3. Kind, letzte Chance

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Brianna
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Re: 3. Kind, letzte Chance

Beitrag von Brianna »

Für mich liest es sich so, als sei euer größtes Problem seine Anspannung. Die überträgt sich vielleicht auch auf die Kleine. Kannst du dich beim Stillen mit Lesen oder Surfen ablenken? Kannst du die Kleine erst mit rumtragen beruhigen oder kann das jemand für dich tun, der nicht so angespannt ist?
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snafu216
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Re: 3. Kind, letzte Chance

Beitrag von snafu216 »

Ich denke auch, dass das unser größtes Problem ist. Ich versuche wirklich mich abzulenken. Oder mich auf den Wasserfall zu konzentrieren. Aber meine Gedanken wandern doch immer wieder zurück zur Brust und ich "fühle nach" , ob endlich was kommt... ich drehe mich im Kreis.
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Serafin
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Re: 3. Kind, letzte Chance

Beitrag von Serafin »

Christian habe noch nie!!! Wien Milchspendereflex gespürt. Und als mein Kind klein war auch kein schlucken gehört. Dein Kind nimmt gut zu. Es ist alles in Ordnung.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
snafu216
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Re: 3. Kind, letzte Chance

Beitrag von snafu216 »

Mh, mein MSR ist sogar relativ unangenehm. Und die Veränderung im Schlucken ist deutlich, das sieht und hört man. Wenn man darauf achtet, und das tue ich ja meistens.
Von den elf Mal Stillen gestern waren nur vier Mal mit MSR, und da hat es auch noch bis zu 20min gedauert bis er kam.
Meine Brust ist auch nach drei Stunden ohne Stillen weich und fühlt sich "leer" an. Das heißt nichts, ist aber nach nicht mal zwei Wochen sicher nicht normal.
Vielleicht hat die OP eben doch solche Schäden an den Nerven verursacht, dass es ist wie es ist. ..
Vorhin haben wir 30ml per BES gegeben. Die hat sie ziemlich schnell weggezischt.
Bis sich unser Problem auf der Waage zeigt wollte ich nicht warten.
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snafu216
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Re: 3. Kind, letzte Chance

Beitrag von snafu216 »

Guten Morgen! Wir haben ihr heute Nacht 3x ca 20ml gegeben. Die sie dankbar genommen hat. Einen MSR hatte ich gestern abend das letzte Mal. Aber auch da kommt nicht mehr viel. Ich fühle mich total ausgetrocknet. da ich denke, dass ich diesmal alles richtig gemacht habe, wird das wohl einfach so sein und nicht zu ändern. Im nächsten leben gibt es die Brust OP erst nach abgeschlossener Familienplanung.
Mein Mann wird morgen Flaschen kaufen.
Wenn ihre Ausscheidungen nicht auch weniger geworden wären, wäre ich da nicht so schnell. Aber ich möchte uns nicht quälen.
Am schlimmsten wird es sein, wenn ich das erste Mal öffentlich eine Flasche geben muss.
Jetzt kümmere ich mich mal um die nächste BES Mahlzeit, das ist gar nicht so einfach. Vor allem einen Milchfluss zu finden, bei dem sie nicht ertrinkt - sie ist ja schon noch sehr klein...

Aber auch unser zukünftiges Flaschenkind wird getragen und familiengebettet. Wenigstens etwas... und so lange sie die Brust nimmt, bekommt sie sie auch.
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dingsda
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Re: 3. Kind, letzte Chance

Beitrag von dingsda »

Ich hab bei meinem auch wirklich oft gezweifelt wie er es schafft zuzunehmen. Ich habe so oft kein schlucken gehört, war der meinung er nuckelt immer nur. Aber irgendwas muss da wohl angekommen sein , denn er hat immer zugenommen.
Die kleinen wissen schon was sie tun, wir müssen sie auch mal machen lassen.

vielleicht hat sie grad nen schub und ist deshalb so unruhig. Beim ersten schub dachte ich auch noch "hölle, was ist hier los" 5 tage lang war er ununterbrochen an der brust , hat sonst geweint und oft sogar an der brust geweint. Vielleicht hätte er zu dem Zeitpunkt aich etwas zufütterung dankend angenommen, nötig wäre sie aber nicht gewesen, er hat davor gut zugenommen, die milch verschwindet nicht von einem.auf den anderen tag. Ich hab ihn einfach machen lassen (alternativen gab es ja auch nicht wirklich,tragetuch hat er an diesen tagen verweigert) und er hat die Milchproduktion mit dem vielen stillen nichmal ordentlich angekurbelt.

Nicht feste brüste: das ist kein zeichen für zu keoine milch. Es gibt in der brust keine großen milchspeicher da die milch beim stillen produziert wird . Eine schlaffe brust heißt daher nicht dass da keine milch kommen kann. Eine "volle" brust (also wenn sie sich prall anfühlt, sie ist ja nicht wirklich voll milch) signalisiert dem Körper die milch produktion runter zu fahren, ist also nicht wirklich das was wir wollen.

Und 3,5 stunden find ich jetzt auch nicht die krasse zeit, dass sich das nich prall anfühlt. Ich hatte schon sehr früh nachts über mehrere stunden nur eine brust gegeben, weil ich zu verschlafen war um die seite zu wechseln. Unangenehm wurde es erst nach mindestens 10 stunden.

Vertraue auf dein baby und deinen Körper. Und auf mondenkind dass sie dir schon sagt ob ihr zufüttern müsst oder nicht. Und wenn zufüttern nötig sein sollte, dann muss das doch nicht mit flasche sein. BES oder becher sind stillfreundlich und soweit ich hier im forum lesen konnte wird das BES oft als genau so oder weniger aufwändig empfunden wie das zufüttern mit der flasche. Man muss sich halt erstmal einfinden.

Mir ist in den letzten beitägen aufgefallen, wie unsicher du immer mehr wurdest. Erst hieß es "ich glaube das könnte unser problem werden", und am ende "bis sich unser Problem auf der waage zeigt wollen wir nicht warten". Du hast in dem beitrag schon beschlossen, dass du ein problem hast obwohl eigentlich objektiv keins zu sehen ist.
Zu sagen entspann dich bringt aber auch nicht viel, das weiß ich auch. So auf Knopfdruck geht das einfach nicht. Aber vielleicht mit yoga oder ähnluchen? Autogenes training oder wie das heist? Versuch doch mal beim stillen musik über kopfhörer zu hören und dazu ein buch zu lesen um nicht in versuchung zu kommen sie zu beobachten. Wenn du dabei denkst "jetzt bin ich entspannt, jetzt muss ich mal schauen ob die milch fließt ", bist du noch nicht entspannt :wink:
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Lösche Benutzer 22277

Re: 3. Kind, letzte Chance

Beitrag von Lösche Benutzer 22277 »

Meine Brüste sind seit längerer Zeit total weich und werden noch nicht mal nach fünf Stunden Pause hart. Dennoch habe ich genug Milch.

Mir erscheint es gerade wie eine selbst erfüllende Prophezeiung, was Du erlebst. Du fixierst Dich auf die Probleme und interpretierst alles in dem Licht, dass es sicher nicht klappen kann. Dabei hat Dein Kind bisher ganz normal zugenommen, was bei zu wenig Milch nie passiert wäre. Dein Körper kann das, Dein Kopf macht Dir aber einen Strich durch die Rechnung ((()))

Vielleicht nimmt Dir das Zufüttern etwas Druck raus und Du kannst entspannt zwiemilchen. Das ist doch auch eine denkbare Lösung!
dingsda
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Re: 3. Kind, letzte Chance

Beitrag von dingsda »

versuch es mal so. nicht denken: "ich muss mich jetzt entspannen, damit die milch fließt" sondern: "ich will mich jetzt enspannen, um entspannt zu sein" oder "ich kann mich jetzt enspannen, weil die milch sicher fließt / weil mein baby schon wissen wird was es tut".
"ich kann mich jetzt entspannen, weil ich sonst schon so viel zu tun habe und stillen ne super ausrede ist um einfach nichts zu tun"

und nochwas fiel mir ein: manchmal fließt die milch auch nicht, weil das baby grad keine milch will. das können wir halt schlecht beurteilen, was die kleinen da grade wollen oder nicht.
ich hab z.b. auch mal gelesen, dass die nachmittags/abends hormonell bedingte geringere milchproduktion ein super zusammenspiel ist mit den bedürfnissen des babys. sie müssen die eindrücke des tages verdauen und wollen öfter an die brust. darum ist die milch grade da auch weniger, damit die nicht ersaufen in der milch. gleichzeitig wollen sie auch öfter an die brust weil die milch weniger ist und sie die produktion ankurbeln für den nächsten tag usw.
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Re: 3. Kind, letzte Chance

Beitrag von Mondenkind »

Hallo snafu, es tut mir leid, dass du so verzweifelt bist.

Ich möchte das mal ein bisschen sachlich beleuchten.

1. Nach Brust-OPs können Probleme mit dem MSR auftreten, ja. ABer die ersten 10 TAge hattest du keine Probleme damit! Dass jetzt, zu dem Zeitpunkt, zu dem quasi alle Babys auf der Welt in allen Kulturen ausgiebige Schreiphasen zeigen, dies an plötzlichen Problemen mit dem MSR liegen soll, ist nicht plausibel. Allerdings wird andersrum ein Schuh draus- sie schreit und du verspannst und gerätst unter Stress, und Adrenalin ist der größte Feind des MSR.

2.
snafu216 hat geschrieben:Am schlimmsten wird es sein, wenn ich das erste Mal öffentlich eine Flasche geben muss.
Du musst das nicht, das ist noch gar nicht raus. Zum einen ist noch gar nicht klar, ob die Zufütterung wirklich nötig ist, ich glaube das noch gar nicht. Lass uns das erstmal klären. Zum anderen, selbst wenn du zufüttern müsstest, können wir das ja immer noch auf eine Art und Weise machen, die das Stillen schützt. Und das sind nicht Flaschen. Viele Frauen können zB zuhause mit dem BES zufüttern und brauchen außer Haus keine Zufütterung.

3.
dingsda hat geschrieben:Nicht feste brüste: das ist kein zeichen für zu keoine milch. Es gibt in der brust keine großen milchspeicher da die milch beim stillen produziert wird . Eine schlaffe brust heißt daher nicht dass da keine milch kommen kann. Eine "volle" brust (also wenn sie sich prall anfühlt, sie ist ja nicht wirklich voll milch) signalisiert dem Körper die milch produktion runter zu fahren, ist also nicht wirklich das was wir wollen.
Da schließe ich mich an.
snafu216 hat geschrieben:Meine brust hat das anstandslos weggesteckt, wurde nicht prall sondern höchstens schwerer.
Das ist doch ein klares Zeichen, dass eine ordentliche Milchproduktion da ist.

4.
snafu216 hat geschrieben: und dann im den BH auslaufen
Da ist doch der MSR!

Du steckst da grad sehr drin, ich kann das total verstehen. Aber ich denke schon, dass diese Situation aufzulösen ist. Es ist natürlich deine Entscheidung, aber ich fände es wirklich sinnvoll zu versuchen, Entscheidungen ruhig und aus guten Gründen zu treffen und nicht aus Panik heraus. Was meinst du?

Daher mein Vorschlag, schick deinen Mann von mir aus eine Waage holen, aber nicht Flaschen.

Wie siehst du das?

Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Sei ein Mensch! M. Reif

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snafu216
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Re: 3. Kind, letzte Chance

Beitrag von snafu216 »

Danke für eure Antworten und das "Anfeuern".
Wir haben seit gestern abend mit dem BES zugefüttert. OB das jetzt für das Baby notwendig war oder nicht, sei mal dahingestellt, MIR hat es aber viel Druck genommen.
Wenn ich objektiv beurteile, was ich geschrieben habe seit Mittwoch, komme ich zu demselben Schluss wie ihr. Nämlich dass wir noch kein Problem haben.
Wenn ich aber hier sitze mit meinem Baby , bin ich nicht objektiv. Und mein subjektiver Eindruck ist, dass sie Hunger hat und ihr die extra Milch gut tut.
Auch meine Hebamme war schon bei mehreren Stillmahlzeiten dabei und bestätigt meinen Eindruck. Morgen kommt sie , auch zum Wiegen.

Ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Ich würde gerne von mir behaupten, dass ich stark genug bin, das durchzuhalten. Im Moment fühle ich mich aber einfach nur traurig, als Versager - aber auch ein bißchen erleichtert. Schwer zu verstehen wahrscheinlich...
Mein Mann möchte nicht, dass ich mir so viel Druck mache und ist für die Flasche. Ich kann ihm aber auch nicht begreiflich machen, warum ich das als persönliches Scheitern empfinde, wo wir doch zwei so tolle große, gesunde, fitte Jungs haben, die auch die Flasche bekommen haben.
Ich werde sehen, wie es den Rest des Tages läuft und wie die Nacht ist. Und was die Waage morgen sagt.

Sorry dass ich nicht genauer auf eure Kommentare eingehe, ich schreibe am Handy und das ist etwas umständlich mit Zitieren und so...
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