Liebe Teazer,
nun ist das Lasern des Zungenbändchens 10 Tage her...
In der ersten Stunde nach dem Lasern war es ganz gut, dann wurde es für 3 Tage richtig schlecht, weil die Kleine schon in den Tagen vor dem Eingriff ihre Zunge nicht mehr über die unteren Schneidezähne machte.
2 Tage nach dem Lasern kamen dann auch noch die oberen beiden Schneidezähne durch und daraufhin waren die Tage danach höllisch, weil sie nun mit Schneidezähnchen oben und unten meine Brust einquetschte. Selbst die Brustwarzen waren wieder wundgescheuert und ich war total verzweifelt.
Heute ist der zweite Tag, wo ich das Gefühl habe, dass es wieder etwas besser geht. Da wir solche besseren Tage aber auch vorher immer mal wieder hatten, gebe ich da noch nicht viel drauf, hoffe aber inständig, dass es jetzt besser bleibt, denn sonst schaffe ich mein selbst gestecktes Ziel, dass ich auf jeden Fall noch 4 Wochen nach dem Lasern durchhalte, nicht.
An der rechten Brust führen wir einen regelrechten Kampf darum, dass sie so angedockt bleibt, wie ich sie angedockt habe. Sie möchte nämlich immer sofort mit ihrer rechten Hand in ihrem Kinnbereich Brustgewebe herausziehen - vermutlich, weil ihr die weite Öffnung des Mundes immer noch unangenehm ist. Also halte ich ihre Hand fest oder versuche, sie abzulenken, was aber wirklich schwierig ist.
Immerhin kann sie ihren Mund beim Füttern jetzt etwas weiter öffnen und ich habe auch das Gefühl, dass ihre Zunge nicht mehr dauerhaft eine Löffelchenform hat, sondern im hinteren Bereich auch mal höher kommt.
Die Lippen kann sie leider immer noch nicht ablecken und auch die Seitenbeweglichkeit ist überhaupt noch nicht da... da hoffe ich noch sehr, dass sich da noch etwas verbessert.
Leider konnte die Ärztin nicht so tief gehen, wie es notwendig gewesen wäre, weil Blutgefäße parallel zum Zungenbändchen verlaufen und sie Angst hatte, dass sie sie bei der Zappelei der Kleinen verletzt. Wen es jetzt immer noch nicht gut sein sollte, bleibt nur ein Eingriff in Vollnarkose, wo ich mir natürlich schon die Frage stelle, ob das wirklich notwendig ist.
Ich warte jetzt auf jeden Fall erstmal 4 Wochen nach dem Eingriff ab - dann muss ich ggf. nochmal neu überlegen.
Aktuell schleiche ich das Domperidon ganz konsequent aus, indem ich pro Woche 1 Tablette weniger nehme. Aktuell nehme ich nur noch 1-1-1.
Beim Senken habe ich immer wieder einen sehr seltsamen Effekt. Am ersten Tag der Dosisreduktion konnte ich jetzt jedes Mal 20-30 ml mehr abpumpen als sonst. Am zweiten Tag dann schon etwas weniger, dann gibt es einen ziemlichen Einbruch und dann stabilisiert sich die abgepumpte Menge in den Tagen danach so langsam auf Vorniveau, also so ca. 65-75 ml.
Wieso es jedes Mal erstmal einen Anstieg gibt, ist mir vollkommen unklar.
Hast du eine Idee?
Ganz liebe Grüße und hoffentlich nicht zu trubelige Vor-Weihnachtstage
Nicki
