Kinderarzt schürt Panik - doch zufüttern?

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Nikola
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Re: Kinderarzt schürt Panik - doch zufüttern?

Beitrag von Nikola »

Daß zweite ist jetzt 3 1/2 Monate und wird zugefüttert. Allerdings liegt daß Problem scheinbar eher an ihr als an meiner Milchmenge.
Liebe Grüße Nina mit Grosser Schwester (07/15) und Mini Schwester (03/18)
minui
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Re: Kinderarzt schürt Panik - doch zufüttern?

Beitrag von minui »

Nikola hat geschrieben: 30.06.2018, 22:00 Daß zweite ist jetzt 3 1/2 Monate und wird zugefüttert. Allerdings liegt daß Problem scheinbar eher an ihr als an meiner Milchmenge.
Ah, verstehe. Ich bin mir gerade auch nicht mehr sicher, ob sie vielleicht wirklich zu wenig bekommt, weil sie nicht so effizient trinkt.
Vanessa mit Maikäferchen '18
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Brianna
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Re: Kinderarzt schürt Panik - doch zufüttern?

Beitrag von Brianna »

Wenn du dringend Beratung von einem der Stillmods möchtest, kannst du auch einen von ihnen direkt abschreiben. Manchmal wird ein neuer Thread übersehen.
J 05/13 L 12/15
minui
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Re: Kinderarzt schürt Panik - doch zufüttern?

Beitrag von minui »

Danke, das hatte ich schon, weil ich auch noch ein Video vom andocken gemacht hatte :)
Vanessa mit Maikäferchen '18
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deidamaus
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Re: Kinderarzt schürt Panik - doch zufüttern?

Beitrag von deidamaus »

Hallo minui,

schön, dass du dir hier Hilfe holst.

Die Zunahme ist in der Tat unter dem Durchschnitt von 170-330 g pro Woche in den ersten beiden Lebensmonaten. D.h. es besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf.

Als allererstes kannst du an der Stillhäufigkeit ansetzen, d. h. du solltest täglich mindestens 10-12 mal Stillen, d.h. tagsüber im Schnitt alle 2 h und nachts alle 3 h (eine einmalige nächtliche Pause von 4 h ist in Ordnung). Dafür darfst und sollst du dein Baby gerne wecken.

Eine zweite wichtige Maßnahme ist das Wechselstillen. Das bedeutet, dass du, wenn dein Baby nicht mehr regelmäßig schluckt, die Seite wechselst. Dies kannst du mehrmals hintereinander machen, so dass du 3,4,5 Seiten stillst bei einer Stillmahlzeit.

Eine dritte sehr gute Möglichkeit zur Steigerung der Milchbildung ist Brustkompression und hier ein Video zur Brustkompression.

Um die Zunahme genauer zu überprüfen, ist es wichtig, dass du dir eine auf mindestens 10 g genaue digitale Babywaage besorgst (kannst du in der Apotheke ausleihen) und damit einmal am Tag unter gleichen Bedingungen wiegst. Wie das geht, steht hier GRUNDINFO Gedeihen, Gewichtskontrolle, korrektes Wiegen.

Melde dich dann täglich mit folgenden Daten:
Gewicht, Stillhäufigkeit, Ausscheidungen (Stuhl- und Urinmenge)

Dann sehen wir innerhalb von einigen Tagen, wie sich das Gewicht entwickelt und ob Zufüttern nötig ist und in welcher Höhe.

Hat dein Kinderarzt zum Zufüttern geraten?

Hast du Schmerzen beim Stillen? Ich habe mir das Video, welches du an Teazer geschickt hast, angesehen. Es ist jetzt nicht so viel dabei zu erkennen und auf den ersten Blick nichts auffälliges zu sehen. Dein Baby wirkt aber irritiert, wahrscheinlich dadurch, dass du die Brust etwas versuchst vom Mund wegzuhalten, damit man das Trinken besser beurteilen kann. Kann das sein?

Kurz zusammengefasst: Morgen eine Babywaage besorgen und dann
- täglich einmal unter gleichen Bedingungen wiegen
- mindestens 10-12 mal täglich Stillen
- Wechselstillen und Brustkompression anwenden

Wenn wir dann ein paar Gewichtswerte haben und obige Maßnahmen zur Steigerung deiner Milchmenge und der Milchmenge, die im Baby landet, nicht ausreichen, ist es sinnvoll zuzufüttern. Dies werden wir dann aber sicherlich bis Ende der Woche wissen.

Wie klingt der Plan für dich?

Liebe Grüße
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minui
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Re: Kinderarzt schürt Panik - doch zufüttern?

Beitrag von minui »

Hallo deidamaus,

danke für deine Antwort! Ich will es auf jeden Fall angreifen und das zufüttern vermeiden, auch wenn ich es mittels BES natürlich wieder machen werde, sollten wir das Ruder in den nächsten Tagen nicht herum reißen. Ich antworte dir mal im Betrag direkt.
deidamaus hat geschrieben: 01.07.2018, 20:58 Hallo minui,

schön, dass du dir hier Hilfe holst.

Die Zunahme ist in der Tat unter dem Durchschnitt von 170-330 g pro Woche in den ersten beiden Lebensmonaten. D.h. es besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf.

Als allererstes kannst du an der Stillhäufigkeit ansetzen, d. h. du solltest täglich mindestens 10-12 mal Stillen, d.h. tagsüber im Schnitt alle 2 h und nachts alle 3 h (eine einmalige nächtliche Pause von 4 h ist in Ordnung). Dafür darfst und sollst du dein Baby gerne wecken.
Das mach ich auf jeden Fall! Leider schläft sie tagsüber nicht, deshalb bekomme ich sie nachts sehr schwer wach und ich habe sie jetzt immer schlafen gelassen, bis sie von allein kam, das waren jetzt auch schon mal fünf Stunden. Ich stell mir wieder nen Wecker auf vier Stunden Abstand.
Eine zweite wichtige Maßnahme ist das Wechselstillen. Das bedeutet, dass du, wenn dein Baby nicht mehr regelmäßig schluckt, die Seite wechselst. Dies kannst du mehrmals hintereinander machen, so dass du 3,4,5 Seiten stillst bei einer Stillmahlzeit.
Das habe ich hier schon gelesen und mache ich auch bereits. Sie trinkt nur irgendwie allgemein so, dass sie nicht jedes mal schluckt, sondern tiefe Züge mit schlucken und nuckeln abwechselt, deshalb finde ich es of schwierig zu beurteilen, wann ich wieder wechseln muss.
Eine dritte sehr gute Möglichkeit zur Steigerung der Milchbildung ist Brustkompression und hier ein Video zur Brustkompression.

Habe ich auch versucht, bringt aber irgendwie überhaupt nichts...
Um die Zunahme genauer zu überprüfen, ist es wichtig, dass du dir eine auf mindestens 10 g genaue digitale Babywaage besorgst (kannst du in der Apotheke ausleihen) und damit einmal am Tag unter gleichen Bedingungen wiegst. Wie das geht, steht hier GRUNDINFO Gedeihen, Gewichtskontrolle, korrektes Wiegen.

Ist schon bestellt, sollte eigentlich gestern kommen, wird aber wohl morgen.
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Gewicht, Stillhäufigkeit, Ausscheidungen (Stuhl- und Urinmenge)

Dann sehen wir innerhalb von einigen Tagen, wie sich das Gewicht entwickelt und ob Zufüttern nötig ist und in welcher Höhe.
Aye aye!
Hat dein Kinderarzt zum Zufüttern geraten?
Ja, ihm wäre am liebsten gewesen, ich hätte sofort damit angefangen. Er hat sich aber bei mir direkt mit der Aussage disqualifiziert, als er meinte, wenn sie dann wegen der Flasche nicht mehr bei mir trinke, müsse ich eben abstillen. BES sagte ihm nichts.
Hast du Schmerzen beim Stillen? Ich habe mir das Video, welches du an Teazer geschickt hast, angesehen. Es ist jetzt nicht so viel dabei zu erkennen und auf den ersten Blick nichts auffälliges zu sehen. Dein Baby wirkt aber irritiert, wahrscheinlich dadurch, dass du die Brust etwas versuchst vom Mund wegzuhalten, damit man das Trinken besser beurteilen kann. Kann das sein?

Nein, Schmerzen habe und hatte ich nie, auch von Anfang an keine wunden Brustwarzen oder überhaupt irgendwelche Probleme damit. Ja, irritiert war sie auf jeden Fall, weil ich ihr die BW da etwas weggezogen habe, damit man etwas sieht, aber es war auch so nicht ganz einfach... :D
Kurz zusammengefasst: Morgen eine Babywaage besorgen und dann
- täglich einmal unter gleichen Bedingungen wiegen
- mindestens 10-12 mal täglich Stillen
- Wechselstillen und Brustkompression anwenden

Wenn wir dann ein paar Gewichtswerte haben und obige Maßnahmen zur Steigerung deiner Milchmenge und der Milchmenge, die im Baby landet, nicht ausreichen, ist es sinnvoll zuzufüttern. Dies werden wir dann aber sicherlich bis Ende der Woche wissen.

Wie klingt der Plan für dich?
So machen wir es, ich bin an Bord! Werde die nächsten Tage daheim bleiben, um mich nochmal ganz darauf zu konzentrieren - allzu viel bin ich momentan eh nicht unterwegs, da sie eben den ganzen Tag schreit und es schwierig ist, mit ihr das Haus zu verlassen, außer wir gehen im TT spazieren. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Vanessa
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deidamaus
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Re: Kinderarzt schürt Panik - doch zufüttern?

Beitrag von deidamaus »

Bzgl. Wechselstillen: wechsel dann die Seite, wenn du das Gefühl hast, dein Baby ist nicht mehr bei der Sache. Der Seitenwechsel macht wieder munterer. Ansonsten wechsel ruhig relativ zügig, d.h. auch schon nach 2-3 Minuten.

Wenn dein Baby tagsüber nicht gut schlafen kann, dann ist das Beste meist: Stillen und dann raus spazieren. Im moment ist das Wetter ja auch super, da geht das ja wunderbar.

Wie hat es heute geklappt?
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minui
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Re: Kinderarzt schürt Panik - doch zufüttern?

Beitrag von minui »

Huhu,

ja, so habe ich es jetzt auch gemacht und werde da dann fortsetzen. Kompression stört sie eher, aber wenn ich sehr weit vorne ansetze, wie beim ausstreichen, ist sie zumindest für den Moment zufriedener, weil sie dann mehr bekommt, das klappt glaub ich erst mal so. Die Waage hängt in der Post, Karton beschädigt... Wenn sie morgen nicht kommt, hole ich doch eine in der Apotheke.
Ansonsten sind wir heute bisher bei:
2.7. Gewicht unbekannt, 10 x stillen (ein mal kommt noch), 5x ordentlich nasse Windeln, 0 x Stuhl

Ich bin den ganzen Tag mit ihr in Tuch oder Trage auf den Beinen, meinen Hund freuts - es ist nur total blöd, dass sie, nachdem sie ne halbe Stunde getrunken hat, ne Viertelstunde bis halbe Stunde braucht um runterzukommen und einzuschlafen und dann wecke ich sie ne Stunde drauf schon wieder, häufig hat sie dann überhaupt erst mal gedöst... :/
Vanessa mit Maikäferchen '18
Reh
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Re: Kinderarzt schürt Panik - doch zufüttern?

Beitrag von Reh »

Führ ruhig die Liste mit den Gewichtsdaten ab Geburt weiter, das ist übersichtlicher für deidamaus zu sehen.
5 * im Herzen, Rehlein 02/18, Rehkitz 07/20, Reh-Mini 03/23

Ich kann Groß- und Kleinschreibung, mein Handy nicht immer...
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Re: Kinderarzt schürt Panik - doch zufüttern?

Beitrag von minui »

Ja, mach ich dann, wenn ich wieder was aktuelles hab. :)
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