeeder in den Mund damit sie saugt
Soweit ich das verstanden habe, hilft Dir da auch das BES: da kommt beim Saugen direkt Milch. Dadurch wird die Brust dann ja mit einem Erfolgserlebnis verbunden.
Hier in der Forensuche solltest Du auch Tips für die Kombination Stillhütchen und BES finden, da gibt es verschiedene Möglichkeiten die zu kombinieren. Es gibt kein richtig oder falsch.
Gruß Lucccy
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ninchje
- Herzlich Willkommen
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- Registriert: 28.01.2019, 18:57
Re: Nach 6 Wochen von der Flasche an die Brust
Liebe Mondenkind,
ich habe das heute mit dem BES versucht und irgendwie kommen wir damit überhaupt nicht klar. Ich habe jetzt seit gestern 14:30 Uhr nur noch gestillt und gestern Mittag in zwei Mahlzeiten 100 ml Muttermilch die noch im Kühlschrank gestanden haben zugefüttert.
Sie hat heute Nacht von 23 Uhr bis 05:40 Uhr geschlafen, gestillt und mit einmal Stillen zwischendurch bis 11 Uhr geschlafen. Seitdem haben wir mehr oder weniger den ganzen Tag gestillt, aktuell schläft sie seit 30 Minuten. Ich weiß nicht wann ich noch zufüttern soll, kannst du mir da einen Tipp geben? Ist das tatsächlich notwendig wenn sie so viel an der Brust trinkt?
Vielen Dank schonmal
Liebe Grüße Nina
ich habe das heute mit dem BES versucht und irgendwie kommen wir damit überhaupt nicht klar. Ich habe jetzt seit gestern 14:30 Uhr nur noch gestillt und gestern Mittag in zwei Mahlzeiten 100 ml Muttermilch die noch im Kühlschrank gestanden haben zugefüttert.
Sie hat heute Nacht von 23 Uhr bis 05:40 Uhr geschlafen, gestillt und mit einmal Stillen zwischendurch bis 11 Uhr geschlafen. Seitdem haben wir mehr oder weniger den ganzen Tag gestillt, aktuell schläft sie seit 30 Minuten. Ich weiß nicht wann ich noch zufüttern soll, kannst du mir da einen Tipp geben? Ist das tatsächlich notwendig wenn sie so viel an der Brust trinkt?
Vielen Dank schonmal
Liebe Grüße Nina