Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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pqr
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von pqr »

Ob es bei Dir nötig ist, kann Dir vielleicht eine der Stillberaterinnen sagen.
Ich habe bei ähnlich alten Kind als max. Zeit ohne Stillen oder Pumpen 12 bis 13 h, sonst kündigt sich bei mir ein Milchstau an.
Viele Grüße
pqr

pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
Leominor
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Leominor »

Hallo Arnat, eigene Erfahrungen zum über Nacht weg bleiben habe ich nicht. Allerdings habe ich festgestellt, dass unsere Kleine bislang alles sehr gut gemeistert hat, vor dem Ich großen Respekt hatte. Ich gehe wieder arbeiten seit sie 6 Monate alt ist, derzeit auch Vollzeit (sie ist jetzt 9 Monate). Bis vor kurzem hat sie kaum gegessen. Jetzt, wo ich Vollzeit arbeite klappt das auf einmal ganz gut. Ich denke, wenn du über Nacht weg bist wird die Kleine das schon machen. Entweder sie trinkt Milch aus dem Becher/ der Flasche etc. oder sie wird essen. Vertrau ihr und deinem Mann. Die zwei schaffen das bestimmt!

Wie weit wärst du denn im Notfall weg?

Oder wäre es doch eine Option die beiden mit zu nehmen? Was sagt dein Gefühl?
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Teazer
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Teazer »

RedsMama hat geschrieben: 25.09.2018, 10:05
Teazer hat geschrieben: 25.09.2018, 08:11
RedsMama hat geschrieben: 25.09.2018, 03:35 Die who gewichtszunahme werte gelten ab Geburt, nicht nach korrigiertem alter, oder?
Am Anfang gelten für Frühchen die Fenton-Wachstumskurven. Erst ab ET+10 Wochen geht man zu den WHO-Perzentilen für reif geborene Babys über.
Liebe Teazer,

Danke dir! Um sicher zu sein, dass ich das richtig verstanden habe, ein Baby, das jetzt 18 Wochen alt ist, aber in der 34. Schwangerschaftwoche geboren worden ist, soll jetzt nach der who kurve zunehmen, korrekt?
Genau.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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bayleaf
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von bayleaf »

Katjuschba hat geschrieben: 24.09.2018, 11:00 Wie läuft eigentlich das Stillen mit einer ausreichend laktierenden Brust ab? Ich habe zu wenig Milch und inzwischen so viel gelesen über Msr, Brüste die nicht leer werden, aber dennoch gut entleert werden sollen, in einer amerikanischen FB Gruppe jetzt auch über eine Unterscheidung zwischen zu wenig Speicher und zu langsamer Nachproduktion bei Milchmangel und bin total verwirrt. Daher würde mich interessieren : Wie funktioniert das bei euch: Kommt nach dem Andocken gleich Milch oder muss das Baby erst ansaugen? Wie lange trinkt es an einem MSR? Reicht ein MSR (das heisst der volle Speicher) für eine Mahlzeit oder kommen weitere MSRS? Sind dazwischen Pausen?..
Mir ist klar, dass es nicht den einen richtigen oder normalen Ablauf gibt, mich interessiert die Bandbreite bei Vollstillbabys. (Klar auch um unser Stillen etwas besser einordnen und verstehen zu können.)
Ich fasse mal kurz die Physiologie des Milchspendereflexes zusammen:
-durch den Saugreiz des Säuglings an den Brustwarzen werden Nervenimpulse an das Gehirn geschickt, es kommt zu einer Oxytocinausschüttung
-das Oxytocin erreicht über die Blutbahn die Zellen im Brustgewebe und sorgt durch Muskelkontraktionen dafür, dass die Milch aus den Drüsen in die Milchgänge gedrückt wird
- während des MSR erweitern sich die Milchgänge und bleiben 1-2 Minuten erweitert (das alles passiert gleichzeitig in beiden Brüsten)
- die meiste Milch pro Stilleinheit wird bei dem ersten MSR gebildet, auch die Milch die sich zwischen den Stilleinheiten in den Drüsen angesammelt hat wird mit dem ersten MSR abtransportiert
- pro Stilleinheit werden 1-9 MSRe ausgelöst, manche Frauen spüren den ersten MSR besonders stark

Ich hoffe das es so verständlich ist!
Liebe Grüße
bayleaf
Mit meinen 09/12/16 Jungs
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von RedsMama »

Danke, Teazer!
Liebe Grüße
R.

I knew exactly how to raise my kid when I became pregnant. Then he was born...
I know nothing.
I am much wiser now.


Jeder wird perfekt und vollständig geboren. Unsere Job als Eltern ist nicht unsere Kinder zu erziehen, sondern sie davor zu schützen, gebrochen zu werden.

R., K., der großartige Weltenbummler 10/15 und die Strahlende Königin 06/18.


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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von delfinstern »

Blöde Frage, aber wie penibel ist das "kein ibu ab ssw 28" zu nehmen?
Meinen Mann habe ich am Wochenende das Eincremen mit Ibugel (Rückenschmerzen, irgendwie verhoben) verweigert. Der Zwerg hat abends öfter Probleme mit den 2. Backenzähnen, die kommen jetzt wohl langsam. Da bekommt er Ibusaft, dann schläft er deutlich besser. Und kurz drauf stillt er zum Einschlafen, da sind ja dann noch Reste vom Saft im Mund...macht das was?
Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Brombeere153 »

Also ich habe trotz Ibusaft beim Kind gestillt, das ist ja zur oralen Aufnahme und nicht durch die Haut.
Eincremen würde ich mit Plastikhandschuhen.
Liebe Grüße von Beere (1986) mit großer Tochter (2016), kleiner Tochter (2018) und einem kleinen * im Herzen
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von pqr »

delfinstern hat geschrieben: 26.09.2018, 22:02 Blöde Frage, aber wie penibel ist das "kein ibu ab ssw 28" zu nehmen?
Meinen Mann habe ich am Wochenende das Eincremen mit Ibugel (Rückenschmerzen, irgendwie verhoben) verweigert. Der Zwerg hat abends öfter Probleme mit den 2. Backenzähnen, die kommen jetzt wohl langsam. Da bekommt er Ibusaft, dann schläft er deutlich besser. Und kurz drauf stillt er zum Einschlafen, da sind ja dann noch Reste vom Saft im Mund...macht das was?
Also grundsätzlich ist es penibel mit dem Ibu, da es den Ductus botalli schliesst ab der 28. Woche. Allerdings gilt das, wenn Du es selber nimmst. Die dermale Aufnahme über die Haut reicht sicher nicht aus über die Reste am Mund Deines Stillkindes. Das Ibugel würde ich vielleicht eher nicht mehr ohne Handschuhe cremen, wobei der systemische Übertritt wahrscheinlich auch nicht riesig ist.
Viele Grüße
pqr

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von KuchenStueck »

Ich habe mal eine Frage aus rein wissenschaftlichem Interesse:
Kann man in etwa sagen, bis wann die Milch immer mehr wird und ab wann sie wieder weniger wird? Also ich weiß, dass das wahrscheinlich sehr individuell ist, aber vielleicht gibt es ja irgendwelchen groben Zeitangaben?

Also ein 7 Monate altes Baby bekommt wohl täglich mehr Milch als ein 2 Wochen altes, aber ein 18 Monate altes Kleinkind, das schon ganz gut isst, bekommt Wahrscheinlichkeit schon weniger als das 7 Monate alte Baby.
Aber wann passiert das und merkt man das an irgendwas?
-
delfinstern
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von delfinstern »

Pauschal kann man das nicht sagen, wenn weniger Nachfrage da ist, ist weniger Milch da. Würde das 18 Monate alte Kind genauso oft und effektiv trinken, wie das 7 Monate Kind dann bekommt es genauso viel Milch. Meistens stillt es aber seltener, weil es mehr isst, dann ist auch weniger Milch da.
Man kann auch 14 Monate alte Kinder kurzfristig (z.B. in Krankheitsphasen) vollstillen... die Brust passt sich da im Regelfall innerhalb von Stunden/Tagen an (selber schon so gemacht, leider ging bei mir die Anpassung andersrum nicht ganz so schnell....).
Nur wegen dem Alter gibts nicht weniger/mehr Milch, das ist eigentlich nur von der Nachfrage abhängig.
Liebe Grüße
Delfin*
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