meine Tochter ist ein Jahr und derzeit seit knapp drei Wochen in der Eingewöhnung in der U3 Gruppe.
Ich hatte eigentlich gedacht, dass es leichter klappt, da sie so aufgeschlossen ist, sie hat es dann aber klassisch nach Lehrbuch gemacht.
Zum Glück hat mein Mann die erste Woche übernommen.
Nun will sie tagsüber mehr stillen, was sie natürlich auch bekommt. Nachts ist es nur bei Bauchweh als Troststillen mehr, normal sind so 3-4x.
Es ist bei ihr aber tagsüber kein Beruhigungsstillen, wie immer zappelt sie dabei und will glaube ich einfach nur kurz Mama tanken und dann geht´s weiter.
Einschlafstillen klappt bei uns ja auch nicht, derzeit gibt der Papa abends eine Flasche und dann schläft sie seelig nach max 20 Minuten ein, er platzt jedesmal fast vor Stolz.
Sie fordert das Stillen tagsüber mit Kopfkuscheln am am Busen und "Da!" ein.
Dies nur als Hintergrundwissen zur allgemeinen Stillsituation.
Nun macht sie das einfordern auch, wenn ich sie morgens in die Gruppe bringe und noch etwas bei ihr sitzen bleibe.
Ich habe ihr bis dato immer gesagt "in der KiTa hat der Busen Urlaub", und sie nicht trinken lassen.
Die machen das dort ganz toll und flexibel, ich bin mir aber unsicher, wie das stillen in der Gruppe ankommt. Gut, das könnte ich vorher abstimmen.
Aber es könnte ja auch sein, dass ein Kind dort gerade abgestillt wird und es dann nicht förderlich ist, wenn es uns stillen sieht. Ich möchte da auch an die anderen denken.
Und ich möchte meiner Tochter auch beibringen, dass es Orte gibt, wo der Busen nicht verfügbar ist. Ich möchte noch gerne so lange stillen, wie sie es möchte.
Aber ich finde, es muss auch der Mama dabei gut gehen. Ich habe mich stilltechnisch quasi um 180 Grad im Vergleich zur Zeit vor und während der Schwangerschaft gedreht, habe lange ums stillen gekämpft.
Aber ich möchte für mich selbst nicht, dass mein laufendes und sprechendes Kind in der Öffentlichkeit die Brust einfordert / mir den Pulli hochschiebt.
Ich respektiere jedes Stillpaar, für welches das ok und ich richtig ist, aber bei mir ist es halt nicht so.
Wir würdet ihr nun mit der Krippensituation umgehen?
Wenn sie weinerlich ist, sucht sie übrigens auch bei der Bezugserzieherin.