Zu wenig Milch?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Marissa04
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Re: Zu wenig Milch?

Beitrag von Marissa04 »

Warum lässt du den Schnuller nicht weg?
Bei zu wenig Milch sollte man das doch besser lassen?
Zum nicht nur stillen und den großen Kindern. Kannst du nicht während sie Hausaufgaben macht mit am Tisch sitzen und stillen?
Und ich finde du solltest dir ein bisschen Stress nehmen.
Dem Hund müssen eben auch mal zwei Runden reichen. Also vorallem reicht definitiv eine große Runde am Tag.
Ich habe selbst 3 Hunde. Während der Schwangerschaft schon und auch danach hat eine befreundete Hunde Besitzerin die mal mitgenommen. Gibt's da niemanden?
Dein Baby ist doch erst neu geboren, gib euch Zeit.
Vollstillen ist nach den ersten Wochen so easy.
Definitiv weniger aufwändig als mit Flasche.

100 ml auf einmal sind auch echt irre viel.
Ich würde wenn er sich bei dir so gar nicht beruhigen kann, den Papa einspannen und Tuch oder trage umschnallen und los.

Ich habe nur zwei Kinder dicht zusammen. Ist anstrengend.
Ich habe so oft überall gestillt. Beim basteln und spielen mit der "großen", beim Hund in den Garten lassen... Ständig.
Meine Schwägerin hat sich gegen das stillen entschieden und findet jetzt doch, dass es wesentlich aufwändiger ist als vorher. Sie hat noch einen 4 jährigen Zuhause. ;)
Nur Mut. Gib euch Zeit und ihr schafft das bestimmt!

Liebe grüße, geschrieben vom Handy
Liebe grüße
Mit Juli Mädchen *13 und Mai Jungen *15
magicstella
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Re: Zu wenig Milch?

Beitrag von magicstella »

Ich habe diesmal einfach meiner Hebamme vertraut die mir sehr kompetent erschien und auch gute Tipps hatte.
Laut ihr ist der kleine gut angedockt und macht die richtigen Bewegungen mit der Zunge. Ich habe schlupfwarzen die nur durchs stillen raus kommen. Deshalb habe ich auch mit Hütchen gestillt. Mittlerweile ist die rechte Warze immer draußen, die linke ist relativ flach aber er geht dran. Ich werde vermehrt drauf achten ihn gut anzulegen eventuell eine stillberaterin drauf schauen lassen.

Schnuller weg lassen ist nicht so einfach dann hätte er 24std meine brust im Mund. Ich weiß viele von euch lassen ihr Baby auch an der brust nuckeln zur Beruhigung usw...
Das kann ich aber nicht. Erstens machen das meine brustwarzen nicht mit und zweitens hab ich nicht die Zeit dazu.

Bechern werde ich evtl heute abend mal testen sollte pre nötig sein. Ich habe allerdings ein sehr hysterisches Baby. Er schreit halt wie am Spieß wenn er nicht bekommt was er möchte.
Oh man das ist alles so schwierig und kompliziert. Hab das Gefühl alles was ich mache ist falsch.
Liebe Grüße von Jenny mit Tanisha (13.02.2006) ,Savannah (14.11.2007) und *Rudi (11.06.2015/ 10. ssw) und unerwarteter Überraschung im Bauch

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Lösche Benutzer 22277

Re: Zu wenig Milch?

Beitrag von Lösche Benutzer 22277 »

Auf gar keinen Fall machst Du alles falsch! Das Wichtigste ist doch, dass Du gemerkt hast, dass es bei euch nicht ganz rund läuft und dass Du Dir Hilfe holst ((()))
Die Hebamme mag kompetent sein, allerdings sind Hebammen leider nicht automatisch gute Stillberaterinnen. Es ist einfach nochmal ein anderer Wissensschatz! Mit Tania bist Du hier in sehr guten Händen. Ihr kannst Du vertrauen, das ist doch ein guter Anfang :)
Eine Stillberaterin im echten Leben könnte in der Tat hilfreich sein, wenn es ums Anlegen geht. Denn langes Nuckeln tut nicht weh, wenn das Kind vernünftig angedockt ist. Da stimmt was mit der Technik nicht, vermute ich.

Stillen ist halt mehr als nur Nahrungsaufnahme, ich würde, wenn möglich, echt mehr Zeit dafür aufwenden. Es muss ja nicht gleich das Extrem sein; nur eben öfters als bisher. Damit die Milchbildung schön in Schwung kommt.

Dein Baby ist noch so klein, gönne ihm doch ein wenig mehr Kuschel- und Stillzeit mit Dir. Mir scheint, Du erwartest, dass Dein Sohn sich schnell in die Familie einfügen soll; er muss irgendwie mitlaufen. Ja, das Leben muss weiter gehen, aber das Wochenbett soll doch eine schöne Kennenlernzeit sein. Die Zeit kommt so nie wieder...
magicstella
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Re: Zu wenig Milch?

Beitrag von magicstella »

Er schläft tagsüber meist bei einem von uns auf dem Arm.
Tuch muss ich jetzt mal richtig anfangen bisher war er kaum drin. Anlegen tu ich ihn aktuell alle 2 Std. Die letzten beiden Nächte hat er sich von allein nach 3 Std gemeldet.
Hebamme und Kinderarzt haben beide gesagt nicht wecken. Tu ich jetzt trotzdem aber er trinkt dann nicht wirklich wenn er nicht von alleine wach wird. Er nimmt zwar die brust aber nuckelt nur und schläft wieder ein.

Ich danke euch wirklich sehr für eure Tipps. Bei den Mädels hab ich mir nicht soviel Gedanken gemacht. Die große war ein frühchen gibt nicht an die brust hab ich halt 6 Wochen abgepumpt und dann aufgegeben.
Die kleine hat auch 6 Wochen gestillt, da war Milch für Zwillinge da. Bin immer mega ausgelaufen. Da hab ich aufgegeben wegen Wunden brustwarzen, mega schmerzen und zusätzlichem Kleinkind.
Diesmal wird nicht aufgegeben. Ich schaffe das.
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Peppa
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Re: Zu wenig Milch?

Beitrag von Peppa »

Meine beiden Kinder hatten im Alter deines Babys abendliche Schreistunden. Und ich hatte immer sehr reichlich Milch. Da half nur: Tragen, kräftiges schunkeln, Schhhhhh-Geräusche, Wippen...Und Geduld! Das muss nicht am Hunger liegen, wirklich! Und es geht vorbei. Ich weiß, es ist stressig...Aber ich habe jetzt gesehen, deine Kinder sind doch schon 9 und 11 Jahre alt, oder? Ich denke, da ist doch schon so viel Verständnis da, dass Mama jetzt halt ein oder zwei Monate abends eben weniger Zeit hat, weil das Baby noch etwas ankommen muss? Ich habe etwas den Eindruck, du setzt dich da unter unnötigen Druck (“ keine Zeit dafür“)...es geht vorbei...Aber es dauert eben etwas. Bei uns jeweils tatsächlich etwa zur 14 Woche (korrigiert, der Große war ein Frühchen). Danach ist Stillen viel einfacher geworden! Halte durch und alles alles Gute dir!

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koalina
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Re: Zu wenig Milch?

Beitrag von koalina »

((( magicstella )))

Du bist eine wundervolle Mutter für dein Baby und machst ganz sicher nicht alles falsch!

Krümel war ein 24h Baby, brauchte wirklich Hautkontakt rund um die Uhr. Eine liebe Freundin hatte auch ein solches, ihr drittes. Sie gab mir den Rat schnell zu lernen den Kleinen im Tuch/ Tragehilfe zu stillen. Dieser Rat war Gold wert, denn mit der Zeit konnte ich alles mit stillendem Baby tun ohne das es andere mitbekamen. Ich hatte den Vorteil keine weiteren Kinder daheim zu haben, die besagte Freundin hatte noch 2 in dem Alter wie deine.

Ihr werdet euren Weg finden, ganz sicher! Probiere es mal mit Tuch oder Sling. Falls du den Mysol testen magst melde dich bei mir per PN.

Alles Gute euch!
koalina
--.-'-;@

mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)

Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
magicstella
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Re: Zu wenig Milch?

Beitrag von magicstella »

Habe Grade das Video angeschaut das du mir verlinkt hast tania. Cassian ist wohl wirklich falsch angelegt. So weit wie die Babys im Video macht er den Mund gar nicht auf.
Oh man :-( hier läuft alles schief. Ich versuche mal die stillberaterin vor Ort zu kontaktieren.
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Qwertzuiopü
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Re: Zu wenig Milch?

Beitrag von Qwertzuiopü »

Diesmal wird nicht aufgegeben. Ich schaffe das.
hallo!
Das finde ich sehr stark von Dir, trotz der eher negativen bisherigen Erfahrungen Durchhaltevermögen zu zeigen!! Und immerhin weißt Du aus eigener Erfahrung , dass Du rein körperlich auf jeden Fall genug Milch bilden kannst, von Deiner Tochter. Ich glaube, wenn sich der neue Alltag ein bisschen mehr noch einpendelt, wird das alles entspannt!
Ich finde, selbst oder gerade mit schwierigem Start: Stillen ist so etwas magisches, da freue ich mich immer wieder über meine "übernatürlichen Fähigkeiten" und bin stolz auf jedes einzelne Schlückchen Milch. Ich hoffe, dir geht es (bald) genauso!


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Qwertzuiopü
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Re: Zu wenig Milch?

Beitrag von Qwertzuiopü »

magicstella hat geschrieben:Habe Grade das Video angeschaut das du mir verlinkt hast tania. Cassian ist wohl wirklich falsch angelegt. So weit wie die Babys im Video macht er den Mund gar nicht auf.
Oh man :-( hier läuft alles schief. Ich versuche mal die stillberaterin vor Ort zu kontaktieren.
Ich finde das eher positiv: Du hast einen Ansatzpunkt gefunden, um die Schmerzen und Wunden Brustwarzen loszuwerden. Sobald die Technik stimmt, wird es meistens schon sehr schnell besser.


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Lösche Benutzer 22277

Re: Zu wenig Milch?

Beitrag von Lösche Benutzer 22277 »

Da schließe ich mich an - das ist doch ein guter Pack-An für Deine Fragestellung :)

Was Du von Deiner zweiten Tochter erzählst - viel Milch vorhanden, aber Schmerzen beim Stillen - spricht dafür, dass auch damals die unzureichende Technik daran Schuld war.
Du bist höchstwahrscheinlich absolut in der Lage dazu, genug Milch zu bilden, eher benötigst Du Hilfe beim Anlegen. Je besser das Kind andockt, desto effizienter läuft das Stillen ab; und es verkürzt ggf. die Zeitdauer der Mahlzeiten.

Die Hebamme würde ich wohl besser nicht mehr um Rat fragen...
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