Nicht stillen können als psy. Belastung

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deidamaus
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von deidamaus »

Vielleicht klappt es, wenn du ihr kurz die Flasche anbietest, sie 10-20 ml trinken lässt und dann nochmal Brust mit Hütchen?

Außerdem weiterhin Sauger wechseln und die Falsche möglichst flach halten, dass die Milch nicht so schnell läuft, wie bisher. Für 100ml darf sie ruhig 10-15 min brauchen.

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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

3 x Intervall, 2 x kurz, etwas über 20 ml
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Gestern habe ich ihr nach einem Schläfchen wieder mal probiert die Brust anzubieten. Sie hatte gar kein Interesse daran, nicht in den Mund genommen, nichts. Wobei sie sonst an jedem Körperteil herum lutscht, der ihr vor die Nase kommt.

Heute habe ich es nach dem ersten Schläfchen wieder probiert. Anfangs wieder kein Interesse und hat nur in der Gegend rumgeschaut. Dann hat sie den Mund aufgemacht und irgendwie ging es dann und sie war 4 Minuten an der Brust, ganz ruhig. Hab sie dann weggenommen, bevor sie unruhig wurde.

Kurz darauf habe ich dann die Milch und das BES sowie eine Flasche vorbereitet. Als wir in Position waren, habe ich ihr zuerst das Stilhütchen angeboten. Sie hst es nicht genommen und so habe ich sie kurz gon der Flasche trinken lassen. Dann wieder der Wechsel zum Stillhütchen. Diesmal hatte sie es angenommen und gleich gesaugt, aber nur so lange, bis es leer war und dann zu weinen begonnen. Wieder zurück zur Flasche, etwas trinken lassen und dann zum wieder aufgefüllten Stillhütchen gewechselt. Jetzt hat sie gleich zu weinen begonnen, als sie das Stillhütchen gespürt hat und gar nicht gesaugt. Wieder zurück zur Flasche und länger trinken lassen, um den Hunger zu stillen. Danach nocheinmal einen Wechsel probiert, wieder zu weinen begonnen und dann habe ich sie den Rest aus der Flasche trinkrn lassen. Als die Flasche leer war, hat sie dann auch zu weinen begonnen, weil sie wohl noch Hunger hatte (es war weniger drinnen als sonst), nocheinmal das Stillhütchen probiert, keine Chance. Bis ich dann vom BES in die Flasche gefüllt habe, verging ihr zu viel Zeit und sie hat dann auch die Flasche nicht mehr genommen. Das ist bei ihr immer so. Wenn es leer ist und sie sich beschwert, weil sie eigentlich noch Hunger hätte, hat man vielleicht 5 Sekunden Zeit, danach ist es ihr zu spät und sie nimmt es nicht mehr. Aber meistens hört sie eh vorher auf zu Trinken, oder die gereichte Menge passt.
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deidamaus
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von deidamaus »

Fernweh hat geschrieben:Gestern habe ich ihr nach einem Schläfchen wieder mal probiert die Brust anzubieten. Sie hatte gar kein Interesse daran, nicht in den Mund genommen, nichts. Wobei sie sonst an jedem Körperteil herum lutscht, der ihr vor die Nase kommt.

Heute habe ich es nach dem ersten Schläfchen wieder probiert. Anfangs wieder kein Interesse und hat nur in der Gegend rumgeschaut. Dann hat sie den Mund aufgemacht und irgendwie ging es dann und sie war 4 Minuten an der Brust, ganz ruhig. Hab sie dann weggenommen, bevor sie unruhig wurde.
Das ist doch sehr schön.
Kurz darauf habe ich dann die Milch und das BES sowie eine Flasche vorbereitet. Als wir in Position waren, habe ich ihr zuerst das Stilhütchen angeboten. Sie hst es nicht genommen und so habe ich sie kurz gon der Flasche trinken lassen. Dann wieder der Wechsel zum Stillhütchen. Diesmal hatte sie es angenommen und gleich gesaugt, aber nur so lange, bis es leer war und dann zu weinen begonnen. Wieder zurück zur Flasche, etwas trinken lassen und dann zum wieder aufgefüllten Stillhütchen gewechselt. Jetzt hat sie gleich zu weinen begonnen, als sie das Stillhütchen gespürt hat und gar nicht gesaugt. Wieder zurück zur Flasche und länger trinken lassen, um den Hunger zu stillen. Danach nocheinmal einen Wechsel probiert, wieder zu weinen begonnen und dann habe ich sie den Rest aus der Flasche trinkrn lassen. Als die Flasche leer war, hat sie dann auch zu weinen begonnen, weil sie wohl noch Hunger hatte (es war weniger drinnen als sonst), nocheinmal das Stillhütchen probiert, keine Chance. Bis ich dann vom BES in die Flasche gefüllt habe, verging ihr zu viel Zeit und sie hat dann auch die Flasche nicht mehr genommen. Das ist bei ihr immer so. Wenn es leer ist und sie sich beschwert, weil sie eigentlich noch Hunger hätte, hat man vielleicht 5 Sekunden Zeit, danach ist es ihr zu spät und sie nimmt es nicht mehr. Aber meistens hört sie eh vorher auf zu Trinken, oder die gereichte Menge passt.
Sie trinkt ja recht große Mengen in kurzer Zeit, so dass es sinnvoll ist, die Trinkgeschwindigkeit zu versuchen zu reduzieren und häufiger kleinere Mengen anzubieten. Dies kannst du durch eine waagrechtere Flaschenhaltung und eventuell einen Sauger mit kleineren/wenigern Löchern erreichen. Vielleicht hat dein Baby auch einfach noch ein Saugbedürfnis und/oder Bauchweh, weil die Milch so schnell fließt und ist deswegen erstmal unzufrieden? Wie oft pro Tag trinkt sie und wie groß sind die Mengen?

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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Also die Sauger haben alle nur ein Loch und sind auch 1er bzw. ab Geburt. Oder gibt es da nochmal speziellere?
Die Flasche halte ich waagrecht, aber sie braucht kaum länger als früher, wie wir noch anders die Flasche gegeben haben.
Heute hat sie geweint, als sie kurz an der leeren Flasche gesaugt hat und keine Milch mehr gekommen ist. Deshalb dachte ich, sie wäre noch hungrig.

Sie trinkt, nach Bedarf, meist 7 x am Tag (davon 1 - 2 in der Nacht). Tagsüber sind es zwischen 120 - 150 ml und nachts 60 - 120 ml.
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Gestern 4 x Intervall, 20 ml Mumi.
Hatte sie gestern vorm Schlafen gehen noch kurz an der Brust. Es war finster und sie hat sie gleich genommen, war aber eher unruhig und nach 2 - 3 Minuten habe ich sie wieder hochgenommen.


Vorhin habe ich gepumpt und beim ersten Mal in der Früh kommt immer das meiste vom Tag. Aussserdem bekomme ich aus der einen Brust viel weniger, als aus der anderen. Heute konnte ich von beiden zirka gleich viel gewinnen und ich habe mich schon so gefreut, weil es endlich mal wieder ein bisschen mehr war. Und was passiert mir dann... ich leer die eine Flasche komplett aus beim Umfüllen... ich bin so am heulen...
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Jägerin
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Jägerin »

@Deidamaus : Spricht eigentlich was dagegen einfach nochmal BES direkt an der Brust ohne Hütchen zu versuchen?
Brust pur scheint sie ja besser zu akzeptieren.


von unterwegs
LG
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Phytolacca »

Hallo Fernweh

Ich würde dir gern noch einen gedanken da lassen, wenn er nicht zu euch passt, dann vergiss ihn.

Ich frage mich, warum du deine kleine abmachst von der Brust. Verstehe ich richtig, dass sie dann eigentlich noch weiter saugen würde?
Wegen der Unruhe? Also bei uns hier war als mein Sohn so klein war wie deine Am Anfang der Mahlzeit manchmal auch die ganz Zeit Unruhe er hat aber weiter gemacht.
Es kann ja so viel bedeuten. Vielleicht kann sie sich ja auch im Laufe des anlegens, anpassen und zufriedener werden.

(Wenn ich mich zurück erinnere, was mein Sohn die BW geschnalzt hat, mit BW im Mund den Kopf gedreht hat ... :cry:
Nur mit Handy, daher Sorry für die Fehler

viewtopic.php?f=352&t=212921&p=5344222#p5344222

Liebe Grüße
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Fernweh
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Nur die Unruhe wäre ja kein Problem für mich, aber das steigert sich dann so hoch, dass sie zu weinen und schreien beginnt. Und um das rechtzeitig abzufangen, probiere ich hin zu spüren, wie stark die Unruhe ist und wie wohl der Verlauf davon wäre. Mein Gedanke dazu war, dass die kurze Zeit an der Brust nicht mit stark negativen Gefühlen verbunden werden soll, damit sie sie dann vielleicht wieder einmal kurz annimmt.
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Sie saugt dann nicht mehr, sondern ist nur noch in Rage.

Wenn sie saugt, nehme ich sie nicht von der Brust!
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