Hallo,
lieben Dank für die Antworten!
Ich war irgendwie davon abgekommen zeitnah zu antworten.
Meinen Sohn mit zur Uni zu nehmen, halte ich für eine eher schlechte Idee. Es ist für mich unvorstellbar, dass er eine ganze Vorlesung halbwegs ruhig auf meinem Schoß sitzen würde.
So. Also meine Abwesenheitszeiten werden ab dem 16. (oh gott, dass ist in 1,5 Wochen!) wie folgt sein:
- Montags: 08:30 Haus verlassen - 16:30 wieder kommen
- Dienstags: 08:30 Haus verlassen - 16:30 wieder kommen
- Mittwochs: 06:40 Haus verlassen - 15:00 wieder kommen
- Donnertags: 08:30 Haus verlassen - 15:00 wieder kommen.
Aarrrghh.. ich fühle mich grad etwas überfordert.
Derzeit ist es so:
1. Nächte
Unsere Nächte sind sehr anstrengend.
Er schläft neben mir im Schlafsack im Bett. Er wacht alle 30 Minuten (!) nachts auf und will trinken.
Einen Schnuller möchte er nicht. Ich habe die ersten Monate bewusst auf einen Schnuller verzichtet, da wir solche Stillprobleme haben. Jetzt möchte er keinen. MAM (von den anderen Beiden heiß geliebt) möchte er nicht. Nuk auch nicht.
Nach dem nächtlichen Trinken schläft er meist wieder ein. Alle paar Nächte hat er aber mal eine Wachphase von 1-2 Stunden. *ächz*
Die letze Nacht war ungewohnt entspannt, da er "nur" sieben Mal wach geworden ist.
Kann es sein, dass er Probleme hat von einer Schlafphase in die andere zu kommen und stattdessen immer aufwacht?
Kann ich irgendwas tun?
Im Hinblick auf das kommende Studium sehe ich mich sehr an meiner Belastungsgrenze kratzen.
Meine beiden älteren Kinder hatten es auch, dass sie nachts sehr sehr oft wach worden. Das hat sich bei ihnen erst mit 1,5 Jahren gelegt. :/
2.
Beikost/Stillen
Tagsüber wird er gestillt und abends bekommt er eine kleine Portion Brei.
Ich hatte eigentlich geplant, mit der Beikosteinführung schon weiter zu sein.
Leider leidet er ziemlich an Verstopftung. Das verstehe ich nicht ganz. Er bekommt Kürbis, Birne, Pflaume und Pastinake in Breiform. Alles Lebensmittel, die eigentlich nicht stopfend wirken.
Ich bin davon überzeut, dass er beikostreif ist.
Er hüpft mir beim Essen fast auf den Teller. Wenn ich ihm beispielsweise eine halbe Pflaume oder eine Mandarine in die Hand gebe, lutscht er genüsslich daran.
Die kleine Breiportion am Abend verschlingt er mit Freude.
Warum die Verdauungsprobleme?
Ich kann mich ehrlicherweise gar nicht mehr genau daran erinnern, wie sich der Stuhl bei meinen anderen beiden Kindern mit der Beikosteinführung verändert hat.
Es ist sicher normal, dass der Stuhl ein wenig fester wird. Aber bei dem Kleinen sieht es schon sehr fest aus meiner Meinung nach.
3.
Trinken
Ich habe diesen Becher gekauft:
https://www.nuk.de/nuk-magic-cup-230ml- ... krand.html
Der erschien mir recht "stillfreundlich" zu sein.
Ein normaler Becher wäre vermutlich sinnvoller. Allerdings wird mein Mann den Kleinen während meiner Abwesenheit betreuen und "das Gematsche" mit einem normalen Becher würde er nicht mitmachen.
Wir werden jetzt anfangen mit dem Becher zu "üben".
4.
Uni-Alltag
Wie gesagt, in 1,5 Wochen geht es los.
Und aufgrund unserer derzeitigen Situation (nur eine Breimahlzeit am Tag wegen Verstopfung) habe ich ziemlich Bammel.
Die erste Woche haben wir eingeplant, dass mein Mann mittags mit dem Kleinen zum Stillen vorbeikommt. Das ist aber auch keine Dauerlösung, da er rund 45 Minuten für eine Strecke unterwegs ist.
Zum Thema Abpumpen:
Evtl. werde ich mir noch eine Milchpumpe kaufen.
Tagsüber stillt mein Kleiner im Abstand von höchstens 3 Stunden. Neulich waren es mal vier Stunden und ich dachte, meine Brüste platzen.
Ich bin ja "abpumperfahren" (Tochter neun Monate pumpgestillt) und das wäre sicher nicht das Problem. Allerdings empfinde ich es als recht stressig. Das Ganze Abgewasche, Abgekoche, Organisation, etc.
Ich bin aufgrund des Schlafmangels (und der drei Kinder und der neuen Situation mit der Uni) schon ein wenig gestresst und möchte meine Belastungsgrenze im Auge behalten.
Es ist mir allerdings wichtig, die Stillbeziehung mit meinem Sohn weiterzuführen.
Ich möchte ihn gerne 12-18 Monate stillen. Derzeit habe ich etwas Sorge, dass diese doch recht gravierende Änderung unseres Alltags eine Gefahr für unsere Stillbeziehung darstellen könnte.
Liebe Grüße
Rosenrot