Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Hildchen
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Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Beitrag von Hildchen »

Ach Rosenrot, deine Worte zerreißen einem das (Mutter)Herz. Ich habe gelesen und geweint. Du schreibst so stark, so fest und blickst der Realität so mutig ins Auge. Ich vermutlich wäre gelähmt vor Schmerz und Angst. Ich kann keine vernünftigen Worte finden, aber ich denke täglich an dich und deine Familie. Ich hoffe, du bekommst eine erträgliche und vor allem wirksame Therapie. Ich wünsche dir, dass du diesen Alptraum irgendwann gesund hinter dir lassen kannst. (((())))
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toktok
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Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Beitrag von toktok »

Liebe Rosenrot, jetzt habe ich mehr Zeit als vorhin...

...und sitze hier, möchte Dich irgendwie unterstützen und suche seit Ewigkeiten nach passenden Worten. Ich glaube, es gibt sie nicht.

Erst einmal hoffe ich, dass Du mit der Milchbildung bald das Schlimmste überstanden hast und wieder beschwerdefrei wirst!
Du wirst ganz sicher später wunderbare Erinnerungen ans Stillen haben, Eure Stillbeziehung(en) bestehen doch am wenigsten aus dieser Abstillphase.
Den Artikel habe ich auch gelesen. Ich habe es als Laie so verstanden, dass die Therapie in der Form bei Krebs im Frühstadium eingesetzt wird. Das klingt positiv!

Deine Schwierigkeit, die aktuellen Prioritäten zu setzen, finde ich absolut verständlich.
Vielleicht wäre es ein Weg, tatsächlich jeden Tag immer wieder neu zu gucken, was Dir ganz aktuell bei der Bewältigung Deiner Krankheit hilft und Dir Kraft gibt und was Dich eher belastet? Alles kann, nichts muss. Es wird sich ganz bestimmt ergeben!

Deine Ängste, ich kann sie alle so gut verstehen, ganz besonders auch, was die Kinder betrifft. Ich finde Deine Idee mit den Briefen und Geschichten - übrigens auch ganz unabhängig von einer Erkrankung - wunderbar. Soetwas dürfte für jedes Kind im späteren Leben etwas ganz Besonderes sein! Es ist auch kein schlechtes Omen, jetzt damit anzufangen, sondern einfach ein geeigneter Zeitpunkt, so würde ich es zumindest sehen.

Zum Essen - die Erfahrung hier in der Familie zeigt, dass man zu bestimmten Zeitpunkten der Therapie eher darauf achten muss, überhaupt genügend Energie zu sich zu nehmen (wg. Appetitlosigkeit oder was auch immer). Da der Körper seine Kräfte unbedingt braucht, wurde hier davon abgeraten, irgendwelche Diäten zu machen. Diese Empfehlung hat sich als gut herausgestellt.

Ich bin in Gedanken bei Dir!!
kleiner Kaiser 09/15
Prinzessin 10/20

"Und bis du Kinder hast, weißt du nicht, wie diese Kinder dein Herz in Besitz nehmen und deine Entscheidungen beeinflussen."
(Michelle Obama)
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blauelagune
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Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Beitrag von blauelagune »

Rosenrot85 hat geschrieben: 05.01.2018, 23:00 Danke!

An der rechten Brust (die Betroffene) fängt eine Verhärtung (als schmerzhafter Gnubbel tastbar) knapp unter der Achselhöhle an.
Man kann die Verhärtung weiter tasten in Richtung Brustwarze.
Was kann das sein? Ein verstopfter Milchgang?
Kannst Du an der Brustwarze etwas sehen? Eine hellere Stelle? Ich würde versuchen, weiter zu kühlen.

Mir tut das alles so leid. (()) Ganz viel Kraft!
mit den drei Jungs (08/09) und (06/12) und (06/16)
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ViolaBo
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Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Beitrag von ViolaBo »

Liebe Rosenrot,
ich lese nur still mit, weil ich nicht die richtigen Worte finde. Ich möchte dir trotzdem sagen, dass ich täglich an dich und deine Familie denke.
Ich wünsche euch von Herzen ganz ganz viel Kraft und hoffe so sehr mit dir, dass die Therapie gut anschlägt, du den Krebs besiegst und wieder ganz gesund wirst.
Vio mit kleinem Zauberer 03/17
Mondenkind
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Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Beitrag von Mondenkind »

Rosenrot85 hat geschrieben: 05.01.2018, 23:00 Danke!

An der rechten Brust (die Betroffene) fängt eine Verhärtung (als schmerzhafter Gnubbel tastbar) knapp unter der Achselhöhle an.
Man kann die Verhärtung weiter tasten in Richtung Brustwarze.
Was kann das sein? Ein verstopfter Milchgang?
Das kann in der Tat ein gestauter MIlchgang sein. Du kannst es beim PUmpen sanft drücken. Massieren einfach so bringt nur was, wenn du auch den MSR auslösen kannst. Wenn du massierst, aber es entleert sich keine Milch, dann bringt es gar nichts, im Gegenteil.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Beitrag von Bumbine »

Liebe Rosenrot,

Ich lese schon eine Weile mit und bin tagtäglich bei dir in Gedanken. Allerdings weiß ich nicht, was ich dir schreiben könnte. Alles klingt mir zu platt.

Jedenfalls wollte ich dir einen Tipp dalassen, was mir beim pumpen geholfen hat. Allerdings war meine Situation eine ganz andere (Baby beatmet auf intensiv) und mein Ziel (möglichst viel Milch gewinnen) ein ganz anderes.

Jedenfalls hatte ich auch Probleme den MSR auszulösen. Ich bin irgendwann auf die Idee gekommen, mich garnicht aufs Pumpen zu konzentrieren, sondern habe lustige Filme, die mich zum Lachen gebracht haben, online auf dem Tablet geschaut und nebenbei gepumpt. Vielleicht könnte dir das auch helfen? Dafür müsstest du aber kurz abschalten können, was in deiner Situation sicherlich schwer sein könnte.

Ich hoffe, dass es deiner Brust bald besser geht und wünsche dir viel Kraft für die kommenden Wochen.

Liebe Grüße
Bumbine
mit Frühchenbub (05/15, 28. SSW) auf der Hüfte und Spätchenmädchen (05/17, 42. SSW) vor dem Bauch
Grammatikfehler seien mir verziehen, ich bemühe mich sehr, bin aber Schwedin und blicke manchmal im Artikeldschungel nicht durch
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Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Beitrag von Rosenrot85 »

Lieben Dank für die Antworten und Tipps! :)

Ich habe heute das Gefühl, dass es ein ganzes Stück besser geworden ist. Also mit der Milch zumindest.

Diese komische Stelle an der rechten Brust habe ich immer noch. Ich habe am Montag aber sowieso einen Termin beim Frauenarzt. Vielleicht kann sie dann per Ultraschall erkennen, was es ist? Es sitzt unter der Achsel, da wo die Brust anfängt. Also Brust. Aber halt recht nahe an der Achselhöhle. Daher habe ich Panik vor einem weiteren geschwollenen Lymphknoten.
Die Stelle tut aber nicht mehr so doll weh wie gestern und ich glaub ich lasse sie erstmal in Ruhe.

Ich hoffe meine Brüste haben nun begriffen, dass sie keine Milch mehr produzieren brauchen. Und mein Kopf auch.
Ich finde es gerade schwer mit dem Kleinen. Normalerweise lag er nachts neben mir im Bett und hat quasi stündlich getrunken. Das war für uns ok.

Jetzt liegt er auf der Seite meines Mannes im Beistellbett. Mein Mann bringt ihn mit Fläschchen ins Bett und hält ihm die Hand, wenn er einschlafen soll.
Und ich kann ihn gerade noch nicht mal richtig auf den Arm nehmen, weil dieses blöde Port-Ding noch weh tut.
Das ist einfach ein immenser Einschnitt - von ganz viel täglichen Kuschelkontakt hin zu... ja.. im Moment im Vergleich dazu sehr wenig Hautkontakt.
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bella27
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Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Beitrag von bella27 »

(((Rosenrot))) mir fehlen die Worte.
Ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft für die Zeit und dir ganz viel Gesundheit.

Schön dass das abstillen jetzt klappt.
Ich hoffe sehr der Knubbel ist kein weiter geschwollener Lymphknoten und die Schmerzen bald aufhören.
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Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Beitrag von Regenbogen82 »

(((Rosenrot)))
Ich wünsche Dir ganz bald wieder tolle ausgiebige Kuschelzeiten mit dem Kleinen!
Und natürlich, dass es ein milchstau o.ä. und kein Lymphknoten ist.
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Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Beitrag von Siduri »

Ich denke weiterhin an dich! Immernoch sprachlos ...
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