Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
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HelenS
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 62
- Registriert: 05.12.2014, 21:03
Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Hallo ihr Lieben,
wir sind gerade in der Qual der Wahl bei der Entscheidung in welchen Kindergarten unser kleiner ab Herbst gehen soll.
Ich dachte ja wir bekommen eh nur einen Platz, aber alles haben dieses Jahr ausgebaut und jetzt haben wir drei Plätze und wissen nicht genau was wir machen sollen, da dachte ich vielleicht habt ihr ein paar hilfreiche Tipps/Meinungen.
Bis Ende der Woche müssen wir uns leider schon entscheiden und den entsprechenden Platz zusagen...
Zum einen gibt es den Waldkindergarten. Finde ich an sich eine super Sache! Der Nachteil ist, dass er auf Elterninitiative beruht und man verschiedene Aufgaben übernehmen muss über Hütte putzen, Briefkasten leeren usw bis Feste mitorganisieren. Wie viel/was genau ich machen muss, weiß ich bisher noch nicht genau. Da weiß ich nicht, ob uns das zu viel wird (mein Mann arbeitet sehr viel und ich wollte, wenn der Kleine im Kindergarten ist zwei Tage die Woche ein paar Stunden arbeiten gehen während die Oma auf die kleine Schwester aufpasst, aber da brauche ich zusätzlich noch Vorbereitungszeit zu Hause. Mit Vereinsarbeit könnte das knapp werden...)
Außerdem ist der am weitesten entfernt - 5km, nicht die Welt, aber zu weit um es mal eben zu laufen und so, dass alle Kinder aus der Nachbarschaft eher in einen der fußläufigen Kindergärten hier gehen. Da denke ich an die Kindergartenfreundschaften mit Übergang zur Schule und auch daran, dass wir natürlich auch die Leute hier in der Nähe kennenlernen wollen, da wir hier neu hergezogen sind.
Gefallen hat er uns aber sehr gut, der Wald dort ist wirklich wunderschön und wenn es kalt ist haben sie zwei beheizbare Hütten als Aufwärmmöglichkeit. Vorschule findet natürlich auch ganz normal statt...
Allerdings habe ich keine Erfahrung, ob das wirklich so ne gute Sache ist, wie ich denke und vor allem auch nicht, ob es was für Oliver ist. Was wenn nicht? Wir müssen uns bis Ender der Woche für einen Platz entscheiden und die Eingewöhnung ist dann erst im Herbst, was ist wenn ich dann feststelle, dass das für meinen kleinen nicht klappt?
Dann haben wir noch den städtischen Kindergarten um die Ecke. Da gehen die meisten unserer Nachbarn hin (die, die wir bis jetzt so kennen, da wäre der gleiche Kindergarten von den Sozialkontakten her natürlich auch eine gute Sache) - und die sind von dem sehr überzeugt, meinen sie hätten schon viele positive Erfahrungen dort gemacht und der wäre der beste hier im Ort etc. Er wirkt auch freundlich und die Erzieherinnen, die ich bisher dort getroffen habe waren alle nett (und übergewichtig - nix gegen ein paar Kilo zu viel, aber haben uns gefragt, warum dass dort auf ausnahmslos alle die ich bisher gesehen habe zutrifft...)
Außerdem sind wir 1x/Woche dort in einer Spielgruppe, da wäre die Eingewöhnung sicherlich einfach, weil er ihn schon kennt.
Es ist aber ein sehr großer Kindergarten, gerade wurde nochmal um 50 Plätze erweitert, und jetzt sind dort bald an die 140 Kinder (pro Gruppe ca 25) und irgendwie kommt meinem Mann und mir dann das Wort Kindermassenaufbewahrung. Die Kinder dürfen wohl auch viel raus, für so viele scheint uns das Außengelände aber dann doch nicht mehr so groß jetzt wo die 50 noch dazukommen...
Da ist das mit den 20 Kindern im WaldKiGa ne ganz andre Nummer. Dafür könnten wir aber dort leichter Kontakte knüpfen, gerade da wir hier eben neu sind...
Und schließlich noch der evangelische KiGa. Noch näher als der städtische mit 68 Kindern, hier aber offenes Konzept. Früher dachte ich immer, ich will auf jeden Fall geschlossene Gruppen für Oliver, mittlerweile denke ich, dass er das gut aufnehmen würde und dafür ist er ja deutlich kleiner als der andere. Es gibt zwar eine Bezugserzieherin für uns für Elterngespräche etc, aber die Leiterin meinte, dass bei der Kinderzahl den Erziehern fast alles Kinder bekannt sind. Außerdem gibt es viele Zusatzangebote - 1x/Woche Musikkurs, in die Bib der Grundschule gehen um sie kennenzulernen, Kinderyoga, ...
Sorry für den langen Text! Ich hoffe hier haben ein paar die Muse das zu lesen und mir vielleicht ein paar Entscheidungshilfen zu geben. Bin etwas hin- und hergerissen und dann müssen wir uns ja auch noch so bald entscheiden...
Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!!
wir sind gerade in der Qual der Wahl bei der Entscheidung in welchen Kindergarten unser kleiner ab Herbst gehen soll.
Ich dachte ja wir bekommen eh nur einen Platz, aber alles haben dieses Jahr ausgebaut und jetzt haben wir drei Plätze und wissen nicht genau was wir machen sollen, da dachte ich vielleicht habt ihr ein paar hilfreiche Tipps/Meinungen.
Bis Ende der Woche müssen wir uns leider schon entscheiden und den entsprechenden Platz zusagen...
Zum einen gibt es den Waldkindergarten. Finde ich an sich eine super Sache! Der Nachteil ist, dass er auf Elterninitiative beruht und man verschiedene Aufgaben übernehmen muss über Hütte putzen, Briefkasten leeren usw bis Feste mitorganisieren. Wie viel/was genau ich machen muss, weiß ich bisher noch nicht genau. Da weiß ich nicht, ob uns das zu viel wird (mein Mann arbeitet sehr viel und ich wollte, wenn der Kleine im Kindergarten ist zwei Tage die Woche ein paar Stunden arbeiten gehen während die Oma auf die kleine Schwester aufpasst, aber da brauche ich zusätzlich noch Vorbereitungszeit zu Hause. Mit Vereinsarbeit könnte das knapp werden...)
Außerdem ist der am weitesten entfernt - 5km, nicht die Welt, aber zu weit um es mal eben zu laufen und so, dass alle Kinder aus der Nachbarschaft eher in einen der fußläufigen Kindergärten hier gehen. Da denke ich an die Kindergartenfreundschaften mit Übergang zur Schule und auch daran, dass wir natürlich auch die Leute hier in der Nähe kennenlernen wollen, da wir hier neu hergezogen sind.
Gefallen hat er uns aber sehr gut, der Wald dort ist wirklich wunderschön und wenn es kalt ist haben sie zwei beheizbare Hütten als Aufwärmmöglichkeit. Vorschule findet natürlich auch ganz normal statt...
Allerdings habe ich keine Erfahrung, ob das wirklich so ne gute Sache ist, wie ich denke und vor allem auch nicht, ob es was für Oliver ist. Was wenn nicht? Wir müssen uns bis Ender der Woche für einen Platz entscheiden und die Eingewöhnung ist dann erst im Herbst, was ist wenn ich dann feststelle, dass das für meinen kleinen nicht klappt?
Dann haben wir noch den städtischen Kindergarten um die Ecke. Da gehen die meisten unserer Nachbarn hin (die, die wir bis jetzt so kennen, da wäre der gleiche Kindergarten von den Sozialkontakten her natürlich auch eine gute Sache) - und die sind von dem sehr überzeugt, meinen sie hätten schon viele positive Erfahrungen dort gemacht und der wäre der beste hier im Ort etc. Er wirkt auch freundlich und die Erzieherinnen, die ich bisher dort getroffen habe waren alle nett (und übergewichtig - nix gegen ein paar Kilo zu viel, aber haben uns gefragt, warum dass dort auf ausnahmslos alle die ich bisher gesehen habe zutrifft...)
Außerdem sind wir 1x/Woche dort in einer Spielgruppe, da wäre die Eingewöhnung sicherlich einfach, weil er ihn schon kennt.
Es ist aber ein sehr großer Kindergarten, gerade wurde nochmal um 50 Plätze erweitert, und jetzt sind dort bald an die 140 Kinder (pro Gruppe ca 25) und irgendwie kommt meinem Mann und mir dann das Wort Kindermassenaufbewahrung. Die Kinder dürfen wohl auch viel raus, für so viele scheint uns das Außengelände aber dann doch nicht mehr so groß jetzt wo die 50 noch dazukommen...
Da ist das mit den 20 Kindern im WaldKiGa ne ganz andre Nummer. Dafür könnten wir aber dort leichter Kontakte knüpfen, gerade da wir hier eben neu sind...
Und schließlich noch der evangelische KiGa. Noch näher als der städtische mit 68 Kindern, hier aber offenes Konzept. Früher dachte ich immer, ich will auf jeden Fall geschlossene Gruppen für Oliver, mittlerweile denke ich, dass er das gut aufnehmen würde und dafür ist er ja deutlich kleiner als der andere. Es gibt zwar eine Bezugserzieherin für uns für Elterngespräche etc, aber die Leiterin meinte, dass bei der Kinderzahl den Erziehern fast alles Kinder bekannt sind. Außerdem gibt es viele Zusatzangebote - 1x/Woche Musikkurs, in die Bib der Grundschule gehen um sie kennenzulernen, Kinderyoga, ...
Sorry für den langen Text! Ich hoffe hier haben ein paar die Muse das zu lesen und mir vielleicht ein paar Entscheidungshilfen zu geben. Bin etwas hin- und hergerissen und dann müssen wir uns ja auch noch so bald entscheiden...
Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!!
- Jule
- Moderatoren-Team
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Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Für mich klingt der letzte am attraktivsten. Unser Kiga ist ähnlich groß und es ist wirklich so, dass die Erzieher alle Kinder kennen. Ich mag die Üerschaubarkeit. Der Waldkiga klingt auch gut, aber ich bin zB auch sehr froh das das bringen zu Fuß kein Problem ist. Und meine spült auch gerne drinnen und bastelt gerne, spielt Spiele....
Liebe Grüße von Jule mit den Mädels 06/05 und 08/07 und dem Mini-Weihnachtsmädel '13
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Carlotta
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 10.04.2012, 17:31
Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Passen denn alle Zeiten optimal, auch im Hinblick auf später?
Wenn das kleine Kind auch in den Liga zb. Geht und du wieder mehr arbeiten willst? So dass gewünscht ist.
Für mich wäre Wald raus, aber nur wegen der Mitarbeit und fahrtweg. Ich bin nicht der typ der seine Freizeit für so was opfern mag, ich arbeite allerdings auch deutlich mehr als du bis jetzt vor hast. Aber bedenke dass du vermutlich auch dein kleines Kind dann da hin geben wirst. Ansonsten: ist fein Kind gerne draußen? Auch lange und bei Dauerregen?
Städtisch: wäre mir zu groß. Allerdings zählt bei uns schon 60 Kids als groß. Daher ist es auch Gewohnheit.
Offenes Konzept: finde ich super, solange auch gewisse Dinge in stammgruppem gemacht wird. Ich finde die Angebote hören sich gut an. Was ist mit essen? Rasugehen?
Wenn das kleine Kind auch in den Liga zb. Geht und du wieder mehr arbeiten willst? So dass gewünscht ist.
Für mich wäre Wald raus, aber nur wegen der Mitarbeit und fahrtweg. Ich bin nicht der typ der seine Freizeit für so was opfern mag, ich arbeite allerdings auch deutlich mehr als du bis jetzt vor hast. Aber bedenke dass du vermutlich auch dein kleines Kind dann da hin geben wirst. Ansonsten: ist fein Kind gerne draußen? Auch lange und bei Dauerregen?
Städtisch: wäre mir zu groß. Allerdings zählt bei uns schon 60 Kids als groß. Daher ist es auch Gewohnheit.
Offenes Konzept: finde ich super, solange auch gewisse Dinge in stammgruppem gemacht wird. Ich finde die Angebote hören sich gut an. Was ist mit essen? Rasugehen?
Carlotta mit Räubertochter 2/12 und kleinem Schatz 12/14
Don't let perfect be the enemy of good!
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mama2008
- SuT-Legende
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- Registriert: 12.10.2008, 12:37
- Wohnort: südhessen
Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Wie ist dein Kind was Kontakt etc. Anbelangt?
Welche Öffnungszeiten passen?
Könnt ihr einfach mal schnuppern?
Wie viel einbringen magst du dich im Kiga?
Für meine beiden Jungs wäre der waldkiga absolute Nummer eins gewesen.
Mein großer Sohn ging in eine große Einrichtung mit Kindern aus der Nachbarschaft und jetzt auch Schulkameraden. Für ihn war das wichtig. Mir war die Einrichtung zu groß, unpersönlich, zu wenig Blick auf das einzelne Kind.
Mein kleiner Sohn besucht eine kleine Einrichtung, mit einem tollen Blick auf jedes Kind, netten Angeboten für die Kids und mir gefällt das kleinere, persönliche deutlich besser.
Welche Öffnungszeiten passen?
Könnt ihr einfach mal schnuppern?
Wie viel einbringen magst du dich im Kiga?
Für meine beiden Jungs wäre der waldkiga absolute Nummer eins gewesen.
Mein großer Sohn ging in eine große Einrichtung mit Kindern aus der Nachbarschaft und jetzt auch Schulkameraden. Für ihn war das wichtig. Mir war die Einrichtung zu groß, unpersönlich, zu wenig Blick auf das einzelne Kind.
Mein kleiner Sohn besucht eine kleine Einrichtung, mit einem tollen Blick auf jedes Kind, netten Angeboten für die Kids und mir gefällt das kleinere, persönliche deutlich besser.
- swimfan
- Dipl.-SuT
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- Registriert: 22.08.2012, 20:11
Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Bei uns sind 120 Kinder in der Kita und die Erzieher kennen alle Kinder beim namen. Dass Nachbarn in einen anderen kiga gehen finde ich nicht schlimm. So hat er kontakte in dem kiga mit denen ma sich treffen kann und zusätzlich noch die Nachbarn.
mit dem großen Strahlemann (07/12) und der kleinen Strahlemaus (12/15)
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Nora
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2149
- Registriert: 18.12.2006, 16:43
- Wohnort: ich kumm us dä Stadt met K...
Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Für mich wäre der städtische die erste Wahl. WaldKiGa wäre mir zu weit weg und verpflichtende Elternmitarbeit mit 30 oder 50 Std pro Jahr wie es hier bei uns üblich ist, wäre mir zu viel.
Offenes Konzert bei Kindergärten finde ich grundsätzlich schwierig und nicht so schön. Gerade für meine Kinder hätte ich mir das nicht vorstellen können.
Unsere KiTa ist auch eher groß mit ca. 100 Kindern, aber da gibt es dann auch viel Auswahl für Freundschaften.
Offenes Konzert bei Kindergärten finde ich grundsätzlich schwierig und nicht so schön. Gerade für meine Kinder hätte ich mir das nicht vorstellen können.
Unsere KiTa ist auch eher groß mit ca. 100 Kindern, aber da gibt es dann auch viel Auswahl für Freundschaften.
Viele Grüße
Nora mit drei Mädels (08/2006), (07/2009) und (06/2015)
Nora mit drei Mädels (08/2006), (07/2009) und (06/2015)
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HelenS
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 62
- Registriert: 05.12.2014, 21:03
Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Hey, vielen Dank für eure Antworten!
Den städtischen haben wir jetzt mittlerweile ausgeschlossen. Eben so riesig und auch einfach vom Gefühl her...
Jetzt bleibt noch die Entscheidung wegen des Waldkindergartens, gibt's denn hier welche, die ihre Kinder in den Waldkindergarten schicken und mir ein bisschen von ihren Erfahrungen berichten können?
Ist das wirklich so toll für die Kinder? Oder vielleicht doch auch zu anstrengend für manche Kinder? Weiß da nicht wirklich Bescheid... Hab schon gehört, dass die Kinder davon profitieren würden im Gegensatz zu einem Regelkiga. Oder ist das einfach kindabhängig?
Muss sich ja auch lohnen für den Kleinen wenn wir das machen würden
Den städtischen haben wir jetzt mittlerweile ausgeschlossen. Eben so riesig und auch einfach vom Gefühl her...
Jetzt bleibt noch die Entscheidung wegen des Waldkindergartens, gibt's denn hier welche, die ihre Kinder in den Waldkindergarten schicken und mir ein bisschen von ihren Erfahrungen berichten können?
Ist das wirklich so toll für die Kinder? Oder vielleicht doch auch zu anstrengend für manche Kinder? Weiß da nicht wirklich Bescheid... Hab schon gehört, dass die Kinder davon profitieren würden im Gegensatz zu einem Regelkiga. Oder ist das einfach kindabhängig?
Muss sich ja auch lohnen für den Kleinen wenn wir das machen würden
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Sibi
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3829
- Registriert: 21.05.2011, 20:39
Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Ich gebe ja zu, dass für mich die Organisierbarkeit der wichtigste Punkt ist. Mit kleiner Schwester (?) jeden Tag 20 km durch die Gegend fahren, wenn es nicht sein muss, würde ich mir überlegen. Ich habe zudem ein gesundheitlich wackliges Kind, dass ich nicht bei Wind und Wetter in einen Waldkindergarten geschickt hätte, sondern dann noch öfter hätte zu Hause lassen müssen. Und wir hatten Phasen mit einer Kita-Anwesenheitsquote von max 50 %…
Den großen Kindergarten habt ihr nun eh schon ausgeschlossen, was ich aber trotzdem noch bedenken würde: Für die Kinder ist die eigene Gruppe am wichtigsten und prägendsten. Meine Tochter geht in so eine große Kita mit über 120 Kindern, aber mit festen, altersgemischten Gruppen. Für sie ist das wesentlich überschaubarer als eine offene Einrichtung mit halb so vielen Kindern.
Die Öffnungszeiten wären für mich auch noch mal ein Punkt - ob das langfristig passt, auch für die kleine Schwester, die dann irgendwann "nachrückt".
Den großen Kindergarten habt ihr nun eh schon ausgeschlossen, was ich aber trotzdem noch bedenken würde: Für die Kinder ist die eigene Gruppe am wichtigsten und prägendsten. Meine Tochter geht in so eine große Kita mit über 120 Kindern, aber mit festen, altersgemischten Gruppen. Für sie ist das wesentlich überschaubarer als eine offene Einrichtung mit halb so vielen Kindern.
Die Öffnungszeiten wären für mich auch noch mal ein Punkt - ob das langfristig passt, auch für die kleine Schwester, die dann irgendwann "nachrückt".
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Lanali
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 763
- Registriert: 28.02.2010, 07:09
- Wohnort: Baden-Württemberg
Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Ich stimme Sibi zu. Nur weil es insgesamt viele Kinder sind, heißt das ja nicht, dass dein Kind da untergeht, denn es hat seine eigene Gruppe, in der es sich hauptsächlich aufhält und wo es auch seine Bezugserzieher hat. Wichtig wäre mir hier zu schauen, wie das Betreuungsverhältnis aussieht? Wie viele Erzieher gibt es denn pro Gruppe? Wenn der Schlüssel eher schlecht ist, ist die Wahrscheinlichkeit dass ständig andere Erzieher aus anderen Gruppen einspringen müssen, natürlich recht hoch und in einer großen Kita können das dann viele unterschiedliche sein.
Ich bin eher kein Freund von offenen KiTas, aber auch da gibt es ja sehr unterschiedliche Konzepte. Wie ist z.B. die Bringsituation geregelt? Kommen die Kinder in einer Gruppe bei "ihren" Erziehern an, oder laufen sie einfach rein und schauen mal wer da ist (so ist das bei meinem Neffen. Finde ich ganz schrecklich. Für ihn ist es ok so, aber meinen Sohn hätte ich da nicht abgeben können.)
Dein Sohn ist schon drei oder? Ich denke in dem Alter kommen die meisten Kinder mit den unterschiedlichsten Konzepten ganz gut zurecht.
Wichtig wäre mir dann noch, was schon gesagt wurde: Wie ist das Essen? Wo kommt es her? Muss man selbst für Frühstück sorgen?
Wie (flexibel) sind die Öffnungszeiten? Gibt es Schließzeiten (z.B. in den Ferien).
Ich bin eher kein Freund von offenen KiTas, aber auch da gibt es ja sehr unterschiedliche Konzepte. Wie ist z.B. die Bringsituation geregelt? Kommen die Kinder in einer Gruppe bei "ihren" Erziehern an, oder laufen sie einfach rein und schauen mal wer da ist (so ist das bei meinem Neffen. Finde ich ganz schrecklich. Für ihn ist es ok so, aber meinen Sohn hätte ich da nicht abgeben können.)
Dein Sohn ist schon drei oder? Ich denke in dem Alter kommen die meisten Kinder mit den unterschiedlichsten Konzepten ganz gut zurecht.
Wichtig wäre mir dann noch, was schon gesagt wurde: Wie ist das Essen? Wo kommt es her? Muss man selbst für Frühstück sorgen?
Wie (flexibel) sind die Öffnungszeiten? Gibt es Schließzeiten (z.B. in den Ferien).
Liebe Grüße
Lanali mit B. (01/2010), S. (11/2012) und N. (09/17)
Lanali mit B. (01/2010), S. (11/2012) und N. (09/17)
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Batinka
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3586
- Registriert: 21.08.2013, 21:31
Re: Welcher Kindergarten - WaldKiGa/Städt. KiGa/evang. KiGa
Ich würde bei eurer Auswahl den letzten nehmen, aus deinen Beschreibungen klingt er nett und für mich wäre die Fußläufigkeit das Hauptargument. Gerade mit kleiner Schwester- ich war oft froh, dass die Kleine beim abholen im Wagen einfach weiter schlafen konnte und nicht dauernd für rein ins Auto/raus aus dem Auto geweckt wurde.
Wenn er so nah ist lernt ihr da auch Kinder aus der Nachbarschaft kennen, gerade wenn ihr neu in der Gegend seit ein schöner Nebeneffekt.
Wenn er so nah ist lernt ihr da auch Kinder aus der Nachbarschaft kennen, gerade wenn ihr neu in der Gegend seit ein schöner Nebeneffekt.
Die Arbeit läuft Dir nicht davon, wenn Du Deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis Du mit der Arbeit fertig bist.
12-10-7
12-10-7