ich überlege, mein etwas über 1 Jähriges Kind nachts nach der Gordon-Methode abzustillen bzw. daran angelehnt eine Veränderung zu bewirken.
Ich erhoffe mir davon kein Durchschlafen. Ich weiß, dass das noch lange dauern kann. Es geht bei mir vielmehr um meine Gesundheit.
Wie manche vielleicht mitbekommen haben, hatte ich einen bösen Hexenschuss. Ursache ist, dass mein Sohn nachts im Familienbett gerne dauerstillt und mit Brust im Mund schläft. Egal, wie lange ich abwarte und auf welche Anzeichen (Atmnung, u.ä.) ich achte, damit er möglichst tief eingeschlafen ist - wenn ich mich wegdrehe, wacht er dadurch meistens auf und beschwert sich. Aber ich kann nicht so lange auf der Seite liegen - es ist die Hölle für meine Lendenwirbelsäule!
Es ist nicht jede Nacht so aber schon seit mehreren Monaten immer wieder sehr oft so. Ich habe auch vom sanften Ablösen beim gewünschtestes Wunschkind Blog gelesen aber es funktioniert bei uns nicht (auch weil ich teils zu müde für diese eher lange Prozedur bin...).
Ohne Stillen hilft nur in den Schlaf tragen, was aber lange dauert, ebenfalls wenig rückenschonend ist und das Problem bringt, dass man ihn dann nur im Kinderbett ablegen kann, da er sonst wieder aufwacht. Im Kinderbett schläft er aber kürzer und es ist auch für uns anstrengender, immer aufstehen zu müssen, wenn er wach wird.
Wir würden gerne beim Familienbett bleiben, aber da gibt es eben besagtes Dauerstill-Problem.
Nun habe ich bei den rabeneltern gelesen, wie Gordon seine Methode vorstellt. Und da bleiben bei mir Fragen:
1.) Haltet ihr die Methode für geeignet, damit mein Sohn andere Möglichkeiten (streicheln, reden, kuscheln) zum Wiedereinschlafen für sich entdeckt?
2.) 2-3 Mal hat es geklappt, im nach dem Stillen den Bauch zu streicheln, wenn er gemeckert hat und er schlief ein. Benötige ich tatsächlich die Gordon Methode, oder könnte ich auch versuchen, Gordon "light" zu machen: Also statt Dauerstillen ihn nachts, wenn er aufwacht, stillen bis er den Eindruck macht wegzudämmern und ihn dann ablösen und nur noch zu streicheln.
Bei Gordon ist das Ziel ja, dass das Kind es am Ende ganz alleine oder nur mit wenig Außenhilfe schafft, wieder einzuschlafen.
Mir würde als Ziel reichen, dass mein Sohn statt Dauerstillen eben mit streicheln wieder einschläft.
3.) Müssen es 7 Stunden sein, die man sich und dem Kind diesen "Stress" des Umlernens antut oder könnte ich auch versuchen, 3 oder 5 Stunden der Nacht so zu verbringen.
Eure Erfahrungen und Überlegungen würden mir sehr weiterhelfen!
Danke