Wir haben mit 6 Monaten Beikost eingeführt. Naja, versucht Beikost einzuführen. Brei ging gar nicht. Immer noch nicht. BLW wird zumindest in den Mund gesteckt, aber nicht oder nur aus Versehen runtergeschluckt. Mittlerweile bekommt sie Fingerfood vom Familientisch oder Babybrötchen (selbstgemacht aus Dinkelmehl, Banane, Apfel, Öl und Datteln) oder auch mal Hirsekringel, wenn ich z.B. Vortagsreste gegessen habe, während sie schlief. Aber im Prinzip ist das alles ausschließlich Angebot, dass sie anlegt, zerstückelt, damit experimentiert, aber nicht wirklich isst.
Sie hat einen relativ starken Würge-/Brechreiz. Kommt irgendwas in ihren Rachen würgt sie leicht, verschwindet es nicht nach dem 2. Würgen spuckt sie. Sie ist aktuell erkältet, da war das auch so, also, dass sie vom Schmodder, der über die Nase in den Hals läuft nicht nur Husten, sondern Würgen und häufiger auch Spucken muss. Daher gehe ich davon aus, es liegt nicht am Essen an sich, sondern am starken Würgereiz.
Sie nimmt keine Flasche, sie kaut lediglich drauf rum, kriegt aber das Saugen nicht hin, auch die Große konnte das erst im Laufe des zweiten Lebensjahres. Wasser biete ich derzeit aus dem Schnappsglas an, das geht so naja gut. Landet immer noch mehr Wasser auf dem Kind als im Kind
Ich stille weiter nach Bedarf und biete an. Soviel zum Stand.
Wir hatten jetzt gestern U6 (Kind 11 Monate alt). Die Ärztin war ob dieses Zustandes nicht überbesorgt, fand auch der Allgemeinzustand des Kindes ist positiv, auch Gewicht und Größe sind durchschnittlich (beides 50er Perzentile) und unauffällig. Zur Sicherheit soll nächste Woche Blut abgenommen werden um den Eisenspiegel zu kontrollieren.
Was passiert denn, wenn der Eisenspiegel nicht passt? Und wenn der Eisenspiegel passt? Was kann ich denn tun um ihr essen schmackhafter zu machen? Das Babybrötchen backen, einfrieren, anbieten und am Ende maximal angesabbert wegwerfen nervt schon etwas. Mit der noch relativ hohen Stillhäufigkeit kann ich dagegen ganz gut leben.