Nummer 3 ist jetzt 10 Monate alt und ein ausgesprochener Schlechtschläfer. Seit der ersten Nacht ging Schlaf nur mit Körperkontakt und wehe ich bewege mich einen cm von ihm weg. Dann wird sofort herzzerreißend geschluchzt. Seit mittlerweile 10 Monaten sitze ich JEDEN verdammten Abend mit dem Kind im Bett. Jegliche versuche mich wegzuschleichen werden nach höchstes 5 -10 min bemerkt. Ist er einmal wieder wach dauert es oft 1-2 std bis er wieder einschläft.
Halte ich ihn dabei im Arm ( stillend oder auch mit Nucki) grabbeln seine Händchen permanent an mir rum. Er kratzt oder kneift - und das so fest dass meine Arme und Beine mittlerweile von blauen Flecken übersäht sind. Muttermale werden aufgekratzt bis sie bluten. Ärmchen festhalten kriege ich nicht ohne Gewalt hin. Halte ich ihn nicht im Arm wälzt er sich stundenlang quer durchs Bett bzw klettert an mir rum und kneift dann halt in die Beine oder was auch immer greifbar ist.
Vor 2 Wochen war ich so genervt dass ich meinen Mann gebeten habe das Gitterbett neben mein Bett zu stellen. Ich mag einfach nicht mehr. Aber das kleine klettbaby schreit und weint natürlich fürchterlich. Obwohl ich direkt daneben liege und sogar einen Arm zum Kneifen durchs Gitter überlasse
Die erste Nachthälfte meldet er sich dann stündlich, von ca 2 Uhr bis 6 schläft er dann oft längere Phasen.
Ich habe nicht das Gefühl dass er bewusst kneift und kratzt. Seine händchen sind IMMER in Bewegung und er krallt sich in alles was in greifbare Nähe kommt. Und er hat Kraft!!!
Tagsüber ist er genauso furchtbar Mama fixiert. Mein Mann hat Null Chance. Er krabbelt kaum um die Umgebung zu entdecken sondern hängt nur an und auf mir. Immer. 24 h. Naja abzüglich 2.5 Tagen die er bei unserer Tages- Oma ist die er besser akzeptiert als den Papa. Aber kaum bin ich wieder greifbar hängt er ununterbrochen an mir. An und auf mir ist dieser kleine Parasit das glücklichste Kind der Welt. Geht das nicht brüllt er alles zusammen.
1x pro Woche bin ich abends weg weil ich lange arbeite. Für den Papa eine tortour. Denn der muss dann 2 hummelige Kleinkinder und ein dauerbrüllendes Baby ins Bett bringen.
Mit Punkt 1 habe ich mich zähneknirschend arrangiert- dass nur ich gefordert werde und dass mein Abend nicht mehr existiert ( und mein Haushalt völlig verkommt)
Aber jeden abend kratzen Kneifen Turnen bis in den späten Abend, da drehe ich langsam durch.
Es muss doch etwas geben wie ich ihn liebevoll begleiten kann ohne selbst völlig lädiert da raus zu kommen
Das Gitter vom Bett ist übrigens wieder weg... schlafen tut er eh wie immer an mir- dafür freut sich die mittlere über das neue Bett