wir waren vor einiger Zeit bei der U7a und meine Kleine (Frühchen 36+3, 2130 g bei 47 cm) war schon immer sehr zart. Nun ist sie aber von der Perzentile gerutscht und laut KiA auch im Untergewichtsbereich. Sie wiegt bei 89,2 cm 10,8 kg.
Wobei sie in den letzten 3 Monaten etwas gewachsen ist (nun 93 cm und 11,6 kg).
Sie hat noch nie vieles probieren wollen. Breie gingen als Baby auch gar nicht. Nur BLW von unserem Teller. Früher war sie weniger wählerisch als jetzt. Sie hat damals zum Beispiel Erbsen geliebt - heute findet sie die "eklig". Fast alles an Gemüse ist "eklig".
Sie isst nur Nudeln mit Butter, Reis mit Butter, Fischstäbchen, Pommes, Würstchen, Pizza, fast alles an Obst (Apfel, Banane, alle Beeren, Birnen, Pflaumen, Aprikosen, Melone.. also wirklich fast alles) und an Gemüse nur Paprika (und Kartoffeln in fast jeder Form. Brei aber absolut nicht), Tomaten ganz selten, seit Kurzem auch mal eine rohe Möhre, Brot mit bestimmten Wurstsorten.
Süßigkeiten liebt sie natürlich alle - egal ob salzig oder süß.
Zuhause habe ich das irgendwie schon immer hinbekommen.
Im Kindergarten hatten wir die Eingewöhnung und nun ab November haben wir angefangen, dass sie dort bis 13 Uhr bleibt und auch Mittag mitessen soll.
Wir hatten die Hoffnung, dass es sich mit der Zeit legt und sie da anfangen wird zu essen, weil sie die anderen essen sieht.
Es gab ein paar kleine Momente, wo ich Hoffnung schöpfte. Sie aß eine mit Käse (fand sie so sonst ganz eklig) gefüllte Ravioli und einmal Grießbrei (den fand sie vorher auch echt eklig
Oft hat die Erzieherin (die wirklich eine ganz Liebe ist - ist aber eine andere, als ihre regulären Erzieherinnen, weil die nur HT-Kräfte sind) es durchgehen lassen, dass sie nur den Nachtisch darf, aber gestern durfte sie das wohl nicht.
Mein Mann (ist sozialpädagogischer Assistent woanders) sagt ja, kann sie natürlich nicht immer machen, sonst möchten die anderen Kinder das auch.
Nun hat man mir gesagt, ich soll auch zu Hause nicht mehr kochen, damit sie merkt, dass sie im KiGa essen muss. Mach ich auch nicht mehr, aber sie ist ja nunmal untergewichtig und mir fällt das dann schwer, ihr ganz das Essen zu verwehren. Ich hab ja auch echt großen Hunger, wenn ich nix zum Mittag esse.
Ich erkläre ihr das auch, dass sie da essen muss, weil es zu Hause nichts zum Mittag gibt (es gibt aber einen kleinen Snack und später zum Kaffee dann auch).
Ich bin jetzt leider total planlos, was ich machen soll. Theoretisch kann sie noch wieder mit nach Hause (dieses Jahr), aber nächstes Jahr, ab dem Sommer, wenn das mit meiner Planung passt, sollte sie dann länger, als mittag dableiben.. Teilweise bis 16:30 Uhr.
Das sind aber noch ungelegte Eier, aber ich denke, wenn ich sie jetzt wieder ab 12:30 Uhr rausnehme, dass sie dann nächstes Jahr evtl. Probleme bekommt, wenn sie länger bleiben soll.. ?
Ist es noch zu früh und ich soll abwarten?
Soll sie dann zu Hause wirklich gar nichts mehr zu Essen bekommen, bis zum Abendbrot? (Das kann ich glaube ich gar nicht).
Wie würdet ihr das machen? Habt ihr Ideen oder Denkanstöße?
Fühle mich so zur Zeit nicht so wohl.