Ich habe bereits eine elektrische Pumpe (Medela) daheim und pumpe zwischendurch ab ( meist so ca 35 ml aus beiden Brüsten, kam aber auch schon mal 50ml) allerdings habe ich da Angst die Milch dem Baby "wegzunehmen" zumindest habe ich Angst dass beim nächsten Stillen eine Stunde später oder dann nichts mehr aus den Brüsten kommt. Meine Hebamme hat das so bestätigt...
Meine Milch ist in den letzten Wochen schon mehr geworden, der Milcheinschuss hat aber sehr lange gedauert. Glaube eine Woche nach Geburt hat sich da erstmals sichtlich was getan, davor kam ganz wenig.
Außerdem habe ich Angst ihn mit der pre zu "überfüttern". Er hat in drei wochen 800g zugenommen und ich hätte ihn wahrscheinlich nie zufüttern müssen, dann wäre sicher auch die Milch schneller gekommen, aber das kann ich jetzt nicht mehr ändern... Ich weiß auch nie ob er tatsächlich Hunger hat oder was anderes ist... Z.B. Übelkeit, er spuckt sehr viel. Mit der pre im Fläschchen lässt er sich immer beruhigen. Beim Stillen wird er meist gegen Ende unruhig, ich denke weil nichts mehr herauskommt!? ich lasse ihn ca alle 5-10 Minuten Bäuerchen machen. Beim Pumpen ist meistens nach 10 min schluss und dann kommt nichts mehr. Ich hoffe ich finde hier Hilfe... Ich bin so verunsichert und weiß nicht mehr weiter.
Achso, zur Milchbildung trinke ich den Stilltee von Weleda, Malzbier und nehme seit heute Bockshornkleekapseln Außerdem mache ich das Wechselstillen wie meine Hebamme es empfohlen hat, immer eine Seite sieben Minuten und dann wechsel, zwei mal pro Seite.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Unser Stillstart war auch schon schwierig... Im Kreißsaal hab ich den Kleinen mit Hilfe der Hebamme angelegt, die mir gleich gesagt hat ich bräuchte unbedingt Stillhütchen, da meine Nippel nicht gut genug geformt wären. Fortan habe ich diese auch benutzt, aber unser Baby konnte die riesigen Hütchen kaum in den kleinen Mund nehmen... Ich war ganz entsetzt, da ich bisher dachte ich hätte völlig normale Brüste. Kolostrum hatte ich bis dahin wenig, die Hebamme hat ziemlich heftig auf meinen Brüsten herumgedrückt und irgendwann kam dann ein Tropfen raus, aber Sie sagte es sei zu wenig.
Später auf dem Zimmer hab ich den Kleinen (denke ich) oft angelegt, aber nicht länger als zehn Minuten, da mir die Brustwarzen echt weh taten. Zum zeitpunkt der Entlassung dann auch blutig waren... Am zweiten Tag abends hat der Kleine nach einer Stunde Wechselstillen immer noch gesucht und am Fäustchen gelutscht, darum hab ich eine Hebamme um Hilfe gebeten, die mir zum zufüttern riet. Wir haben dann angefangen ihm 10ml (die er auch sofort getrunken hat!!!!) mit einer Spritze zu geben. So habe ich es dann auch immer weiter gemacht, aber ihn davor immer ca 10 min an jeder Seite angelegt. Ich habe dann irgendwann versucht die Stillhütchen wegzulassen und dann klappte das Andocken auch viel besser... Seither nehme ich die nicht mehr. Die Schmerzen beim Stillen waren nach einer Woche daheim auch weg. Und meine Nachsorge-Hebamme hat mir beim korrekten Anlegen gut geholfen. Leider ist Sie keine Stillberaterin und kann mir sonst nur bedingt weiterhelfen.
Zu Hause habe ich dann, auf anraten unserer Hebamme die Calma zum zufüttern genommen, da ich irgendwann überfordert mit dem Zufüttern in Spritzen war, da waren wir aber auch schon bei 40ml pre nach jeder Stillmahlzeit angelangt. Das war vor allem für nachts einfach zu zeitaufwändig und ich wäre fast auf dem Kind eingeschlafen...
Ich habe auch Angst, dass unser Bonding nicht gut geklappt hat... Auf der Wochenstation war es sehr hektisch und dauernd ist jemand ins Zimmer gekommen, da wollte ich nicht mit dem Kleinen nackt sein. Aber wir haben viel gekuschelt und ich habe keine Probleme mit der Wochenbettdepression oder Stimmungstiefs. Außer was das Stillen anbelangt, da bin ich manchmal schon traurig, da ich voll Stillen möchte. Im KH hat auch jede Hebamme dauernd gefragt ob der Milcheinschuss schon da ist, und ich war dadurch sehr gestresst und habe mich schlecht gefühlt. Schließlich war ich nur drei Tage im KH...
Noch zur Geburt usw. Ich hatte Schwangerschaftsdiabetes (diätetisch eingestellt) und lag mit dem Kleinen drei Tage in den Wehen... Am zweiten Tag konnte ich nicht mehr und habe eine PDA legen lassen. Am vierten Tag kam das Baby auf natürlichem Weg zur Welt, allerdings mit Wehentropf. Weiß ja nicht ob das Einfluss auf den Milcheinschuss hat.
+Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Immer wenn er Hunger hat, wird er gestillt ca 10 Minuten, wenn er nicht zappelig wird auch mal 20 an jeder Seite. Wenn er danach noch weint und "sucht" bekommt er ein Fläschchen (Calma) mit mittlerweile 100ml pre und darf davon trinken so viel er nimmt. (Meist zwischen 50 und 70 aber ab und zu hat er auch schon zwei Flaschen getrunken...)
+Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wenn ich versuche ihn ohne pre über den Tag zu bringen, schläft er zwischendurch echt selten und weint viel und ich bin im Halbstunden-Takt am Stillen. Meistens gebe ich dann irgendwann auf und er bekommt doch pre. Danach schläft er meist mindestens drei Stunden. Die längste Zeit ohne pre nur mit Stillen waren bis jetzt 12h, was schon ein riesiger Erfolg für mich war. Leider lässt er sich dann irgendwann nicht mehr beruhigen so dass ich doch wieder zufüttern muss.
+Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Alle drei Stunden wickel ich ihn und die Windel ist nass. Stuhlgang alle ein bis zwei Tage.
+Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche: Calma wird gut akzeptiert. Ich habe auch das BES, aber da weiß ich nie wieviel ich da rein tun soll, da ich ihn primär durch das Stillen satt bekommen möchte. Außerdem ist das echt umständlich... Schnuller hab ich nach vier Wochen mal angeboten um ihn zwischen dem ganzen Stillen zu vertrösten, aber der wurde prompt wieder ausgespuckt.
+Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ich suche noch nach einer Stillberatung in der Nähe
+Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Mutter: Schilddrüsenunterfunktion, Schwangerschaftsdiabetes, Asthma (Cortisonprays sind für das Stillen erlaubt, außerdem habe ich ein Atemwegserweiterndes Spray) Baby ist gesund