Unsere Kinderärztin hat uns angetragen, bitte möglichst mit Beginn des 5. Monats (und das wäre nächste Woche) mit der Einführung von Beikost zu beginnen. Allerdings nicht nach "Breifahrplan" mit dem Ziel, Mahlzeiten zu ersetzen, sondern zur Allergieprävention. In Ihrer Praxis wird die Meinung vertreten, dass Beikost parallel zum Stillen zwischen Beginn des 5. und Ende des 6. Monats Lebensmittelallergien vorbeugt.
Ihre Anweisung ist, dem Baby einfach alles mögliche (in Breiform) anzubieten, mal ein Löffelchen hier, mal eins da, damit es mit allem in Kontakt kommt. Dabei sollen wir auch nicht bspw. 1 Woche lang nur ein Lebensmittel geben, sonder im Prinzip alles wild durcheinander. Das macht auch Sinn, da es eben nicht darum geht, Lebensmittelallergien frühzeitig festzustellen, sondern ihnen vorzubeugen.
Ein paar Fragen: Hat noch jemand hier diese Meinung gehört? In offiziellen Ratgebern steht das nämlich nicht.
Spricht irgendetwas dagegen, das so zu machen?
Eigentlich möchte ich Beikost nach BLW einführen, gerne möglichst breifrei
Dann noch zu guter letzt: Soweit ich weiß, sind die meisten BLW-Vertreter der Meinung, dass ein so kleines Baby noch nicht beikostreif sein kann. Schadet es denn eurer Meinung nach dem Baby, wenn man so früh mit Fingerfood beginnt? Mit nur leichter Unterstützung auf dem Schoß sitzen kann F und Sachen beidhändig greifen und zum Mund führen übt er im Moment sehr fleißig. Mit Spielzeug klappt es, warum also nicht mit gedünsteten Möhren
Ich habe keine Eile, ihn abzustillen, das ganze passiert also völlig stressfrei und in seinem Tempo. Aber ich muss zugeben, dass ich auch einfach neugierig bin und Lust habe, ihm mal was zu essen anzubieten