Arztgespräch zum Stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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RocketWallaby
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von RocketWallaby »

Oh, hab übersehen, dass es in Deutschland ja die Fallpauschale gibt. Dann ist es ja noch dümmer von ihm.
--
Liebe Grüße,
RocketWallaby mit WallabyKind 01/2016
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Altraia
Prof. Dr. SuT
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Altraia »

In diesem Fall würde ich einfach sagen, dass das eine Sache zwischen mir und meinem Kind ist, die ich nicht mit ihm diskutieren möchte. Wenn er das nicht respektiert, würde ich mir umgehend einen anderen Arzt suchen.
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
Phytolacca
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Phytolacca »

Hallo Schneekugel,

Besonders schön finde ich den Abschnitt mit dem Ödipuskomplex, ich wusste noch gar nicht das es in der Facharztausbildung für Gyn einen Abschnitt mit Pschoanalyse gibt.

fachfremde Thesen zu streuen ist ja zusätzlich zu dem Eingriff in deinen Persönlichen Raum durch diese Nachfragen, nahe an Selbstüberschätzung
Nur mit Handy, daher Sorry für die Fehler

viewtopic.php?f=352&t=212921&p=5344222#p5344222

Liebe Grüße
Phytolacca und zwei Streithähne
Lucccy
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Lucccy »

Hallo,
Schneekugel81 hat geschrieben:Fürchte nur, wenn ich das nächste Mal zu dem Doc muss, habe ich wieder eine Disskussion.
Er darf gern seine Meinung haben, solange ich meine haben darf. Und ich will mich so einem Gespräch nicht ständig stellen.
hmm. Eigentlich war Deine Aussage doch klar, oder?

Mich hat jedenfalls nach der deutlichen Feststellung, dass die WHO-Empfehlung 2 Jahre sind und auch für Deutschland gelten, kein Arzt noch weiter auf das Thema angesprochen.

Der letzte Arzt, mit dem ich da fast "aneinander" geraten wäre, hätte notfalls mit mir Embryotox anrufen dürfen. Aber auch da genügte mein Statement und die Feststellung, dass 6 Monate seines Profs wohl vollstillen meinten, ich aber über teilstillen spräche.

Gruß Lucccy
Marie2
hat viel zu erzählen
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Marie2 »

Soweit ich bisher immer gelesen habe senkt langes stillen ja auch deutlich das Risiko an Brustkrebs zu erkranken. Der Punkt sollte einem Frauenarzt ja durchaus bekannt sein...
Mit dem großen Wikinger 07/2016 und der kleinen Räubertochter 09/18
Lösche Benutzer 10310

Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Lösche Benutzer 10310 »

Hallo [emoji4].

Mein Frauenarzt fragte auch jedesmal bei den Kontrollen ob ich noch stille. Bei neinem Sohn fragte er dann nur ob ausschließlich oder er auch andere Sachen esse und damit war es dann dann im Prinzip mit dem Thema. Er lächelte und meinte: "Also dann eben soziales Stillen" oder so ähnlich. Als ich dann mit den Zwillingen schwanger war und anfangs Blutungen hatte meinte er auch dass ich deshalb nicht abstillen muss.

Die erste KiÄ meines Sohnes meinte als er zehn Monate alt war, dass die Kinder Freiräume brauchen, sprich ich würde dese durch das längere Stillen ihm welche nehmen. Diskutierte aber nicht weiter, meinte jedem seine Meinung.

Die jetzige KiÄ weiß gar nicht Bescheid, weder bei dem Großen noch bei den Mädchen, sie hat dann ab irgendeinem Alter sich nur erkundigt ob sie den gut essen, also auch Obst und Gemüse und das konnte ich bejahen, somit war alles gut. Ich glaube sie würde mich für verrückt halten wenn sie erfahren würde dass ich meine beiden 2,5 jährige noch stille... Aber ich mag sie und will nicht die Enttäuschung daher spreche ich das nicht an.

Ich würde be dem KiA einfach abwarten wie er das Thema Ernährung angeht und dann einfach dabei belassen dass dein Kind gut ißt wenn du keine Lust auf die evtl. Diskussion hast.

Und der nächste FA Termin ust ja frühestens in einem halben Jahr oder?
LG
Lösche Benutzer 10310

Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Lösche Benutzer 10310 »

Es tut mir leid für so viele Tippfehler [emoji50]
Schneekugel81
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Registriert: 05.05.2016, 20:18

Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von Schneekugel81 »

Hallo zusammen,

vielen, vielen Dank für Eure aufbauenden Worte.
Ich fühle mich als hätten sie ein kleines Abprall-Schutz-Polster um mich erzeugt.

Der Besuch bei Kinderarzt war auf jeden Fall positiver als erwartet. Der andere Arzt der Gemeinschaftspraxis fragte nur, ob sie im Kindergarten isst. Damit war das Thema erledigt.

Nachdem jetzt ein paar Tage seit dem Frauenarztbesuch vergangen sind und ich die Situation Revue passieren ließ, bin ich mir sicher, dass es der Doc nur gut gemeint hat. Und seine Anmerkungen auf veraltetem Wissen beruhen.
Im Besten Fall informiert er sich zu der Empfehlung der WHO. Im schlechtesten Fall, frage ich, wie aktuell sein Wissensstand ist.

Eure Meinungen haben mich auf jeden Fall gestärkt, so dass ich beim nächsten Termin kein komisches Bauchgefühl mehr haben werde.

Vielen Dank, Schneekugel
afrodita
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Re: Arztgespräch zum Stillen

Beitrag von afrodita »

Ich hatte vor kurzem mit einem Stillstreik zu kämpfen, hatte auch einen Thread hierzu geschrieben. Als ich 1,5 Wochen nach Beginn des Stillstreiks beim Kinderarzt war, meinte er, er hat sich wahrscheinlich selbst abgestillt. Ich soll es noch 2-3 Tage versuchen, aber er wird wahrscheinlich nicht mehr dran, weil 1,5 Wochen ja schon "eine lange Zeit" wäre...
Nun ja, mein Sohn hat nach ganzen 31 Tagen wieder an der Brust getrunken und tut es immer noch und das leidenschaftlicher als vor dem Streik.

Bei meiner Tochter (die ist jetzt schon 6) meinte der gleiche Arzt damals, wenn ich sie über das Jahr hinaus stillen würde, würde das für später ein schwieriges Mutter-Tochter-Verhältnis nach sich ziehen....
??????Hääääää???? Ich konnte innerlich nur lächeln und mit dem Kopf schütteln....natürlich habe ich sie weitergestillt und mit ca. 2 Jahren sehr sanft und langsam abgestillt, so dass es für beide in Ordnung war.

Ich überhöre mittlerweile solche blöden Kommentare, sage ja ja, nicke und lächle.
Mein Mädchen (6/10) Mein Junge (2/16)
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