Nicht stillen können als psy. Belastung
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- Brianna
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Mein Baby hatte in dem Alter eher das Problem, dass sie satt war, aber noch nuckeln wollte und das nicht konnte, weil noch Milch kam. Sie dockte auch immer wieder ab und an und jammerte. Beim Tragen war sie dann zufrieden.
J 05/13 L 12/15
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Fernweh
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
So, haben es gerade nocheinmal probiert. Diesmal hat mein LG die Flasche gehalten, damit wir das Tempo besser kontrollieren konnten. Sie hat wieder zirka 60 ml getrunken. Als sie wieder unruhig wurde, haben wir aufgehört und ich habe sie zum Aufstossen hochgenommen. Danach habe ich ihr die andere Brust mit BES und auch die Flasche angeboten, sie wollte aber nicht mehr. Diesmal ganz ohne Weinen. Das Trinken hat aber höchstens nur 5 - 10 Minuten gedauert, ist das zu schnell?
Wenn das jetzt weiter so gut funktionieren sollte... Wie machen wir das dann unterwegs? Ist das dann ein Problem, wenn sie die Flasche bekommt?
Wenn das jetzt weiter so gut funktionieren sollte... Wie machen wir das dann unterwegs? Ist das dann ein Problem, wenn sie die Flasche bekommt?
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Fernweh
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Hab es jetzt auf der anderen Brust probiert und der Behälter war wieder um den Hals. Das Anlegen war kein Problem, jedoch hat nach wenigen Minuten der Fluss gestoppt und der Schlauch wurde leer. Sie hat dann gleich zu weinen begonnen weil nichts mehr gekommen ist. Als es wieder geflossen ist, hat sie es nicht mehr angenommen. Wir mussten sie beruhigen und jetzt bekommt sie vom Papa die Flasche, da sie beim BES nur 10 ml getrunken hat aber noch hungrig ist.
Mein LG möchte jetzt, dass ich mit dem BES aufhöre, da er meint, dass ich sie damit nur quäle und er jetzt dagegen ist.
Mein LG möchte jetzt, dass ich mit dem BES aufhöre, da er meint, dass ich sie damit nur quäle und er jetzt dagegen ist.
- Brianna
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Deine Berichte zum BES klingen für mich super.
Das es mal nicht fließt, kann an kleinen Bröckchen liegen, wenn die Pre sich nicht richtig aufgelöst hat. Da kann es helfen die Pre durch ein Sieb zu gießen.
Das Provlem deines Lebensgefährten verstehe ich nicht wirklich.
Das es mal nicht fließt, kann an kleinen Bröckchen liegen, wenn die Pre sich nicht richtig aufgelöst hat. Da kann es helfen die Pre durch ein Sieb zu gießen.
Das Provlem deines Lebensgefährten verstehe ich nicht wirklich.
J 05/13 L 12/15
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Fernweh
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Er meint dass sie mit der Flasche eh gut klar kommt und alles andere nur noch Quälerei ist und hat die Sorge, dass ich damit mehr kaputt mache als das es einen Nutzen hat. Und Nähe bekomme sie von mir auch ohne Brust genug. Er wäre dafür, dass ich mit allem aufhöre, sogar mit dem Pumpen, weil es eh nur so wenig ist. Er meint, dass ich mich endlich damit abfinden muss, dass ich nicht stillen kann und das eh nicht zu ändern sei.
Fühle mich gerade ziemlich im Stich gelassen und unverstanden...
Mumimenge heute höchstens 10 ml (ist es vielleicht so wenig, weil sie an der Brust war und es getrunken hat?)
Fühle mich gerade ziemlich im Stich gelassen und unverstanden...
Mumimenge heute höchstens 10 ml (ist es vielleicht so wenig, weil sie an der Brust war und es getrunken hat?)
- Brianna
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Kennt er die Nachteile, die nicht zu stillen für dich und euer Baby hat?
Abgesehen von den Vorteilen für ihn, wenn das stillen klappt? Mein Mann würde denken, dass unsere Kinder beide durchschlafen, seit wir die Stillprobleme überwunden haben, wenn ich ihm nicht davon berichten würde.
Vielleicht hilft dir das Weiter. http://www.afs-stillen.de/images/faltbl ... ehrung.pdf
Das Faltblatt für Väter ist leider gerade nicht online.
Abgesehen von den Vorteilen für ihn, wenn das stillen klappt? Mein Mann würde denken, dass unsere Kinder beide durchschlafen, seit wir die Stillprobleme überwunden haben, wenn ich ihm nicht davon berichten würde.
Vielleicht hilft dir das Weiter. http://www.afs-stillen.de/images/faltbl ... ehrung.pdf
Das Faltblatt für Väter ist leider gerade nicht online.
J 05/13 L 12/15
- soda
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Das klingt jetzt vielleicht hart, aber DU sollst zufrieden werden,nicht den Mann, indem er ein Baby sieht, das ruckizucki gefüttert und dann umgehend zufrieden ist. Dein Baby folgt dir nach. Wenn du zufrieden und glücklich mit der Art und Weise bist, wie dein Baby ernährt wird, dann ist dein Baby es auch.
Das sind Sekunden, in denen da Luft im Schlauch ist und sie weint. Einzelne Momente, in denen ihr jetzt Frust bei ihr seht, weil es noch so schwer ist.
Babies weinen auch sonst oft und aus 1000 verschiedenen Gründen, die du auch nicht immer (oder eben nicht sofort) abstellen kannst.
Einfach nicht stillen können. Das ist ganz schön harter Tobak. Das würde mich sehr verletzen, insbesondere wenn ich hier gerade von einer absoluten Expertin beraten werde, die da Chancen für mich sieht.
Schluck deine Gefühle nicht hinunter. Es ist völlig okay, einen innigen Wunsch zu haben und den zu verfolgen. Die jetzigen Schritte und Erfolge klingen meiner Meinung nach vielversprechend.
Das sind Sekunden, in denen da Luft im Schlauch ist und sie weint. Einzelne Momente, in denen ihr jetzt Frust bei ihr seht, weil es noch so schwer ist.
Babies weinen auch sonst oft und aus 1000 verschiedenen Gründen, die du auch nicht immer (oder eben nicht sofort) abstellen kannst.
Einfach nicht stillen können. Das ist ganz schön harter Tobak. Das würde mich sehr verletzen, insbesondere wenn ich hier gerade von einer absoluten Expertin beraten werde, die da Chancen für mich sieht.
Schluck deine Gefühle nicht hinunter. Es ist völlig okay, einen innigen Wunsch zu haben und den zu verfolgen. Die jetzigen Schritte und Erfolge klingen meiner Meinung nach vielversprechend.
mit T (2013) und T (2017)
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LadyLü
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Fernweh, ich hatte hier zeitweise ähnliche Diskussionen mit meinem Mann, auch wenn bei mir die Ausgangssituation vielleicht ein wenig anders war.
Aber auch er meinte "still doch ab, wir geben Flasche, ist einfacher und für euch beide sicher eine Erleichterung."
Ich wollte aber stillen und konnte mich mit dem Gedanken mein Kind komplett anders zu ernähren nicht abfinden. Von daher habe ich meinen Dickschädel durchgesetzt und ihm klar gesagt, dass er mir das stillen nicht ausreden wird und dass ich von ihm Unterstützung erwarte oder zumindest, dass er darüber keinen Ton mehr verliert. Ständige Kritik und Druck machen ist der falsche Weg.
Er hat sich zurück genommen und mich machen lassen. Heute stillen wir voll und ich bin überglücklich nicht aufgegeben zu haben und mich durch diese harte Zeit gebissen zu haben.
Ich kann dir nur raten, wenn es dir so wichtig ist, bleib dran. Schau nicht von Tag zu Tag, mach dir vielleicht einmal in der Woche ein paar Notizen dazu wie es aktuell aussieht und du wirst einen Fortschritt sehen. Auch wenn es oft schwierig ist und auch mal mit Tränen verbunden ist, auf beiden Seiten.
Ihr macht Fortschritte, du darfst nur nicht gleich alles wollen.
Bei uns zb war auch immer das Thema Hütchen. 4 Monate wollte sie so hat nicht ohne Hütchen trinken. Hat gebrüllt wie am Spieß, wenn ich sie ohne anlegen wollte. Und dann kam der Tag, wo es einfach so ging und seitdem sind wir das Ding los. Das hätte ich noch einen Tag zuvor nie nie nie gedacht!
Ich lass dir mal einen Drücker da!
Stillend oder mit schlafendem Bauchmädchen (6/16) im Arm vom Handy aus
Aber auch er meinte "still doch ab, wir geben Flasche, ist einfacher und für euch beide sicher eine Erleichterung."
Ich wollte aber stillen und konnte mich mit dem Gedanken mein Kind komplett anders zu ernähren nicht abfinden. Von daher habe ich meinen Dickschädel durchgesetzt und ihm klar gesagt, dass er mir das stillen nicht ausreden wird und dass ich von ihm Unterstützung erwarte oder zumindest, dass er darüber keinen Ton mehr verliert. Ständige Kritik und Druck machen ist der falsche Weg.
Er hat sich zurück genommen und mich machen lassen. Heute stillen wir voll und ich bin überglücklich nicht aufgegeben zu haben und mich durch diese harte Zeit gebissen zu haben.
Ich kann dir nur raten, wenn es dir so wichtig ist, bleib dran. Schau nicht von Tag zu Tag, mach dir vielleicht einmal in der Woche ein paar Notizen dazu wie es aktuell aussieht und du wirst einen Fortschritt sehen. Auch wenn es oft schwierig ist und auch mal mit Tränen verbunden ist, auf beiden Seiten.
Ihr macht Fortschritte, du darfst nur nicht gleich alles wollen.
Bei uns zb war auch immer das Thema Hütchen. 4 Monate wollte sie so hat nicht ohne Hütchen trinken. Hat gebrüllt wie am Spieß, wenn ich sie ohne anlegen wollte. Und dann kam der Tag, wo es einfach so ging und seitdem sind wir das Ding los. Das hätte ich noch einen Tag zuvor nie nie nie gedacht!
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Allein mit Frau Maus (06/2016)
"Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du umhergehastet bist." - Laotse
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nachtfalter
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- Beiträge: 479
- Registriert: 22.10.2014, 13:35
Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Hallo! Ich find es schade, dass dein Freund den Eindruck hat, euer kind wird gequält wenn es mit BES stillt. Wie siehst du das denn?
Ich hab mich lange nicht getraut mit BES zu stillen weil ich dachte es ist zu kompliziert u bei jedem mal ging es leichter!
Wenn es für dich passt täte ich beim BES bleiben, gleichzeitig stell ich mir das schwer vor wenn dein Partner die Sache so negativ bewertet.
hab gelesen du bist aus Österreich, lg aus Salzburg.
Ich hab mich lange nicht getraut mit BES zu stillen weil ich dachte es ist zu kompliziert u bei jedem mal ging es leichter!
Wenn es für dich passt täte ich beim BES bleiben, gleichzeitig stell ich mir das schwer vor wenn dein Partner die Sache so negativ bewertet.
hab gelesen du bist aus Österreich, lg aus Salzburg.
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1 Bub und 1 Mädchen 05/2016
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- deidamaus
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Wow, dass sind tolle Nachrichten, Fernweh. Es kann sein, dass dein Baby durch die für es ungewohnte Trinktechnik Luft geschluckt hat oder satt war und dies aber nicht genau kommunizieren konnte. Es ist ja ganz neu für sie.
In so Situationen versuche dein Baby zu beruhigen (wie du es ja gemacht hast) und wenn es dann noch Hungersignale zeigt, kannst du nochmal etwas mit der Flasche anbieten. Versuche die Anzahl der BES Mahlzeiten langsam zu steigern, morgen zwei, ubermorgen drei etc. Die Zufüttermenge sollte dabei in 24 h etwa gleich bleiben. Wenn du Glück hast, hat es jetzt klick gemacht und du kannst zügig von Flasche auf BES umsteigen. Das wäre echt toll.
Ansonsten schließe ich mich meinen Vorschreiberinnen an.
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
In so Situationen versuche dein Baby zu beruhigen (wie du es ja gemacht hast) und wenn es dann noch Hungersignale zeigt, kannst du nochmal etwas mit der Flasche anbieten. Versuche die Anzahl der BES Mahlzeiten langsam zu steigern, morgen zwei, ubermorgen drei etc. Die Zufüttermenge sollte dabei in 24 h etwa gleich bleiben. Wenn du Glück hast, hat es jetzt klick gemacht und du kannst zügig von Flasche auf BES umsteigen. Das wäre echt toll.
Ansonsten schließe ich mich meinen Vorschreiberinnen an.
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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