Einschlafstillen abschaffen
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- soda
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Re: Einschlafstillen abschaffen
Ich würde so oft es geht den Mann 'daddeln' lassen.
Ich hab Einschlafstillen im Rahmen einer Phase von Zappeln, x-mal Seite wechseln wollen, Brustfummelei und Gesamtdauer der Prozedur bis spät abends ebenfalls abgeschafft. Das heißt, ich hab sie einige Zeit lang zwar noch trinken lassen, aber dann wenn das Fummeln/Zappeln anfing, beendet.
Ich hab mich dann mit ihr hingelegt und bin schlicht und ergreifend beim "Nein" geblieben. Sie hat protestiert. Oh ja. Und geheult. Aber nicht lang und nicht über viele Tage. Dann kam das gänzliche Weglassen vom Einschlafstillen. Später die Nächte und zuletzt der Morgen. Tagsüber wollte sie von sich aus ohnehin nicht mehr und ich hab es nicht mehr angeboten.
Dieser schrittchenweise Prozess zog sich über viele Monate, was für mich genauso ok war.
Eine Alternative, die genauso zeitaufwendig, aber noch viel anstrengender oder für mich unangenehmer gewesen wäre (Tragen, neben dem Kinderbett stehen, x-mal rein und raus rennen) kamen nicht infrage.
Ich hab Einschlafstillen im Rahmen einer Phase von Zappeln, x-mal Seite wechseln wollen, Brustfummelei und Gesamtdauer der Prozedur bis spät abends ebenfalls abgeschafft. Das heißt, ich hab sie einige Zeit lang zwar noch trinken lassen, aber dann wenn das Fummeln/Zappeln anfing, beendet.
Ich hab mich dann mit ihr hingelegt und bin schlicht und ergreifend beim "Nein" geblieben. Sie hat protestiert. Oh ja. Und geheult. Aber nicht lang und nicht über viele Tage. Dann kam das gänzliche Weglassen vom Einschlafstillen. Später die Nächte und zuletzt der Morgen. Tagsüber wollte sie von sich aus ohnehin nicht mehr und ich hab es nicht mehr angeboten.
Dieser schrittchenweise Prozess zog sich über viele Monate, was für mich genauso ok war.
Eine Alternative, die genauso zeitaufwendig, aber noch viel anstrengender oder für mich unangenehmer gewesen wäre (Tragen, neben dem Kinderbett stehen, x-mal rein und raus rennen) kamen nicht infrage.
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Seifenblasenfrau
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Re: Einschlafstillen abschaffen
Genau so kann ich mir das auch vorstellen. 10, meinetwegen auch 20 Minuten stillen, dann klare Ansage dass nun nicht mehr gestillt wird. Nachts zu stillen macht mir momentan nichts aus und morgens genießen wir es, weil wir komplett in Ruhe wach werden und in den Tag starten können.
Nur, ich kann schreien sehr sehr schlecht aushalten.
fünf Minuten finde ich schon ganz furchtbar, aber es wird bestimmt mehr Protest geben...
Nur, ich kann schreien sehr sehr schlecht aushalten.
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- soda
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Re: Einschlafstillen abschaffen
Ja ich hab auch noch länger nachts und morgens gestillt. Da war es easy, gemütlich, schmusig, das erste Frühstück war abgehandelt. 1 Mio. Vorteile.
Erst als es anfing, mich zu stören bzw. nachts wurde wg. Schlafverbesserung von allein weniger, hab ich Änderungen vorgenommen. Hätte mir auch nie 6x nachts das Heulen anhören können. Das hätte mich fertig gemacht.
Mit den Abenden hat es echt gut geklappt. Ich habe ganz konkret schon ein paar Tage immer wieder vorher gesagt, was ab Tag X passieren wird (Mimi trinken, danach noch kuscheln und einschlafen ohne Mimi). Dann hab ich es einfach gemacht.
Du, ich bin ehrlich. Am ersten oder zweiten Abend hat die sehr geweint und wollte sich nicht anfassen oder trösten lassen. Ist nach mehreren Minuten dann aber gekommen und in meinem Arm eingeschlafen. Klar war das hart für mich. Aber vor-zurück-vor-zurück hätte ich für sie noch schlimmer gefunden. Darum habe ich nicht nachgegeben. Nach wenigen Tagen kam kein Weinen mehr, sondern nur noch die Frage, ob wir nicht doch noch Mimi...?
Nein und gut.
Erst als es anfing, mich zu stören bzw. nachts wurde wg. Schlafverbesserung von allein weniger, hab ich Änderungen vorgenommen. Hätte mir auch nie 6x nachts das Heulen anhören können. Das hätte mich fertig gemacht.
Mit den Abenden hat es echt gut geklappt. Ich habe ganz konkret schon ein paar Tage immer wieder vorher gesagt, was ab Tag X passieren wird (Mimi trinken, danach noch kuscheln und einschlafen ohne Mimi). Dann hab ich es einfach gemacht.
Du, ich bin ehrlich. Am ersten oder zweiten Abend hat die sehr geweint und wollte sich nicht anfassen oder trösten lassen. Ist nach mehreren Minuten dann aber gekommen und in meinem Arm eingeschlafen. Klar war das hart für mich. Aber vor-zurück-vor-zurück hätte ich für sie noch schlimmer gefunden. Darum habe ich nicht nachgegeben. Nach wenigen Tagen kam kein Weinen mehr, sondern nur noch die Frage, ob wir nicht doch noch Mimi...?
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Re: Einschlafstillen abschaffen
Ja, damit habe ich schon gerechnet. Meine Kleine ist sehr willensstark, sie weiß was sie will. Wie alt war dein Kind denn da ungefähr? Mausi ist sprachlich noch nicht so weit, ich weiß nicht, wie viel sie schon versteht, bei solchen komplexeren Sachen... Aber ich möchte es auf jeden Fall angehen.
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Re: Einschlafstillen abschaffen
Also ich rechne damit, dass sie lange weinen wird, das meine ich. Aber ich habe einen guten Vergleich gelesen: Eine liebgewonnene Gewohnheit gibt man nicht kampflos auf. Würde mein Mann bspw mir jeden Tag zum Einschlafen die Füße massieren, würde ich auch sehr protestieren, wenn er es nicht mehr tun wollte. Aber es ist halt nicht unbedingt notwendig, kein essentielles Bedürfnis, ebenso wie Einschlafstillen.
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- soda
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Re: Einschlafstillen abschaffen
Du wirst lachen. Ich suche hier schon seit Ewigkeiten in meinen eigenen Beiträgen herum und weiß es nicht mehr auswendig und finde auch nix. Aber die war deutlich unter 2. Beim gänzlichen Abstillen dann knapp 2,5 Jahre alt.
Ich glaube das mit dem Einschlafstillen habe ich so mit 1 3/4 beendet.
Ich glaube das mit dem Einschlafstillen habe ich so mit 1 3/4 beendet.
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Re: Einschlafstillen abschaffen
Interessant, in dem Alter waren die meisten Kinder hier im Thread. Scheint also ganz normal zu sein. Dann werde ich Mausi mal darauf vorbereiten und es mit ganz viel innerer Ruhe (haha, hoffentlich) durchziehen.
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Re: Einschlafstillen abschaffen
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Re: Einschlafstillen abschaffen
Danke. Ich hoffe, ich bleibe auch standhaft, wenn sie so herzzerreißend weint... Aber jetzt weiß ich ja, was auf mich zukommt.
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