Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Weder du machst etwas falsch noch ist an deinem Baby irgendwas nicht richtig!!
Die Kleine ist wahnsinnige 9 Monate von dir warm und wohlig durch die Gegend geschunkelt worden und hatte nie soetwas wie Hunger. Jetzt ist sie noch nichtmal 3 Monate auf der Welt, ständig prasseln eine Vielzahl neuer Eindrücke auf sie ein: Gerüche, Geräusche, Licht, Bewegung unter Schwerkraft... Da ist es nur vollkommen normal und eigentlich geradezu klug von ihr, dass sie versucht dafür zu sorgen, dass du ständig für sie greifbar bist.
Bei uns gab's um die 12te Woche herum auch einen Schub und es wurde auf einmal wieder stündlich gestillt. Auch nachts!
Und jetzt mit 7 Monaten gab's auf einmal wieder eine Woche, da ging tagsüber nur unser Arm oder Schoß.
Was mir geholfen hat in solchen Phasen:
- einfach annehmen, akzeptieren
- zu wissen, es geht vorbei. Vielleicht schon morgen, vielleicht in einem Monat.
- Und sogar noch mehr als annehmen, das Schöne daran genießen! Wenn die Kleinen 3 sind oder in die Schule kommen, wird man sehr traurig sein, dass sie diese Nähe nicht mehr wollen.
- ein praktischer Sling, ein schönes Tuch oder eine tolle Trage etc und dann -wie ElmRose schon schrieb- das Kind kuschelig eingebunden und der Alltag ist viel angenehmer!
- eine liebe Nachbarin, die das schlafende Kind 1h im KiWa geschoben hat. Ich konnte etwas für mich machen und habe mich etwas frei gefühlt. Vielleicht gibt es bei dir auch so jemanden.
- Kind mit ins Bett. Ich merke oft gar nicht mehr, wie oft ich nachts stille.
- mit dem Kind ins Bett, wenn ich besonders müde bin.
Alles Gute für Euch!