Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Brianna
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Brianna »

Such dir einen anderen Arzt, der dich behandelt.
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Snugglepot
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Snugglepot »

Ich hatte sehr lange Probleme mit immer wieder kehrenden Nasennebenhöhlenentzündungen. Immer mal wieder Antibiotika hat an der Problematik nichts geändert. Erst ein guter HNO, der mich von den Antibiotika weg gebracht hat und hin zur Nasendusche, hat mir endlich geholfen. Seit ich konsequent Nasenduschen anwende, wenn die Nase zu ist, hatte ich nie wieder eine Nebenhöhlenentzündung. Ich drücke dir fest die Daumen, dass es hilft und dann kann dein doofer Arzt (sorry, aber was ist denn das für eine unqualifizierte Aussage zum Thema Stillen) auf den Mond fliegen und dort bleiben! VLG!
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Angua
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Angua »

19steph76 hat geschrieben: 30.01.2018, 17:35Er meinte nur zu mir, das 3 Monate stillen medizinisch ausreichen würde und alles was länger geht nur Bindungskram wäre. So lange ich stillen würde, könne er mich nicht richtig behandeln. Es würde alles dem Kind schaden. Ich weiß selber, das das nicht stimmt.
und selbst wenn es "nur" "Bindungskram" wäre...
Ein Vernebler könnte evtl. auch helfen, da ist halt die Frage, was die Kasse dazu sagt.
Die Große 11/2014
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Tweety2606
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Tweety2606 »

Ich hatte schwanger eine hartnäckige Nebenhöhlenentzündung, am Ende gab es Amoxicillin. Ibu durfte ich nicht mehr. Aber ich würde doch glatt behaupten, dass schwanger mehr im Kind ankommt als stillend? (bitte korrigiert mich, falls das falsch ist) Und Ende letzten Jahres lag ich ebenfalls flach, stillenderweise und ich bekam ein Antibiotikum.
(Allerdings bekam ich eine Woche nach dem Amoxicillin einen juckenden Ganzkörperausschlag)

Nasendusche hilft hier auch gut zur Vorbeugung :-)
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Teazer
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Teazer »

19steph76 hat geschrieben: 30.01.2018, 17:35 Danke für die Antworten. Ich war vor zwei Wochen schon bei meinem Hausarzt. Bis jetzt war ich auch super zufrieden mit ihm. Er meinte nur zu mir, das 3 Monate stillen medizinisch ausreichen würde und alles was länger geht nur Bindungskram wäre. So lange ich stillen würde, könne er mich nicht richtig behandeln. Es würde alles dem Kind schaden. Ich weiß selber, das das nicht stimmt.
Er verweigert Dir eine mögliche und notwendige Behandlung. Das wäre eigentlich Grund genug ihn bei der Ärztekammer oder der Krankenkasse zu melden. Entweder Du bestehst darauf, dass er mit Embryotox kommuniziert oder Du suchst Dir einen anderen Arzt.

Dass Deiner sich mit dem Stillen nicht befasst hat und lediglich seine persönliche Meinung kommuniziert, weißt Du ja selbst. Wegen solcher Ärzt*innen stillen Mütter unnötig ab, mit allen negativen Konsequenzen für sich und ihre Kinder.

Gute Besserung!
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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cutetemptation
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von cutetemptation »

Tweety2606 hat geschrieben: 31.01.2018, 07:55 Ich hatte schwanger eine hartnäckige Nebenhöhlenentzündung, am Ende gab es Amoxicillin. Ibu durfte ich nicht mehr. Aber ich würde doch glatt behaupten, dass schwanger mehr im Kind ankommt als stillend? (bitte korrigiert mich, falls das falsch ist) Und Ende letzten Jahres lag ich ebenfalls flach, stillenderweise und ich bekam ein Antibiotikum.
(Allerdings bekam ich eine Woche nach dem Amoxicillin einen juckenden Ganzkörperausschlag)

Nasendusche hilft hier auch gut zur Vorbeugung :-)
Ich hatte das auch im letzten Schwangerschaftsdrittel. Paracetamol hilft mir nicht, ibuprofen durfte ich nicht. Da musste es dann AB sein, nachdem ich mehrere Tage mit Kiefer-, Augen- und Kopfschmerzen nicht mehr wusste, wie ich liegen, stehen oder gehen soll :shock:

Ich nehme stillend Nasenspray bzw. Tropfen, in der Regel komme ich mit der Kinder Dosierung aus und spüle NACH der Gabe von Spray/Tropfen die Nase mit Kochsalzlösung, das ganze morgens + mittags + abends. Und zusätzlich sinupret forte. Und bei Kopf- oder Kieferschmerzen gibt es ibuprofen dazu.
Habe das Thema gerade wieder hinter mir, ich nehme das ganze Zeug wirklich nicht gerne, aber lieber so als das nächste AB nehmen zu müssen.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von 19steph76 »

Ich platze gleich...ich telefoniere seit ca zwei std rum wegen einen hno Notdienst. Ärztliche Notdienst zentrale sagt mir ein kh wo ich anrufen soll. Rufe da an und man sagt mir, das sie mich dann nur stationär aufnehmen und untersuchen. Das kann es doch nicht sein. Rufe wieder in der zentrale an und die meinten dann zu mir, da sich damit nur zu meinen gyn gehen kann, weil ich stille und die ganzen medis wie ibo und co alle meinem Kind schaden. Super...ich glaube, das ich mal meine KK anrufen werde. Das kann es echt nicht sein. Sry für die gros und Kleinschreibung..
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von pqr »

Krass, auf welche Uninformiertheit Du trafst.
Ibu gab es sogar in der Klinik auf der Wochenbettstation.
Ich hatte bisher nur Ärte, die Emryotox kannten oder den Schäfer-Spielmann da hatten.
Viele Grüße
pqr

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Eulenmama90 »

Ich habe eine kurze Frage zu Diclofenac. Bei Embryotox steht:
Empfehlung: NSAR der Wahl in der Stillzeit ist Ibuprofen. Bei gelegentlicher Einnahme oder kurzfristiger Therapie ist auch Diclofenac akzeptabel.

Bezieht sich das auf die Tabletten oder das Gel oder beides? Und wie wird in der Medizin kurzfristig definiert?

Ich habe aktuell nach einem Treppensturz einen geschwollenen Knöchel. Ibuprofen hatte ich schon versucht, aber hat nur dazu geführt, dass ich schmerzfrei wurde und den Fuß wieder mehr belastet habe. Deswegen wollte ich jetzt Diclofenac Gel nehmen, aber bin wegen der Aussage bei Embryotox unsicher.
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Teazer
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Teazer »

Eulenmama90 hat geschrieben: 01.02.2018, 07:58 Ich habe eine kurze Frage zu Diclofenac. Bei Embryotox steht:
Empfehlung: NSAR der Wahl in der Stillzeit ist Ibuprofen. Bei gelegentlicher Einnahme oder kurzfristiger Therapie ist auch Diclofenac akzeptabel.

Bezieht sich das auf die Tabletten oder das Gel oder beides? Und wie wird in der Medizin kurzfristig definiert?

Ich habe aktuell nach einem Treppensturz einen geschwollenen Knöchel. Ibuprofen hatte ich schon versucht, aber hat nur dazu geführt, dass ich schmerzfrei wurde und den Fuß wieder mehr belastet habe. Deswegen wollte ich jetzt Diclofenac Gel nehmen, aber bin wegen der Aussage bei Embryotox unsicher.
Die Empfehlung bezieht sich auf die orale Einnahme und ist bewusst so vage formuliert, da verschiedene Aspekte hineinspielen.

Das Gel kannst Du problemlos anwenden, da es primär lokal wirkt. Gute Besserung!
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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