Meine Freundin hat am Sonntag bei 36+0 per KS nach Blasensprung ihr zweites Kind (2400g) entbunden. Nachdem das Stillen ihrer Tochter vor drei Jahren vom ersten Tag an überhaupt kein Problem war, fällt es dem zarten Babyjungen nun offenbarer wesentlich schwerer. Ich selbst hatte ebenfalls vor drei Jahren wahnsinnige Probleme mit dem Stillen meiner Tochter, das Forum hier war die größte Unterstützung deshalb dachte ich, hier weiß sicher jemand Rat...
Meine Freundin ist noch im Krankenhaus und das Baby bekommt Pre und abgepumpte Muttermilch (sie pumpt alle drei Stunden) per Spritze und Becher. An der Brust saugt er überhaupt nicht, was offenbar auch der Tatsache geschuldet ist, dass er nie länger als fünf Minuten wach bleibt. Sie hatte nun auch schon einen Milcheinschuss und das Pumpen ist kein Problem (mittlerweile bekommt er keine Pre mehr). Heute war eine Stillberaterin bei ihr, die es nach einer dreiviertel Stunde geschafft hat, die Brust in das Baby zu bekommen. Er hat dann wohl zwei mal etwas genuckelt (nicht richtig gesaugt) und ist dann wieder eingeschlafen. Die Stillberaterin hat nun (wie zuvor die Hebamme) dazu geraten, die Milch mit Flasche zu füttern.
Ich habe meiner Freundin davon abgeraten und stattdessen zum BES geraten. Aber macht das überhaupt Sinn wenn das Baby gar nicht richtig saugt? Ihr wurde zur Flasche geraten weil das Baby nur abnimmt und offenbar eh recht schwach ist.
Was macht man denn nun mit einem so trinkschwachen Kind? Wie bekommt man das Baby an die Brust?
Zungenbändchen scheint wohl okay zu sein und die Zunge kommt beim "quäken" auch raus.
Ich freue mich über Antworten!