Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Aber warum akzeptiere ich es erst, wenn ich die genauen Gründe und am besten noch die Krankenakte kenne?
Ein Verwandter von mir hat keinerlei Soßen oder Suppen gegessen. Wie oft musste sich der bei Familienfesten was anhören. Ende seiner Teeniezeit wurde bei ihm Autismus festgestellt. Da hatten dann alle plötzlich Verständnis. Die Erinnerungen an furchtbare Familienfeste für ihn und die verständnislosen Blicke bleiben aber.
Ein Verwandter von mir hat keinerlei Soßen oder Suppen gegessen. Wie oft musste sich der bei Familienfesten was anhören. Ende seiner Teeniezeit wurde bei ihm Autismus festgestellt. Da hatten dann alle plötzlich Verständnis. Die Erinnerungen an furchtbare Familienfeste für ihn und die verständnislosen Blicke bleiben aber.
Tardis
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Ich denke bei dieser Diskussion eher an Menschen, die einfach mäkelig sind beim Essen und wie eben im Beispiel absolut nichts Grünes etc. essen wollen.
Wenn mir ein Freund sagen würde, dass er etwas Bestimmtes nicht mag, dann ist das doch völlig in Ordnung. Ich mag auch nicht alles
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Und hat nicht jeder Mensch ein Recht auf seine Mäkeligkeiten ohne verurteilt zu werden? 
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Ein recht darauf auf jeden Fall, ich muss nur nicht immer darauf eingehen 
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Und bei wie vielen stellt sich die "Makeligkeit" - wie ich dieses Wort schon hasse - dann als Unverträglichkeit heraus.
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Sagt ja auch keiner. Nur wie in diesem Thread deutlich wird, fühlen sich viele verletzt oder finden es abartig, wenn jemand seine Mäkeligkeit dann nicht unterdrückt.Mandala345 hat geschrieben: 21.07.2018, 13:54 Ein recht darauf auf jeden Fall, ich muss nur nicht immer darauf eingehen![]()
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08u11
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Tardis, ich finde Deinen Ton hier ziemlich daneben!Tardis hat geschrieben: 21.07.2018, 12:04 Das heißt, du erwartest von deinen Gästen, dass sie Bauchschmerzen und Übelkeit bekommen, weil sie nicht das essen, was du zubereitet hast, sondern z.B. glücklich Nudeln mit Ketchup essen anstatt deine Soße? Ich persönlich möchte, dass meine Gäste sich wohl fühlen. Wenn ich mich als Gast gezwungen fühle zu essen, weil sonst der Abend gelaufen ist, gehe ich da eh nicht wieder hin.
Ich habe als Grundschulkind Migräne bekommen. Bei mir gehörten neben den normalen Anfällen ausgelöst durch Licht, Gerüche wie Lavendel, Minze, bestimmte Gewürze und Lebensmittel mit starken ätherischen Ölen oder rauchigen Aromen auch leichte Übelkeit und Kopfschmerzen. Ich gehe davon aus, dass es viel auch die Psyche bei mir war. Wenn du nach gewissen Lebensmitteln als Kind so starke Migränekopfschmerzen bekommst, willst du damit einfach keinen Kontakt mehr haben und reagierst auch körperlich.
Bis ich und meine Familie das aber begriffen haben, vergingen mindestens 5 Jahre und das Verständnis von einigen Gastgebern war dann immer noch nicht gegeben.
Wenn Du genau gelesen hättest, wäre Dir aufgefallen, dass es mir genau darum ging: Die Frage, wo die Grenzen zu ziehen sind! Bauchweh und Übelkeit gehören sicher nicht dazu und ganz bestimmt muss hier niemand etwas essen, wovon ihm übel wird.
Und das muss mir gegenüber auch niemand begründen. Mir geht's hier zum Beispiel um solche Sachen:
Ich liebe Kartoffelbrei - aus frischen Salzkartoffeln und Milch. Kartoffelbrei aus dem Päckchen finde ich - vorsichtig ausgedrückt - gewöhnungsbedürftig. Den würde ich zu Hause niemals machen und auch freiwillig nie auswählen. Aber wenn es ihn auf einer Freizeit oder so gibt, dann ist das so. Dann nehme ich mir davon eine kleine Portion, damit ich nicht hungrig aufstehe und hoffe auf weitere leckere Komponenten - bei Großveranstaltungen sind frische Kartoffeln halt nicht besonders realistisch. Wenn eine Freundin mich einlädt und mir dann so einen fertigen Brei vorsetzt, wäre ich vielleicht ein wenig irritiert, würde aber trotzdem eine kleine Portion essen. Eventuell würde ich aber beim nächsten Essen vorschlagen, ob ich mich um den Kartoffelbrei kümmern oder ob wir lieber Nudeln essen möchten
Wenn mein Mann mich fragt, ob er mal so ein Pulver mitbringen soll, damit ich mit dem Brei nicht immer die ganze Arbeit habe, sage ich ihm, dass ich diesen Brei ekelhaft finde und er das gefälligst lassen soll
Nochmal: Es geht nicht darum, dass irgend jemand etwas isst, wovon ihm schlecht wird. Ganz sicher nicht. Grundsätzlich brauche ich auch keine Begründung von meinem Gegenüber. Aber ich brauche für mich selbst eine dafür, wenn ich etwas ablehne.
Ich möchte einfach, dass meinen Kindern bewusst wird, dass Lebensmittel wertvoll sind und Essen zuzubereiten viel Arbeit ist. Damit sie dann eben selbst entscheiden können, was sie essen und was nicht.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Wenn jemand bei etwas ernsthaft übel wird, würde ich das nicht als "mäkelig" kategorisieren. Ich habe niemals angedeutet, dass man sich Essen hinunterzwingen sollte.Missy hat geschrieben: 21.07.2018, 14:01Sagt ja auch keiner. Nur wie in diesem Thread deutlich wird, fühlen sich viele verletzt oder finden es abartig, wenn jemand seine Mäkeligkeit dann nicht unterdrückt.Mandala345 hat geschrieben: 21.07.2018, 13:54 Ein recht darauf auf jeden Fall, ich muss nur nicht immer darauf eingehen![]()
Und entschuldigt die schlechte Übersetzung von mäkelig - ich bin aus Österreich und nenne das normalerweise "hoaglich". Vielleicht trifft es wählerisch besser?
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Mal aus der Warte einer Vegetarierin: Ich finde es total unangenehm, Leuten, die mich zum Essen einladen, gleich als erstes zu sagen, dass ich kein Fleisch esse. Das fühlt sich dann an, als ob ich mich zu meinem Wunschessen einlade.Yelma hat geschrieben: 21.07.2018, 11:06 Mir geht es zumindest so, und ich hab kein Problem, auch was für Veganer zu machen, wenn man es vorher sagt. Ich lade so Leute nicht mehr ein, wenn wir zusammen essen, weil das eben meine persönliche Grenze ist.
Ich lege auch Oliven beiseite, wenn die auf nem Salat sind. Wenn ein paar Stückchen in einer Soße sind, esse ich sie mit, statt in der Soße rumzuwühlen. Man kann ja nicht vorher immer genau mitteilen, was man nun mag und was nicht. Ich finde es bei Erwachsenen nicht okay, mit viel Aufhebens im Essen zu Picken, also sorgfältig alle Olivenstückchen aus einer Soße zu prokeln (sieht einfach nicht besonders toll aus für alle anderen am Tisch), und sowas wie nur Panade essen und Fisch liegen lassen, oder vom Kuchen nur die Schokoglasur essen, finde ich auch nicht okay. Aber kommentarlos drei Oliven auf dem Teller zurücklassen, wenn man den restlichen Salat isst, finde ich total in Ordnung und normal.
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Tut mir leid, aber wenn du genau gelesen hättest, hättest du gemerkt, dass ich mich hier auf verschiedene Beiträge beziehe und auf meine persönliche (zum Teil sehr negativ prägende) Erfahrung.08u11 hat geschrieben: 21.07.2018, 14:02Tardis, ich finde Deinen Ton hier ziemlich daneben!Tardis hat geschrieben: 21.07.2018, 12:04 Das heißt, du erwartest von deinen Gästen, dass sie Bauchschmerzen und Übelkeit bekommen, weil sie nicht das essen, was du zubereitet hast, sondern z.B. glücklich Nudeln mit Ketchup essen anstatt deine Soße? Ich persönlich möchte, dass meine Gäste sich wohl fühlen. Wenn ich mich als Gast gezwungen fühle zu essen, weil sonst der Abend gelaufen ist, gehe ich da eh nicht wieder hin.
Ich habe als Grundschulkind Migräne bekommen. Bei mir gehörten neben den normalen Anfällen ausgelöst durch Licht, Gerüche wie Lavendel, Minze, bestimmte Gewürze und Lebensmittel mit starken ätherischen Ölen oder rauchigen Aromen auch leichte Übelkeit und Kopfschmerzen. Ich gehe davon aus, dass es viel auch die Psyche bei mir war. Wenn du nach gewissen Lebensmitteln als Kind so starke Migränekopfschmerzen bekommst, willst du damit einfach keinen Kontakt mehr haben und reagierst auch körperlich.
Bis ich und meine Familie das aber begriffen haben, vergingen mindestens 5 Jahre und das Verständnis von einigen Gastgebern war dann immer noch nicht gegeben.
Wenn Du genau gelesen hättest, wäre Dir aufgefallen, dass es mir genau darum ging: Die Frage, wo die Grenzen zu ziehen sind! Bauchweh und Übelkeit gehören sicher nicht dazu und ganz bestimmt muss hier niemand etwas essen, wovon ihm übel wird.
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Ich habe hier niemanden beleidigt oder persönlich angegriffen und halte meinen Ton hier nicht für daneben. Ich akzeptiere deine Meinung jedoch und werde versuchen in weiteren Beiträgen darauf zu achten.
Tardis
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