Meine Große war ein Schreibaby und im ersten Jahr extrem schnell unruhig.
Gleichzeitig war sie starkes Spuckkind und hat extrem viel zugenommen. Also so viel, dass alle Ärzte nervös wurden und mir vorgeworfen wurde, sie zu überfüttern. Es wurde sogar eine Stoffwechselstörung vermutet. War zum Glück nix, nur extrem viel Muttermilch.

Zufriedenes Baby war sie trotzdem nicht.
Anders rum - oft liest man ja auch, Babys, die zu wenig Milch bekommen, sind schläfrig und wirken zufrieden, nehmen aber zu wenig zu. Du könntest es also auch so sehen - die Energie, dass dein Baby seine Unzufriedenheit (über was auch immer) ausdrücken konnte, hat er von deiner Milch bekommen - offensichtlich war er wach und lebhaft und hatte Energie! Nur mal als Gedanke.
Ich glaube, wir Frauen neigen oft dazu, uns die Schuld zu geben und Fehler bei uns zu suchen, wenn was nicht läuft (Kind jammert - Mama ist schuld). Manchmal ist es aber einfach so und niemand ist schuld. Wie Idie sagt - Kinder dürfen auch mal was blöd finden und ihre Unzufriedenheit ausdrücken. Und Mama macht alles richtig, trotzdem sind sie nicht immer zufrieden.
Ich weiß, was für ein blödes Gefühl es ist, wenn man sich unsicher ist, ob man seinem Kind alles gibt, was es braucht. Und Gedanken macht man sich als Mama halt, das zeigt doch nur, dass du dich um dein Kind sorgst. Du darfst dir aber auch zutrauen, dass du es gut versorgst.
