Wow, Ihr habt ja viel geschrieben.
Das sieht gut aus. Aber wie Du an der Bandbreite siehst, sagen Dir die Stillproben nicht, wie hoch der tatsächliche Tagesbedarf ist. Ob Phil genug trinkt sieht man allein an der Gewichtsentwicklung und den Ausscheidungen. Investier die Energie lieber in einmal tägliches Wiegen und die Dokumentation. Das sagt viel mehr aus als bei jedem Stillen zu wiegen.Anki89 hat geschrieben:Also Phil bekommt 5-6 mal die Flasche in 24 h!
Die Trinkmenge insgesamt liegt dabei zwischen 430-560 ml!
Guck mal hier.Ihr habt doch bestimmt auch noch eine Seite wo verschiedene Stillpositionen beschrieben werden? Ich bin da noch nicht so flexibel!
Das sieht gut aus.Phil wog gestern 3270 g! Wir sind seit dem 20.1.17 zu Hause. Wir sind mit 2810 g entlassen worden.
Somit hat er in 16 Tagen 460 g zugenommen, natürlich nur durch Muttermilch!
Das ist doch ein ordentlicher Wert?
Lass sie gleich bleiben.Werde ihn jetzt täglich morgens wiegen, dann komme ich umso eher von den Stillproben ab!
Bitte poste täglich das Gewicht und erstell noch eine Liste mit den alten Gewichten. Ohne diese Informationen kann ich Dich nicht ordentlich beraten.
Das ist auch absolut verständlich. Phil hat seinen Weg bisher gut gemeistert. Ihr seid zu Hause und jetzt hat er die normale Geburtszeit erreicht. Er kann stillen und so gut zunehmen. Ihr seid nicht allein. Ich begleite Euch. Ich bin davon überzeugt, dass es nur etwas Vertrauen in Dich und Phil braucht und in ein paar Tagen stillt ihr voll.Ich würde eher sagen dass die Gesamtsituation mich eher "verunsichert", unser kleiner hat halt um sein Leben gekämpft, dadurch ist man glaub ich automatisch vorsichtig und etwas ängstlich. Wir waren über 9 Wochen im Krankenhaus, und sind erst seit dem 20.1 zu Hause. Der errechnete ET wäre der 8.2 gewesen.
Weil Du ihm per Flasche Portionen gibst, die ungefähr doppelt so groß sind wie die eines stillenden Kindes. Er KANN gar nicht mehr einfordern, weil er satt ist. Wenn er selbst die Menge durch Vollstillen regulieren darf, dann wird er sich häufiger melden. Das passiert ganz automatisch.Er hat 5 Mahlzeiten bekommen bis jetzt, davon wurden 4 gestillt und eine Flasche (90ml)
Seine Gesamttrinkmenge für heute bis jetzt beträgt somit 390 ml! Wir haben jetzt 18:39 Uhr.
Phil meldet sich maximal noch 2 x für heute.
Wenn er jetzt noch Ca 140 ml trinken würde wäre das völlig ausreichend!
Aber 10-12 Stilleinheiten fordert er Defintiv nicht ein.
Das ist für viele Babys der Tagesbedarf (!) in diesem Alter.Er hat auch schon Mengen von 555 ml gehabt, aber da sagte Teazer ja auch, dass es dieses "Fresskoma" gibt, und er vllt auch über seinen Bedarf trinkt.
Es kann sich aber nur einspielen, wenn Du häufiger weniger fütterst bzw. auf Vollstillen umstellst. Sonst intervenierst Du weiter und Phil kann gar nicht lernen wie es geht und, dass er für die Zufuhr verantwortlich ist.Es muss sich jetzt einspielen, das ich wie die anderen sagen mein Kind auch vertrauen kann das er sich auch wirklich das nimmt was er braucht!
Ich verstehe, dass das Loslassen der Kontrolle schwierig ist. Aber Dein Sohn kann sie übernehmen. Es liegt in seiner Natur.
Er braucht ein paar Tage Deine Unterstützung, denn momentan läuft es ja anders. Aber das Ziel ist ja, dass er sich zukünftig alleine meldet und sich die Menge holt, die er braucht. Du musst ihn auch nicht völlig wach machen. Babys trinken wunderbar im Halbschlaf und wenn er wegdöst unterstützt Du das Weiterstillen durch Brustkompression oder Wechselstillen (s.o.). Das sind alles SANFTE Methoden ihn daran zu erinnern, dass er stillen KANN.Er schläft sogar häufig ein, obwohl er sich gemeldet hat und hungrig ist. Wenn ich ihn wecke und ihn aus dem Schlaf reiße, meinst du dann bringt das ganze was?
Ja, das stimmt. Aber über den Speichel wird z.B. auch die genaue Zusammensetzung der Milch reguliert. Das fällt beim Pumpen weg. Und natürlich gehen durch Gewinnung und Lagerung auch Stoffe verloren, z.B. sinkt der Vitamin-C-Gehalt. Ganz klar: Ausgestrichene/gepumpte Muttermilch ist deutlich besser als nicht zu stillen, aber stillen ist die Norm und der beste Weg für Mutter und Kind. Ob das für die Einzelne stimmig ist, muss man aber immer gucken.Raya hat geschrieben:Interessante Fragestellung - ist es denn nicht so, dass Mutter und Kind alleine durch ihren Umgang miteinander bereits einen engen Austausch von Bakterien etc. haben?
Viele Grüße,
Teazer (StillModTeam)