Zur Unruhe an der Brust: Meine Tochter hat das gemacht als sie noch ganz klein war und zur Zeit macht sie das auch wieder verstärkt. Die Hebamme meinte damals dass die ganz Kleinen oft auch wenn ihnen irgendwie vage unwohl ist an die Brust wollen aber dann nicht wirklich Hunger haben und mit dem Milchangebot nicht klarkommen. Klingt logisch. Ich hab aber auch heute noch das Gefühl dass das bei meiner Maus teils so ist. Also bei mir wirkt dann wirklich abdocken, warten bis sie gepupst, gekackt, gezappelt, mich angelächelt, den Kopf wild in alle Richtungen gedreht usw. hat Wunder. Ich hab jetzt auch angefangen ihr das zu erklären was das in mir auslöst und dass es mir auch teilweise wehtut und ich gewisse Sachen beim Stillen deshalb nicht möchte. Also abdocken, Brust wegpacken (sonst macht sie den Piranha), erklären und kuscheln oder was anderes machen und dann wenn sie ruhiger ist wieder anbieten. Allerdings schreit sie auch nicht hysterisch wenn ich das mache, das scheint ja bei deinem Kleinen anders zu sein. Ich bin aber durchaus auch schon ausgeflippt, ich glaube das passiert uns allen, gerade unter wenig Schlaf und Hunger!
Ich denke gerade im Hinblick auf das Zahnen (bei uns zum Glück noch nicht) ist es ganz gut wenn man versucht ein bisschen mit dem Kind zu kommunizieren zum Thema Stillen und was gehört zum Stillen, was gehört aber vielleicht auch eher zu was anderem wie kuscheln oder spielen. Natürlich stehen die Bedürfnisse des Kindes immer im Vordergrund, aber man kann ja schon versuchen ein bisschen lenkend einzuwirken