Mittlerweile sind fast zwei Wochen vergangen und ich bin wirklich froh darüber, dass ich den Schritt gegangen bin und vor allem, dass es einen Arzt in unserer Nähe gibt, der noch Zungenbändchen durchtrennt. Laut meines Kinderarztes ist das ja eine veraltete Praktik. Schade.
Neuere Studien zeigen ja, dass das durchtrennen zu kurzer Zungenbändchen durchaus Sinn macht.
Kurzum haben wir jetzt ein annähernd normales Stillleben.
Nur zur Info für andere Mamis zähle ich jetzt meine beseitigten Probleme auf:
Meine Brust ist nicht mehr so voll
Mein Milchspendereflex ist nicht mehr so stark
Das Verschlucken ist sehr selten geworden
Die Stillmalzeiten haben sich verkürzt (von ca. 30 min auf ca. 10 min)
Unsere Tochter trinkt viel lieber als früher
Wir arbeiten noch etwas an unserer Position und dem Andocken. Es kam jetzt noch ein Schnupfen dazwischen und die komische Angewohnheit, mit meiner Brust Blödsinn zu machen und manchmal zu beißen. Ich schiebe das aber auf die Erkältung.
Ich möchte an dieser Stelle noch mein neues Buch empfehlen.
Stillen - Ein Geschenk für das ganze Leben von Carlos Gonzalez
Vielleicht könnt ihr das irgendwo offiziell empfehlen?
Wenn ich es früher gelesen hätte, dann wäre ich viel früher auf die Idee gekommen, dass ich nicht mit der Situation leben muss, sondern, dass wir richtige Probleme haben, die sich lösen lassen.
Vielen Dank nochmal für die hilfreichen Antworten, liebe Bayleaf. Wir sehen uns dann hoffentlich zukünftig nur noch in "ich trage heute". Ich freue mich schon auf die vielen Indios.
