seit meiner Schwangerschaft lese ich hier im SuT leidenschaftlich mit und habe schon viele Antworten auf Fragen und Probleme erhalten - vielen Dank dafür!
Heute habe ich mich nun registriert, da ich mir von euch Hilfe erhoffe - vielleicht hat jemand Erfahrung mit dem Thema. Ich hoffe, das ist so alles korrekt und ich darf gleich mit meiner Frage losschießen.
Unsere Tochter ist nun 11 Wochen alt und überstreckt sich leider von Anfang an. Die Ostheopatin stellte in der 5. Lebenswoche eine Blockade der Halswirbelsäule fest.
Trotz zwei Terminen dort hat sich der Zustand leider nicht maßgeblich verbessert. Unsere Tochter ließ sich zu Beginn quasi gar nicht ablegen (außer nachts, da schläft sie schon immer ohne Probleme auf dem Rücken oder der Seite) und hatte zwischendurch auch schlimmere Schreiphasen. Richtig zufrieden war sie lange Zeit nur auf dem Arm oder draußen im Tuch oder an der Brust.
Seit einer Woche lässt sie sich auch tagsüber viel besser auf dem Rücken ablegen, braucht dann aber Beschäftigung. Wenn ich etwas anderes machen will, ist tragen (auf dem Arm; in der Wohnung geht das Tuch/die Trage nicht wirklich lang) die einzige Möglichkeit. Ich besitze keinen Kinderwagen und trage draußen ausschließlich, allerdings nur etwa 1 Stunde pro Tag derzeit. Seit 2 Wochen besitzen wir eine Limas, die ist vergleichbar mit der Fräulein hübsch, glaub ich und haben sie uns angeschafft, damit die Kleine wirklich gerade sitzt und nicht abknickt, was im elastischen Tuch, das ich vorher hatte, leider manchmal mit der Zeit passiert ist, da ich nicht perfekt und straff genug gebunden habe.
Jetzt zu meinem Problem: wir haben die verordnete Krankengymnastik heute begonnen und die Therapeutin hält gar nichts vom Tragen. Ich bin jetzt schwer verunsichert. Ich will auf keinen Fall etwas falsch machen, aber alles, was ich bisher gelesen habe, spricht für das Tragen - beim gesunden Kind wohlgemerkt, Sonderfälle werden ja erstmal nicht beschrieben.
Unsere Tochter hat laut Krankengymnastin eine Rektusdiastase (auseinanderstehende Bauchmuskeln).
Ich bin weinend aus der Praxis raus, weil ich jetzt so gar nicht weiterweiß, denn das Tragen in dem "Sack" wäre schädlich und sie seit 40 Jahren im Beruf und das Kind könne sich da drin nicht bewegen und sie müsse das Liegen im Kinderwagen halt lernen, wenn sie schreit, da sie nunmal nicht gerade auf dem Rücken liegt (immer leicht schräg) und auf dem Bauch durch die kugeligere Form auch immer auf eine Seite kippt.
Wenn das alles so stimmt, muss ich mich dem natürlich fügen, aber für mich - als Laie wohlgemerkt, ich will mir nicht anmaßen fachlich irgendwas besser zu wissen - klingt das so falsch und alles nach den Vorurteilen zum Tragen.
Vielleicht kann mir jemand von euch ja weiterhelfen und hat speziell im Bezug auf die Rektusdiastase beim Baby irgendwelche Erfahrungen.
Falls ich irgendwas an Infos vergessen habe, gerne nachfragen. Ich wäre dankbar, wenn hier jemand etwas weiß
Ganz liebe Grüße!
