Nicht stillen können als psy. Belastung

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deidamaus
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von deidamaus »

Das sind doch sehr gute Neuigkeiten. Was einmal klappt, klappt bestimmt auch nochmal. Teste es einfach immer wieder und versuche es nochmal mit dem BES. Wenn sie an die Brust geht, ist das Schwierigste geschafft. Das wäre einfach super. Also: Bleib dran und biete ihr die Brust (mit oder auch ohne BES) immer wieder an.

Bzgl. Bockshornkleesamen: Duftest du nach Curry oder Ahornsirup?

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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Werd das mit der Brust wieder öfters probieren.

Mir wäre an meinem Körpergeruch noch keine Veränderung aufgefallen.

Mumimenge gestern knapp unter 20 ml, heute zirka 15 ml
Schnucks 08/16
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deidamaus
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von deidamaus »

Hallo Fernweh,

du kannst mit dem Bockshornkleesamen noch hoch gehen bis auf etwa 5,4g. Normalerweise wirkt er dann, wenn dein Körpergeruch sich verändert. Frag sich mal jemanden, der dich nicht zu häufig riecht, wie dein Geruch ist.

Du könntest auch auf Domperidon umsteigen. Dies ist in Deutschland verschreibungspflicht. Schau mal hier dazu: Domperidon

Wie oft kommst du im Moment zum Abpumpen?

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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Über das Domperidon habe ich schon gelesen und nachgedacht. Weiß aber nicht, ob es das in Österreich auch gibt und vor allem glaube ich leider nicht, dass es mir mein Hausarzt oder meine Gynäkokogin verschreiben würden, da es ja in dem Zusammenhang ein Off-Label-Medikament wäre.

Zum Pumpen komme ich momentan nur 3 - 5 Mal und das oft nur kurz...

Sie war vorhin wieder an der Brust, dieselbe wie am Nachmittag. Ich schätze 5 Minuten (habe wieder vergessen auf die Uhr zu schauen), aber dazwischen hat sie auch öftera kurz gedöst, hatte ich das Gefühl. Der Übergang zur Flasche (also Zeit zwischen Brust und Flasche) ging ihr dann nicht schnell genug und sie hat geweint. Darauf hin gabs Gegenwind von meinem LG, dasa das mit dem Anlegen auch nicht das Richtige sei. Ea wäre ja klar, dass sie auf die Brust böse ist, wenn nichts kommt. Ich hab dann gemeint,dass sie eh ein bisschen was bekommt und ich ja nicht warte bis sie weint (aber ich warte schon darauf, dass sie etwas unruhig wird).
Er meinte dann noch, wenn wir das machen, dann sollten wir es mit dem BES machen.
Den Grundgedanken verstehe ich schon, dass sie an der Brust satt werden soll und ich werde das BES eh auch wieder ausprobieren. Aber ist es wirklich falsch, wenn ich sie nur kurz an der Brust habe?
Schnucks 08/16
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von deidamaus »

Dein Partner hat schon in gewisser Weise Recht. Bei einer Rückgewöhung ist es sinnvoll, dass die Babys an der Brust für ihr Saugen "belohnt" werden und gleich Milch bekommen. D.h. verwende möglichst oft dabei das BES, es ist aber auch okay, wenn du ab und zu mal ohne BES anlegst, im Moment aber verstärkt mit.

Der Vorteil von einem an der Brust saugenden Baby ist, dass es deine Milchbildung anregt. Damit wird das Pumpen müssen nicht mehr so wichtig.

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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Haben es vorher mit dem BES probiert. Sie hat die Brust wieder genommen und auch das BES war okay. Nach einiger Zeit wurde sie immer unruhiger, vielleicht war es ihr zu langsam? Wollte dann auf die Flasche wechseln, die hat sie aber überhaupt nicht genommen und nur noch geweint. Wir konnten sie nur langsam und mit Hilfe des Schnullers beruhigen und dann hat sie den Rest aus der Flasche getrunken. Mit dem BES hat sie zirka 60 ml getrunken. So... War das nun ein Erfolg oder ein Flopp? Weiß es gerade nicht... Der Beginn war toll und sie hat ja auch einiges getrunken, aber das Ende und der Übergang waren nicht gut. Wenn sie aber an der Brust mit dem BES nicht mehr weitertrinkt, sie aber noch Hunger hat, dann muss ich ihr ja den Rest mit der Flasche geben.
Schnucks 08/16
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von soda »

Ich finde es toll, dass sie so lange dabei geblieben ist! 60ml dauern ja schon eine Weile.

Bleib dran! Ihr müsst alle noch üben und dann wird es besser!
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Brianna »

Ich finde, 60 ml sind ein Erfolg und liegen im normalen Schwankungsbereich einer Mahlzeit für ein Stillkind. Vielleicht war dein Baby auch erstmal satt. Und hätte nach einer Stunde wieder Hunger gehabt.
J 05/13 L 12/15
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Regenbogen82 »

Ich finde 60ml richtig super! Mein zweites Kind habe ich auch zum Teil per BES Zufüttern müssen und es hat auch für 40-50ml manchmal 45 Minuten gebraucht. Top!
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Danke für eure Antworten!

Wenn sie satt gewesen wäre, wäre sie dann nicht ruhig geworden und hätte einfach die Brust losgelassen? Bei der Flasche merkt man gut, wann sie fertig ist. Satt an der Brust kenne ich ja leider nicht...
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