Nicma84 hat geschrieben:
mal wieder ein Lebenszeichen von uns. Nach knapp 2 Wochen Kuhmilchverzicht hat sich noch nichts geändert, meine neue Stillberaterin meinte aber ich soll noch 2 Wochen durchhalten und das mache ich auch, obwohl es mir unendlich schwer fällt.
Wenn sich nach zwei Wochen noch garnichts geändert hat, würde ich maximal noch eine Woche dran hängen und dann schauen, ob die Beschwerden nach Einführung von Kuhmilch wieder schlimmer werden (manchmal merkt man eine langsame Verbesserung garnicht so genau).
Das Antra mups bringt bis jetzt auch nichts, werde es noch ein paar Tage geben, dann aber absetzten, wenn sich keine Besserung einstellt.
Es kann sein, dass nach dem Absetzen erstmal wieder mehr Probleme auftreten, da die Magensäureproduktion dann meist erstmal etwas überschießt. Das reguliert sich dann aber mit der Zeit.
Die neue Stillberaterin war jetzt 2 mal da und hat sich extrem viel Zeit genommen, echt toll. Sie hat uns einen Termin bei einer Kieferchirurgin gemacht, dieb sich ihren Mund mal anschauen soll. Ihr ist wohl aufgefallen das die Zunge meiner Maus relativ weit hinten liegt, was ihr wohl auch Probleme bei Trinken bereiten kann.
Ich vermute ja auch ein bisschen ein anatomisches Problem bzw./und Schmerzen bei deiner Tochter. Eventuell ist das hintere Zungenband zu kurz. Fahre mal vorsichtig mit dem Finger unter ihrer Zunge über den Mundboden. Wenn da deutlich ein Band zu spüren ist, kann das gut Probleme machen. Die Zungenmitte kann sich dann nicht nach oben bewegen, sondern nur die Zungenränder. Das sieht dann im Mund des Babys aus, als ob die Zunge eine Schale bildet.
Dann hat sie mir noch ein BES gegeben, wenn meine Brüste mal wieder nicht so viel Milch haben soll ich das nutzen und hat mir alles gut erklärt, wie ich es auch im Liegen nutzen kann.
Okay. Ich denke, sie wird dich da fachlich bei der Benutzung weiter begleiten, oder?
Naja und ansonsten meinte sie, dass unsere Situation sehr eingefahren ist. Sie ist sich sicher, dass mit der Maus was nicht stimmt beim Trinken (Schmerzen oder Ähnliches) dass aber auch ganz klar das Stillmanagement schlecht ist. Ich setzt uns zu viel unter Druck und das soll ich dringen ändern. Aber sie meinte auch, dass ich mega stolz auf mich sein kann, dass ich es bis jetzt geschafft habe sie unter den gegebenen Umständen zu stillen.
Dem schließe ich mich voll und ganz an. Super, was ihr erreicht habt. Und etwas mehr Ruhe würde dir gut tun. Das ist aber nicht wirklich so leicht einfach umzusetzen.
Seit heute sind meine Brüste wieder sehr voll und ich habe ein besseres Gefühl. Ich habe nicht mehr den Druck ihr unbedingt beide Brüste einzuflößen, denn dass war mega anstrengen und ich war seit letzten Mittwoch ununterbrochen mit in den Schlaf schuckeln und stillen beschäftigt, das war mega anstrengend und meine Große blieb komplett auf der Strecke

Volle Brüste heißen aber "Überproduktion". Wahrscheinlich hast du durch das häufige Stillen die Milchbildung stark angekurbelt und jetzt wird die Menge nicht abgefragt. Im Normalfall sollten die Brüste sich weich anfühlen und nicht prall (außer in der ersten Zeit nach der Geburt, da ist es normal).
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung