Nächtliches Abstillen - Tipps erwünscht!

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Nalandrea
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Nächtliches Abstillen - Tipps erwünscht!

Beitrag von Nalandrea »

Hallo zusammen,

nach einigen anfänglichen Gedeih- und Stillproblemen, die wir dank SuT und besonders deidamaus überwinden konnten, haben die Motte und ich zu einer schönen Stillbeziehung gefunden. Seit Februar gehe ich nun an drei Tagen in der Woche wieder arbeiten und muss an diesen Tagen um 05:20 Uhr aufstehen. Mittlerweile bin ich oft ziemlich übernächtigt, denn leider schläft die Motte sehr unruhig. Wenn Sie nach unserem Zubettgehen zum ersten Mal wach wird (meist zwischen 01:00 und 02:00 Uhr), hole ich sie in unser Bett und dort bleibt sie dann den Rest der Nacht. Besonders ab ca. 03:30/4:00 Uhr wird sie immer wieder wach. Ich stille sie und dann meckert sie noch. Ich lege sie auf meine andere Seite, stille sie, sie schläft dabei wieder kurz ein, wird wieder wach, meckert bis ich sie wieder umbette an die andere Seite. Das kann gut und gerne bis 05:00 Uhr so gehen und ich bin um 05:20 Uhr völlig gerädert, wenn der Wecker klingelt. Manchmal übernimmt mein Mann, dann muss er sie 20-30 Minuten unter großem Protest durch die Gegen tragen und mit Glück schläft sie dann ein.

Ein paar Infos zum sonstigen Ablauf bei uns:
Mittlerweile stillen wir tagsüber meistens noch morgens, zum Mittagsschlaf oder wenn ich nachmittags von der Arbeit komme. Also zwei bis dreimal. Abends zum Einschlafen wird dann besonders ausgiebig gestillt und lange genuckelt.
Wenn Sie eingeschlafen ist, legen wir sie in ihr eigenes Bett. Sie wacht oft noch mehrfach auf. Bis ca. 24 Uhr geht dann erst einmal mein Mann ins Kinderzimmer und trägt und tröstet sie wieder in den Schlaf. Nur, wenn sie sich nicht beruhigen lässt, übernehme ich. Bisher sind wir damit gut gefahren, denn durch das ausgiebige Einschlafstillen liege ich schon oft 45 - 60 Minuten mit ihr im Bett. Das ist voll ok, aber ich bin froh, wenn ich danach dann mal nicht mehr "dran bin".

Nun zur eigentlichen Frage:
Ich möchte nun anfangen, nachts abzustillen und wollte dabei nach Gordon vorgehen. Ich weiß, dass das nicht heißt, dass die Motte dann besser schlafen wird, aber momentan bin ich in diesen frühen Morgenstunden oft wegen des Stillens alleine für sie zuständig und ich möchte mir diese Stunden der Nacht besser mit meinem Mann teilen können.

Das Zeitfenster nach Gordon hätte ich nun zunächst auf 24:00 bis 05:00 Uhr gelegt. Würdet ihr für die Einführung unser bisheriges Vorgehen, dass mein Mann sich bis ca. 24 Uhr überwiegend kümmert, ändern? Denn eigentlich stillt man ja vor diesem Zeitfenster noch, wenn danach verlangt wird. D.H. sollte ich in den nächsten Tagen dann vor 24 Uhr direkt zur Stelle sein, wenn die Motte sich meldet? Oder könnte man es weiterhin so handhaben, dass mein Mann sich erst kümmert und ich bei heftigem Protest einspringe? Ich bin unsicher, was die sinnvollere Vorgehensweise ist, denn natürlich will ich die Motte nicht mit zu langen Zeiten ohne Stillen überfordern.

Ich freue mich über eure Tipps!

Lieben Dank vorab :-)
Ganz liebe Grüße :D von Nalandrea ihrem großen Glück: Mottili 02/16 und Muckelmäuschen 07/19. Die Sternchen 10/2017 & 02/2018 & 07/21 bleiben unvergessen.
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pqr
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Re: Nächtliches Abstillen - Tipps erwünscht!

Beitrag von pqr »

Hallo

Ich denke, beides ist möglich.
Es klappt vermutlich am Besten, wenn Du etwas wählst, womit Du im Reinen bist und das Du dem Kind klar rüberbringen kannst.
So wie Du schreibst, vermute ich, es würde besser sein, wenn Du anfangs bis 24 Uhr schneller zuständig bist und Ihr später wieder umstellt?
Viele Grüße
pqr

pqr mit Mini 04/2015
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Nalandrea
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Re: Nächtliches Abstillen - Tipps erwünscht!

Beitrag von Nalandrea »

Danke, pqr :-)
Bin halt bisher unsicher und daher froh um Meinungen und Tipps. Aber mittlerweile tendiere ich dazu, einen Mittelweg zu gehen und zB. zwischen 22 und 24 Uhr zu Stillen, falls sie wach wird. Zwischen 20 und 22 Uhr würde ich meinem Mann dann weiterhin den Vortritt lassen.
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tania
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Re: Nächtliches Abstillen - Tipps erwünscht!

Beitrag von tania »

du könntest ergänzend auch versuchen, abends noch zwei mal zu stillen. gerade wenn sie tagsüber nicht mehr viel stillt, kann es gut sein, dass häufigeres stillen abends das einschlafstillen verkürzt und die erste schlafphase verlängert. es wäre ja schön, nicht mehr eine stnude zu stillen zum einschlafen und dann nach drei stunden (oder so) einmal ausgiebig zu stillen und dann das gordon-zeitfenster "zu starten".

viel erfolg :-)
tania mit sohn *09 und sohn *12
Nalandrea
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Re: Nächtliches Abstillen - Tipps erwünscht!

Beitrag von Nalandrea »

Danke, Tania! Daran hatte ich noch gar nicht gedacht und werde es mal versuchen!
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Brianna
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Re: Nächtliches Abstillen - Tipps erwünscht!

Beitrag von Brianna »

Bei meinem Großen war es lange so, dass er eine bestimmte Menge an Stillmahlzeiten in 24 Stunden. Wenn er tagsüber nicht genug stillte, holte er es sich nachts. Ich habe lange tagsüber aktiv stillen angeboten. Lieber am Tag mindestens alle zwei Stunden und dafür nachts seltener.
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