Mein Baby (8 Monate) kommt nachts mittlerweile jede Stunde. Wenn ich Glück hab, dann auch mal nur jede 2. Stunde.
Ich bin mittlerweile total müde und immer an der Kippe zum Krank werden.
Ich hab Tobi seit der Geburt voll gestillt. Als er ca. 3 Wochen alt war hat er 2 Wochen lang viel geschrieen und schlecht getrunken. Nach dieser Zeit hab ich bemerkt, dass ich eine hyperaktiven Milchspendereflex mit Hyperlaktation habe/hatte. Haben das aber nach Erkennen wieder gut in den Griff bekommen.
Mittlerweile bekommt er tagsüber mittags, nachmittags und abends Brei und dazu ein Wasserfläschchen mit pro Tag ca. 150ml drin. Vormittags, abends zum Einschlafen und nachts stille ich ihn noch. Nachts nach Bedarf.
Wir hatten noch nie wirklich berauschende Nächte, aber mittlerweile zerrt es ganz schön an meinen Kräften.
Mein Mann hat nachts den älteren Bruder, kann mir also auch nicht wirklich unter die Arme greifen.
Ich hab mittlerweile einfach das Gefühl, dass er meine Brust als Schnuller "missbraucht". Bis er 3 Wochen alt geworden ist, hat er ab und an einen Schnuller gehabt, aber mit der "Schreiphase" wollte er ihn dann gar nicht mehr. Seitdem haben wir ihn auch ganz weggelassen.
Wie kann ich Tobi denn verständlich machen, dass er auch ohne Brust weiterschlafen kann?
Zum Einschlafen stille ich ihn im Bett auf dem Stillkissen und leg ihn ab, wenn er fertig, aber noch etwas wach ist. Da ist das Einschlafen kein Problem. Nachts stille ich ihn eh schon im Liegen. Es macht mit dem Aufwachen keinen Unterschied, ob ich abends noch auf der Couch sitze und er allein im Bett liegt, oder, ob ich nachts die ganze Zeit mit Körperkontakt an ihm dran liege. Tagsüber schläft er entweder in der Trage oder im Kinderwagen. Meist aber pro Schlaf nur 30 min.
Manchmal lässt er sich nachts durchs Hochnehmen und wiegen beruhigen, aber das ist mittlerweile sehr selten geworden.
Ich glaub mittlerweile auch nicht, dass das nur eine Phase ist, da es schon so lang andauert und eher immer schlimmer wird.
Ich würd ihn eigentlich ungern schon abstillen, bzw denke nicht, dass das unbedingt unser Problem löst.
"Hoffe auf ein Wunder!"