Da mich das grad arg belastet, mach ich mir jetzt doch nen Thread auf.
Bärchen ist BLW-Kind, bekommt zu allen Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten was davon mit angeboten, isst aber bisher nicht wirklich was davon. Er wird also quasi ausschließlich gestillt. Er hat einen Zahn, an dem er sehr lange rumgedoktert hat. Da kam es auch vor, dass er beim Stillen gebissen hat, was dann aber mit Osanit wirklich gut und immer in den Griff zu bekommen war.
Momentan ist es so, dass er generell tagsüber weniger trinkt, er hat einfach kaum Zeit dazu und sein Bewegungsdrang tut sein Übriges dazu. Er nimmt dann vllt ein paar Schlucke und dann ists bis zum nächsten Schläfchen (2-3 täglich, momentan eher auf 1-2 abnehmend) nicht mehr an die Brust zu bekommen. Soweit kein Problem, bisher hat er sichs dann beim Einschlafstillen geholt bzw auch beim Umlagern im Halbschlaf.
Seit vorgestern es irgendwie anders. Er hat vor dem Aufstehen im Bett noch ganz normal gestillt, war dann aber recht zeitig wieder müde. Hat sich wie ein Schneekönig über die Brust gefreut, nur um direkt reinzubeißen. Ich hab ihm also erklärt, beißen tut weh, möchte ich nicht, ihm die Veilchenwurzel angeboten (die er nur rumgeworfen hat) und ihn zum Kuscheln ins Tuch gepackt, weil er wirklich müde-aufgelöst war.
Nach dem Aufwachen versucht ihn anzulegen, er freut sich und beißt. Wieder erklärt, Veilchenwurzel gegeben (er kaut drauf rum), Osanit gesucht. Osanit gegeben, paar Minuten gewartet, dem kuscheltobenden Baby die Brust angeboten. Freut sich, will beißen... Wieder erklärt, Baby ziemlich untröstlich, kommt auf den Rücken zum Kuscheln.
Gestern wars etwas besser, er hat vormittags wieder zweimal in der Trage geschlafen, dazwischen aber mal gestillt. Wieder eher weniger, aber immerhin keine über 9 Stunden Pause. Während ich ihm da allerdings die Brust eher standardmäßig angeboten habe, habe ich es gestern gelassen und nur auf sein direktes Verlangen hin versucht. Blöd: am Nachmittag wollte er definitiv unbedingt stillen, trank 3 Schlucke, biss.
Abends zum Schlafen, wo er momentan wegen der Schlafumstellung auch wirklich knülle ist, funktioniert Stillen gut. Ebenso nachts. Da gibt's wenn überhaupt nur kurze, eher unbewusste Beißmomente.
Er ist tagsüber teilweise kuscheliger als sonst (Schlafen in der Trage/im Tuch), aber durch das Zahnen sonst kaum in seinem normalen Wesen beeinträchtigt.
Ich habe jetzt so ein bisschen Angst, dass er sich nicht gut fühlt damit, nicht stillen zu dürfen. Er ist dann schon immer erstmal sehr verzweifelt. Und wie es mit dem Hunger aussieht, kann ich auch ganz schwer einschätzen, da er da in der Kommunikation sowieso nicht so klar ist. Auch das es evtl dazu führen könnte, dass er sich tagsüber abstillt, obwohl er sonst nichts isst, wobei das ja wieder eher drauf hindeutet, dass er mit dem Hunger klar kommt bzw wenn es zu schlimm ist ja auch trinkt.
Da die Osanit nicht helfen (zumindest nicht gegen das Beißen), hatte ich auch schon überlegt, ihm Zäpfchen zu geben. Aber ich mag ihn halt auch nicht "einfach so" mit Schmerzmitteln zupumpen
So, jetzt kommt ihr ins Spiel. Ich nehme gerne sämtliche Ratschläge und Erfahrungsberichte, die ihr habt.