Hallo,
Sorry, langsam sollte ich es wissen...
Alle zwei tage wiegen hört sich gut an. Der Tag an sich war ganz ok - Tom hat sich gerade übergeben (dabei gab es nur Sachen, die er schon kannte und vertragen hat) .... jetzt nuckelt er sich (mal wieder) in den Schlaf ....
U ist jetzt übrigens für den 24.1 angesetzt.
Tom war beim Stillen eben eingeschlafen, ist nach 5 min aufgewacht, hat geschrien wie am Spieß und dann Brei gespuckt (gestern würde ich es schon als brechen mit würgen bezeichnen - heute war es eine ganz kleine Menge und es war mehr, wie wenn er milch spuckt) ....Er ist totmüde, findet abereits nicht in den Schlaf. Jetzt schaukelt mein Mann ihn gerade
Zu früh abgeschickt
Das geht jetzt bestimmt so lange, bis ich denke, dass er schon wieder Hunger haben könnte und dann darf er sich doch wieder in den Schlaf nuckeln
Was spricht den gegen in den Schlaf nuckeln? Machen wir auch. Sie schläft aber auch beim Tragen, im Auto, bei meinem Mann oder der einen Oma im Arm, bei der anderen Oma mit Singen im Bett, im Kinderwagen und manchmal einfach so ein.
Der Große schlief lange nur beim Stillen mit Körperkontakt oder in der Trage. Es hat sich auch geändert.
An sich würde mich das nicht stören. Aber er schläft im Moment eigentlich nur so ein (und bei Autofahrten). Und ich finde es traurig für ihn, wenn er dann bei meiner Freundin ewig totmüde ist, schon aussieht, als hätte er drei nächte durch gemacht und einfach den dreh nicht bekommt, weil er keine andere Beruhigungstrategie hat. Das gleiche bei meinem Mann.
Wenn er dort anders einschlafen könnte, wäre es kein Problem für mich. Klar irgendwann schläft er ein, aber mit viel weinen und Geschrei, bzw bei meinen Freundinnen (dadurch dass sie meist zu 2 auf die beiden aufpassen) halt nach ca 2h herumtragen. Aber 2h gegen den Schlaf kämpfen oder schreien, find ich jetzt nicht so die schönste lösung für ihn. Katja schläft wenigstens auf dem Arm ein oder mit ihrem Schnuffeltuch.
Ich denke eher, dass deine Freundin und dein Mann da ihren Weg finden müssen. Wenn ich es richtig verstehe, passt sie nur auf ein Kind auf einmal auf. Da würde ich bei Müdigkeit spazieren gehen im Kinderwagen oder in einer einfach anzulegenden Tragehilfe empfehlen. Hüpfen auf dem Pezziball. Bei meiner Mutter schläft sie ja auch mit streicheln und singen. Bei mir gäbe das empörtes Gebrüll. Bei meinem Mann ist sie abends schon im Arm geschuckelt eingeschlafen. Ich ernte dabei im Moment auch nur empörtes Gebrüll.
Unsere Kita glaubt auch, dass man den Kindern zu Hause das Schlafen mit Mama abgewöhnen muss. Ich denke eher, sie müssen ihren Weg finden, wie sie dem Kind beim Einschlafen helfen. Das die Erzieherin nicht dauerhaft nur ein Kind ununterbrochen im Arm schlafen haben kann, sehe ich auch. L schläft bei verschiedenen Leuten auf so viele Arten ein. Ich bin mir sicher, dass die Erzieher ihren Weg finden, wenn sie sich darauf einlassen und sie eine gute Beziehung aufgebaut hat.
Brianna hat Recht. Unser Kind schläft nur mit tragen oder Stillen ein. Zu Hause. In der Krippe auf dem Schoß einer Erzieherin. Oder im Bett, wenn eine andere den Arm um ihn legt. Oder auf einer großen Matratze mit einer dritten. Völlig problemlos. Bei mir undenkbar. Die vierte und fünfte tragen im Tuch wie wir.
Ich käm mir glaub ich ziemlich fies vor, zu sagen: bei mir darf er sich in den Schlaf nuckeln, aber ihr dürft keinen Schnuller geben.
Ich bin schon der Meinung, dass Kinder ganz gut mit unterschiedlichen Ritualen etc mit verschiedenen Leuten zu recht kommen. Aber ich finde auch, dass neue Beruhigungstrategien erstmal vom Knd als solche gelernt uns akzeptiert werden müssen und das geht nur mit Wiederholungen und am besten nicht, wenn die Müdigkeit schon so weit ist, dass er sich schon nicht mehr entscheiden kann, ob er lacht, weint oder schreit. Das funktioniert bei Regelmäßigleit, aber nicht, wenn er dann zwischendurch mal 3 Wochen nicht dOrt allein bleibt und ich wieder da bin, bevor er s mal mit irgendwas anderem erfolgreich geschafft hat einzuschlafen. Es hat eigentlich auch wenig damit zu tun, dass ich jemanden entlasten will. Ich möchte ihm einfach ermöglichen nicht auf die Brust angewiesen zu sein um einzuschlafen, denn die ist nunmal nicht immer verfügbar. Und wenn ich was tun kann, um ihm das zu erleichtern, dann will ich das gern versuchen (er lässt sich anders ja auch beruhigen, nur eben nicht so weit, dass er einschläft und wenn ich s mit was anderem versuche, dauert s irgendwie oft so lange, dass ich dann doch wieder zweifle ob er wieder Hunger hat und er im Endeffekt dann oft doch wieder nuckelt).
Versteht mich nicht falsch, einschlafstillen ist wunderschön, aber ich möchte nicht, dass er darauf angewiesen ist.
Das hört sich sehr anstrengend an, ist aber ganz normal. Einige Kinder können schlafen, bei wem auch immer, anderen wiederum gelingt es weniger. Dazu gehört wohl dein Sohn. Er weiß, dass es bei dir die Brüste gibt und wenn es da ein so tolles Beruhigungsmittel gibt, wieso sollte er sich von dir anders beruhigen lassen? Die Kinder mögen es auch bequem.
Ich kann euch auch nur bestärken zu schauen, wie die anderen Betreuungspersonen ihn beruhigen können. Also tragen, singen, streicheln etc.
Dass es sich für dich gemein anfühlt, wenn du ihn nuckeln lassen kannst, anderen das aber nicht ermöglichen kannst/willst, ist verständlich.
Ich wünsche euch einen schönen Tag,
SchneFiMa
ModTeam Stillberatung
SchneFiMa mit der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10) sowie den zwei Burschis 26.02.18
Hier hat der Papa das Kind am kleinen Finger nuckeln lassen. Und ich stille einfschlaf. Gnadenlos. Bis auf mittags in der Krippe bringe ich fast jeden Abend das Kind ins Bett. Und bei uns klappt Einschlafstillen erst seit wenigen Wochen und ich bin heilfroh, dass das so ist. Denn ein bis zwei Mal die Woche muss einer von uns mit dem Knirps noch raus, und da steh ich echt nicht so drauf bei dem momentanen Wetter...
Und, lieber in 90 Prozent der Fälle bei Mama schnell mit nuckeln einschlafen und die 10 Prozent der Fälle, wo Mama nicht da ist, sich anders einschuckeln lassen, als dass es in 100 Prozent der Fälle kompliziert und langwierig ist. Und dein Kind ist ja nicht blöd. Er weiß ganz genau, dass es den Busen nur bei Mama gibt. Und selbst wenn du einen anderen Weg findest, niemand sagt dir, dass dieser Weg bei einer anderen Person so akzeptiert wird.