Nicht stillen können als psy. Belastung

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deidamaus
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von deidamaus »

Fernweh hat geschrieben:Heute ist der Wurm drin... Haben wieder einen anderen Sauger verwendet, aber nach kurzer Zeit hat sie zu weinen begonnen. Mit dem gewohnten Sauger gings dann...
Okay, dann versuche es mit dem anderen Sauger immer mal wieder (wenn sie weint wieder auf den alten umsteigen), solange bis sie ihn akzeptiert. Es ist wichtig, dass dein Baby lernt auch mit einem anderen Gefühl im Mund klar zu kommen, sonst klappt der Umstieg auf die Stillhütchen meist nicht.
Zum Pumpen bin ich heute auch nicht ordentlich gekommen, zweimal kurz und nur einmal Intervall. Mumimenge zw. 20 - 25 ml zirka
So Tage gibt es einfach. Hake ihn ab und heute wird es besser (hier scheint auch immerhin die Sonne und der Nebel lichtet sich). Wenn die Zeit zum Pumpen knappt ist, ist es besser häufiger und kurz zu Pumpen als seltener und lang. Du kannst es stattdessen auch mit Ausstreichen probieren, vielleicht klappt das besser bei dir. Achte beim Pumpen auf Ruhe und Entspannung dabei, du solltest dich wohl fühlen, damit dein MSR leichter ausgelöst werden kann. Baby dabei ist auch immer gut.

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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Ausstreichen funktioniert so gar nicht. Kommt nur tröpfchenweise was.
Beim Pumpen ist die Kleine immer dabei, ausser wenn der Papa zu hause ist.

Sollte ich in der Nacht auch aufstehen und pumpen oder ist es besser probieren zu schlafen?
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von deidamaus »

Einmal nachts zu Pumpen ist sehr gut für die Milchbildung. Du kannst z.B. kurz bevor du ins Bett gehst einmal pumpen und dann 4-5 h später (wenn dein Baby z.B. eh aufgewacht ist) und dann am Morgen wieder.

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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Momentan kommen wir nicht voran. Ich denke, dass sie gerade in einem ordentlichen Schub steckt. Die Nächte sind eher unruhig und sie isst momentan sehr schlecht. Haben jetzt gerade nur den gewohnten Sauger in Verwendung, selbst mit dem läufts nicht rund.

Pumpen probiere ich so gut es geht, momentan eher nur kurz. Mumimenge war die letzten Tage immer etwas über 20 ml (~ 25 ml).

Körpergeruch hat sich meines Wissens nach (noch) nicht verändert, nehme weiterhin 3500 Bockshornklee.
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von deidamaus »

Fernweh hat geschrieben:Momentan kommen wir nicht voran. Ich denke, dass sie gerade in einem ordentlichen Schub steckt. Die Nächte sind eher unruhig und sie isst momentan sehr schlecht. Haben jetzt gerade nur den gewohnten Sauger in Verwendung, selbst mit dem läufts nicht rund.
Vielleicht brütet sie gerade etwas aus. Meinst du, sie trinkt im Vergleich zu vorher deutlich weniger?
Pumpen probiere ich so gut es geht, momentan eher nur kurz. Mumimenge war die letzten Tage immer etwas über 20 ml (~ 25 ml).

Körpergeruch hat sich meines Wissens nach (noch) nicht verändert, nehme weiterhin 3500 Bockshornklee.
Dann gehe mal noch etwas hoch (auf 4-4,5g pro Tag).

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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Sie niest zwar öfters mal über den Tag verteilt, aber ihre Nase ist frei.
Die nächtliche Unruhe und das schlechtere Essen ist jetzt schon ein paar Tage, deshalb habe ich eine aufkommende Erkrankung eher ausgeschlossen. Ich hoffe halt, dass nicht doch noch etwas kommt... Sie schimpft momentan auch vermehrt.

Haben jetzt über die heutige Nahrungsaufnahme nachgedacht und rückblickend war es von der Menge heute schon wieder besser, als die letzten Tage. Bis jetzt ca. 750 ml und einmal wird sie heute noch trinken.
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Das Füttern ist momentan etwas schwieriger. Habe in die alte Position gewechselt, weil sie gestern in der anderen Position nicht getrunken hat. Auch in der alten Position gibts ein bisschen Theater.

Hab ein schlechtes Gewissen, weil ich so inkonsequent bin. Aber ich möchte ihr nicht noch mehr Stress machen, wenn es ohnehin gerade nicht so rund läuft mit dem Trinken. Bin irgendwie zwiegespalten...
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von deidamaus »

Das kann ich verstehen. Eine Rückgewöhung an die Brust ist harte Arbeit, für Mutter und Kind, und oft auch mit unangenehmen Situationen verbunden. Babys mögen halt gerne das Gewohnte beibehalten, sie sind "Gewohnheitstiere" (wie wir Erwachsenen auch). Was du selber möchtest, musst du wissen und dann kannst du entsprechend handeln.

Manchen Frauen, die stillen wollten, den Rückweg probiert haben und dann für sich befunden haben, dass es für sie nicht der richtige Weg ist, können sich danach besser vom Stillen verabschieden.

Der Rückweg ist halt nicht ganz so einfach aber machbar. Dafür braucht es halt Einiges an Durchhaltevermögen.

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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Soll ich jetzt einfach weiter machen oder lieber abwarten, bis sich die Trinksituation wieder gebessert hat?

Nehme jetzt 3 x 3 Kapseln Bockshornklee (4500)
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung

Beitrag von Fernweh »

Sie war heute Nachmittag an der Brust. Völlig spontan habe ich es vor der Flasche probiert und sie war zirka 2 - 3 Minuten an der einen Brust. Sie hat immer wieder an- und abgedockt, so kannte ich das gar nicht von ihr und auch das Bisschen das da war getrunken (beim Pumpen danach kamen nur drei Tropfen). Als sie unrund wurde, wollte ich ihr die andere Bruat geben, aber die hat sie gar nicht genommen, nicht einmal angedockt (das war die Seite, wo sie immer die Flasche bekommt).
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