Olle1982 hat geschrieben:Zum Stillverhalten wirst Du hier ja schon gut beraten, ich mach mir immer klar, dass beim Stillen eben auch der emotionale Hunger gestillt werden muss, das macht es für mich "erträglicher", seit Monaten nicht mehr durchzuschlafen;)Brilole hat geschrieben:Hallo zusammen.
Nun ist unser Baby 17 Wochen alt.
Mein Raynaud Syndrom ist behandelt und zum Glück weitestgehend zurück gegangen.
Ich stille weiterhin voll. Nun ist es so dass der Kleine immer noch nicht mit seiner Verdauung gut zurecht kommt. Er hat teilweise alle 3-4 Stuhlgang, was ja Grundsatz ok ist aber es bereitet ihm ganz offensichtlich starke Probleme. Nachts wird er spätestens alle 2h wach. Das war immer mal so ein paar Tage und dann wieder gut. Jetzt Ist es aber seit 4 Wochen ein Dauerzustand.
Er drückt und drückt ... scheint viel Luft im Bauch zu haben. Ich trage ihn im Tuch , massiere usw.
Nachts ist ja Verdauungszeit und da macht es sich dann bemerkbar.
Während er tagsüber schon mal 4 Stunden ohne stillen auskommt ist es nachts dann umso häufiger.
Die Kinderärztin meint nun ob wir dann mal mit Brei starten wollen. Jetzt schon ? Das hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Ist das nicht etwas früh gerade wenn er mit der Muttermilch noch nicht richtig klar kommt ?
Wie lange kann es dauern bis der Darm seine Reife hat ?
Danke im Voraus ...
Aber mich würde interessieren, wie Du das Raynaud Sondrom festgestellt hast und wie Du behandelst- würd mich freuen, wenn Du das mal berichtest, oder gibt es hierzu schon einen Post?
Danke und toi toi toi für die Nächte!!
Ich hatte eine ganz tolle Stillberaterin, ein Blick auf meine Brust genügte um das festzustellen. Hatte allerdings vorher auch schon sämtliche Ärzte aufgesucht. Hausarzt, Gynäkologe, usw. Und Babys Kinderärztin gab mir dann den entscheidenden Hinweis , den die Beraterin dann bestätigte.
Ich hatte bis dahin alles durch. Immer Wärme , so eine Creme von Wala mit Kupfer zum wärmen. Keine enge Kleidung. Also auch keinen bh.
Magnesium , Calcium , Vitamin b6. Alles hoch dosiert. Und nachdem auch das alles keinen Erfolg brachte empfahl sie mir Nifedipin. Einen Blutdrucksenker.
Ich habe auch das mit allen Ärzten abgesprochen weil ich ja das Baby nicht gefährden wollte. Und ein Teil immer in die Muttermilch geht.
Ich begann mit der Einnahme. Alle 8 Stunden 5mg
Schnell war die rechte Brust nicht mehr betroffen. Nur noch die Linke.
Dann erhöht auf 3x 10mg und dann war es quasi weg.
Ich glaube allerdings das es auch besser wurde weil Babys andocktechnik besser wurde.
Also eine Kombination.
Ich bin jetzt schon lange ohne jegliche Medikamente. Und freue mich total schmerzfrei stillen zu können