Rat bei Still-Gewohnheit bzw -Umgewöhnung??
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Gigileinchen
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Rat bei Still-Gewohnheit bzw -Umgewöhnung??
Hallo ihr Lieben,
ich brauche eure Hilfe bzw euren Rat. Ich bin momentan sehr unsicher mit meinem Mama-Dasein, weil es bei uns einige Baustellen gibt, aber vllt könnt ihr mir zumindest bei er helfen?
Es geht darum, dass ich schon vor ein paar Wochen festgestellt habe, dass sich mein Sohn, 9,5 Monate, nur noch im Schlafzimmer liegend stillen lässt. Das hat sich wohl so ergeben, weil ich irgendwann so nach 2 oder 3 Monaten festgestellt habe, dass er nur durchs Stillen einschläft (oder Kiwa, Auto, aber das ist ja daheim nicht praktikabel) und ich aber irgendwie nie wusste wann. Außerdem sind unsere Nächte auch extremer Horror (wacht meist alle 30 bis 60 min auf und schreit, lässt sich meist nur durch Stillen beruhigen), sodass ich das Stillen im Liegen tagsüber als kleine Erholungspause genutzt habe bzw immernoch nutze. Unterwegs Stillen war schon immer recht schwierig, aber in letzter Zeit geht es eigentlich gar nicht mehr, das gipfelte am Wochenende darin, dass wir von ca 14 bis 21 Uhr auf einer Hochzeit waren, und er in dieser Zeit nicht getrunken hat! Ich habe es zweimal versucht und war nassgeschwitzt, aber er wollte nicht und hat nur Theater gemacht. Er hat zweimal recht gut Brei gegessen und auch Wasser getrunken und hatte gute Laune, von daher bestand keine Not (sonst wäre ich ja auch heim gefahren), aber es hat mir gezeigt, dass das irgendwie nicht mehr geht, und ich frage ich natürlich, ob ich "schuld" bin, weil ich ihn so auf das Stillen im Liegen eingeschossen habe.
Wir stillen sonst eigentlich (leider) noch recht viel, er isst 2 - 3 mal am Tag Brei, das klappt mal mehr, mal weniger gut, und zwischendurch stillt er noch so alle 2 bis 3 Stunden, auf jeden Fall immer zum Einschlafen. Einen festen Rhythmus hat er leider auch nicht, die Schlafens- (und Essens-)zeiten variieren daher und die Länge ebenso.
Nun meine Frage: soll ich versuchen, ihn irgendwie wieder ans Stillen auf dem Sofa oder sonstwo im Arm bzw auf dem Stillkissen zu gewöhnen?? Und wenn ja, wie mache ich das am besten? Wenn ich es "einfach" versuche, dockt er meist nur kurz an und macht dann Theater, schreit und windet sich. Gehe ich mit ihm runter ins Schlafzimmer und stille ihn im Liegen, klappt es gut.
Mein Mann meint "lass es doch so, du willst ja eh nicht mehr so lange stillen". Das stimmt, aber ich fürchte, dass ich darüber nicht die Entscheidungsgewalt habe. So langsam habe ich Angst, dass ich wirklich noch laaaange Stillen muss (nichts gegen Langzeitstillen für die, die das mögen!!! Aber ich stille eigentlich schon länger, als ich ursprünglich vor hatte und fühle mich so langsam nicht mehr ganz wohl damit).
Oje, ziemlich wirr alles. Tut mir leid, ich hoffe, es arbeitet sich trotzdem jemand bis hier vor!!
Liebe Grüße
Ggileinchen
ich brauche eure Hilfe bzw euren Rat. Ich bin momentan sehr unsicher mit meinem Mama-Dasein, weil es bei uns einige Baustellen gibt, aber vllt könnt ihr mir zumindest bei er helfen?
Es geht darum, dass ich schon vor ein paar Wochen festgestellt habe, dass sich mein Sohn, 9,5 Monate, nur noch im Schlafzimmer liegend stillen lässt. Das hat sich wohl so ergeben, weil ich irgendwann so nach 2 oder 3 Monaten festgestellt habe, dass er nur durchs Stillen einschläft (oder Kiwa, Auto, aber das ist ja daheim nicht praktikabel) und ich aber irgendwie nie wusste wann. Außerdem sind unsere Nächte auch extremer Horror (wacht meist alle 30 bis 60 min auf und schreit, lässt sich meist nur durch Stillen beruhigen), sodass ich das Stillen im Liegen tagsüber als kleine Erholungspause genutzt habe bzw immernoch nutze. Unterwegs Stillen war schon immer recht schwierig, aber in letzter Zeit geht es eigentlich gar nicht mehr, das gipfelte am Wochenende darin, dass wir von ca 14 bis 21 Uhr auf einer Hochzeit waren, und er in dieser Zeit nicht getrunken hat! Ich habe es zweimal versucht und war nassgeschwitzt, aber er wollte nicht und hat nur Theater gemacht. Er hat zweimal recht gut Brei gegessen und auch Wasser getrunken und hatte gute Laune, von daher bestand keine Not (sonst wäre ich ja auch heim gefahren), aber es hat mir gezeigt, dass das irgendwie nicht mehr geht, und ich frage ich natürlich, ob ich "schuld" bin, weil ich ihn so auf das Stillen im Liegen eingeschossen habe.
Wir stillen sonst eigentlich (leider) noch recht viel, er isst 2 - 3 mal am Tag Brei, das klappt mal mehr, mal weniger gut, und zwischendurch stillt er noch so alle 2 bis 3 Stunden, auf jeden Fall immer zum Einschlafen. Einen festen Rhythmus hat er leider auch nicht, die Schlafens- (und Essens-)zeiten variieren daher und die Länge ebenso.
Nun meine Frage: soll ich versuchen, ihn irgendwie wieder ans Stillen auf dem Sofa oder sonstwo im Arm bzw auf dem Stillkissen zu gewöhnen?? Und wenn ja, wie mache ich das am besten? Wenn ich es "einfach" versuche, dockt er meist nur kurz an und macht dann Theater, schreit und windet sich. Gehe ich mit ihm runter ins Schlafzimmer und stille ihn im Liegen, klappt es gut.
Mein Mann meint "lass es doch so, du willst ja eh nicht mehr so lange stillen". Das stimmt, aber ich fürchte, dass ich darüber nicht die Entscheidungsgewalt habe. So langsam habe ich Angst, dass ich wirklich noch laaaange Stillen muss (nichts gegen Langzeitstillen für die, die das mögen!!! Aber ich stille eigentlich schon länger, als ich ursprünglich vor hatte und fühle mich so langsam nicht mehr ganz wohl damit).
Oje, ziemlich wirr alles. Tut mir leid, ich hoffe, es arbeitet sich trotzdem jemand bis hier vor!!
Liebe Grüße
Ggileinchen
- tania
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Re: Rat bei Still-Gewohnheit bzw -Umgewöhnung??
hallo gigileinchen,
herzlich willkommen im forum.
es ist gar nicht ungewoehnlich, dass kinder in dem alter eine vorliebe fuer eine bestimmte stillposition entwickeln bzw nur noch in einer ruhigen umgebung stillen. die welt ist viel zu interessant um zu stillen
warum stoert es dich? er scheint die selbstgewaehlten langen stillpausen gut zu verkraften. hattest du ein spannungsgefuehl in den bruesten oder fandest du aus anderen gruenden, er sollte jetzt aber mal stillen?
dass er keinen rhythmus hat in seiner nahrungsaufnahme ist auch nicht ungewoehnlich. wenn dich das stoert, kannst du aber versuchen da etwas zu veraendern. wie bietest du den brei denn an? immer wieder bis er isst? und wie ist es mit der brust?
wacht er die ganze nacht alle 30-60min auf oder gibt es - evtl am anfang der nacht - eine laengere schlafphase? wie schlaeft er tagsueber?
vielleicht magst du mal aufschreiben, warum du nicht mehr stillen willst und warum du weiter stillen willst? also eine pro/contra liste? das musst du hier nicht oeffentlich machen, aber aufschreiben ist oft eine gute moeglichkeit, sich ueber dinge klarer zu werden.
und zuletzt: ja, natuerlich kannst du dein kind umgewoehnen. zum beispiel koenntest du versuchen, ihn im liegen im bett anzulegen und dich dann aufzusetzen (immer noch im bett). protestiert er, legst du dich wieder hin und setzt dich etwas spaeter wieder auf. akzeptiert er das, setzt du dich nach einer weile auf den sessel neben dem bett, irgendwann auf die couch im wohnzimmer usw.

ich hoffe, du kannst mit meiner antwort etwas anfangen.
liebe gruesse, tania
ModTeam Stillberatung
herzlich willkommen im forum.
es ist gar nicht ungewoehnlich, dass kinder in dem alter eine vorliebe fuer eine bestimmte stillposition entwickeln bzw nur noch in einer ruhigen umgebung stillen. die welt ist viel zu interessant um zu stillen
warum stoert es dich? er scheint die selbstgewaehlten langen stillpausen gut zu verkraften. hattest du ein spannungsgefuehl in den bruesten oder fandest du aus anderen gruenden, er sollte jetzt aber mal stillen?
dass er keinen rhythmus hat in seiner nahrungsaufnahme ist auch nicht ungewoehnlich. wenn dich das stoert, kannst du aber versuchen da etwas zu veraendern. wie bietest du den brei denn an? immer wieder bis er isst? und wie ist es mit der brust?
wacht er die ganze nacht alle 30-60min auf oder gibt es - evtl am anfang der nacht - eine laengere schlafphase? wie schlaeft er tagsueber?
warum moechtest du ihn umgewoehnen? es ist an sich unproblematisch, wenn das stillen an bestimmte orte oder positionen gebunden ist, da er ja schon beikost isst und wasser trinkt.Nun meine Frage: soll ich versuchen, ihn irgendwie wieder ans Stillen auf dem Sofa oder sonstwo im Arm bzw auf dem Stillkissen zu gewöhnen?? Und wenn ja, wie mache ich das am besten? Wenn ich es "einfach" versuche, dockt er meist nur kurz an und macht dann Theater, schreit und windet sich. Gehe ich mit ihm runter ins Schlafzimmer und stille ihn im Liegen, klappt es gut.
doch, du hast die entscheidungsgewalt. dein sohn ist viel zu klein um diese entscheidung, die euch beide betrifft, alleine zu treffen. abstillen von seiten der mutter erfordert mitunter eine gewisse ueberzeugung seitens der mutter und es kann sein, dass du wut, frust und trauer deines kindes erleben wirst. aber das begegnet dir in anderen bereichen ja auch (wickeln, anziehen, schlafen, nicht am kabel kauen, nicht die fluessigseife trinken usw usf). laenger zu stillen als urspruenglich vorgesehen ist gar nicht so ungewoehnlich, gegen das eigene wohlgefuehl zu stillen ist fuer euch beide nicht gut.Mein Mann meint "lass es doch so, du willst ja eh nicht mehr so lange stillen". Das stimmt, aber ich fürchte, dass ich darüber nicht die Entscheidungsgewalt habe. So langsam habe ich Angst, dass ich wirklich noch laaaange Stillen muss (nichts gegen Langzeitstillen für die, die das mögen!!! Aber ich stille eigentlich schon länger, als ich ursprünglich vor hatte und fühle mich so langsam nicht mehr ganz wohl damit).
vielleicht magst du mal aufschreiben, warum du nicht mehr stillen willst und warum du weiter stillen willst? also eine pro/contra liste? das musst du hier nicht oeffentlich machen, aber aufschreiben ist oft eine gute moeglichkeit, sich ueber dinge klarer zu werden.
und zuletzt: ja, natuerlich kannst du dein kind umgewoehnen. zum beispiel koenntest du versuchen, ihn im liegen im bett anzulegen und dich dann aufzusetzen (immer noch im bett). protestiert er, legst du dich wieder hin und setzt dich etwas spaeter wieder auf. akzeptiert er das, setzt du dich nach einer weile auf den sessel neben dem bett, irgendwann auf die couch im wohnzimmer usw.
aber natuerlich! und es war gar nicht wirrOje, ziemlich wirr alles. Tut mir leid, ich hoffe, es arbeitet sich trotzdem jemand bis hier vor!!
ich hoffe, du kannst mit meiner antwort etwas anfangen.
liebe gruesse, tania
ModTeam Stillberatung
tania mit sohn *09 und sohn *12
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Franzi175
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- Registriert: 09.09.2015, 22:34
Re: Rat bei Still-Gewohnheit bzw -Umgewöhnung??
Ich fand die stillbeziehung in dem Alter von deinem Kind manchmal anstrengend. Bin aber im Nachhinein froh mich da durchgebissen zu haben. Für mich würde es immer schöner. In dem Alter lernen sie so viel, die Welt steht für sie Kopf und da ist es für ihr Gefühlsleben gut immer wieder zurück zukommen zu dem was gewohnt ist und dabei einfach sich wieder zu erden. Alles gute
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murkel
- gut eingelebt
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- Registriert: 02.01.2016, 09:13
Re: Rat bei Still-Gewohnheit bzw -Umgewöhnung??
Du könntest mein Kind haben, nur dass mein Kind einen Monat älter ist. Wir stillen seit Monaten eigentlich nur im Liegen im abgedunkelten Schlafzimmer. Beikost wird auch nur in geringen Mengen akzeptiert und gestillt wird (zumindest wenn ich verfügbar bin, bin schon wieder arbeiten) auch noch sehr häufig. Als mein Kleiner 6 Monate alt war, waren wir zum 90. Geburtstag meines Opas eingeladen. Da damals noch vollstillend musste mein Kind irgendwie woanders stillen. Ich hatte dann immer im Vorfeld versucht, auch in Wiegeposition im Schlafzimmer zu stillen. Oder habe mich im Wohnzimmer auf seine Spieldecke gelegt und versucht, ihn dort zu stillen. Wir haben es damals hinbekommen, gestillt haben wir an dem Tag im Aufenthaltsraum der Angestellten auf einem zugestellten ollen Sofa im Liegen. Mehr schlecht als recht. Anschließend ging es dann aber wieder nur im bekannten heimischen Schlafzimmer.
In den letzten Wochen hat sich aber schon etwas bei uns verändert. Gerade da ich tagsüber leider nicht immer zum Stillen verfügbar bin, stürzt er sich quasi, wenn ich nach Hause komme, auf mich. Und dann wird so lange am T-Shirt rumgefummelt und in den Ausschnitt geschaut und Hände in den Ausschnitt gesteckt, bis ich stille. Und da stillt er auch sehr ausdauernd in Wiegehaltung selbst am Abendbrottisch.
Am Wochenende auf einer Familienfeier hatten wir aber auch eine fast 7 stündige Stillpause. Nur unterbrochen von einem kleinen Snack auf der Parkbank.
In den letzten Wochen hat sich aber schon etwas bei uns verändert. Gerade da ich tagsüber leider nicht immer zum Stillen verfügbar bin, stürzt er sich quasi, wenn ich nach Hause komme, auf mich. Und dann wird so lange am T-Shirt rumgefummelt und in den Ausschnitt geschaut und Hände in den Ausschnitt gesteckt, bis ich stille. Und da stillt er auch sehr ausdauernd in Wiegehaltung selbst am Abendbrottisch.
Am Wochenende auf einer Familienfeier hatten wir aber auch eine fast 7 stündige Stillpause. Nur unterbrochen von einem kleinen Snack auf der Parkbank.
Junge 11/08; Mädchen 12/11; Junge 09/15
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Gigileinchen
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Re: Rat bei Still-Gewohnheit bzw -Umgewöhnung??
Hallo tania,
Vielen Dank für die liebe Begrüßung und deine Antwort! Es hat mich schon mal aufgebaut, dass das gar nicht so ungewöhnlich ist. Vielleicht ist es tatsächlich auch das beste, ihn in so einer reizarmen Umgebung zu stillen, denn jetzt kann ich mich auch erinnern, dass es irgendwann anfing, dass er sich beim Stillen im Wohnzimmer extrem leicht hat ablenken lassen, sodass mein Mann und ich uns nicht mehr unterhalten konnten, bzw drumherum nichts mehr passieren durfte. Er ist sowieso ein sehr aktiver und aufgeweckter Kerl, von daher werde ich das dann so beibehalten. Macht ja keinen Sinn, sich jedes mal zu stressen, nur damit es dann im eher seltenen Fall des "Unterwegsstillens" besser klappt.
Bei der langen Stillpause am Wochenende hatte ich vor allem Sorge, er könne zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen haben, denn es war recht warm und die Windeln nicht ganz, aber schon eher trocken. Kann ich mich denn drauf verlassen, dass er sich schon holt, was er braucht? Würde er dann doch an der Brust trinken, wenn es nötig wäre??
Das mit dem Brei ist halt so ne Sache, durch den nichtvorhandenen Rhythmus ist es schwierig, den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Ich biete ihm den Brei an, wenn ich denke, dass er so langsam hungrig sein könnte, meist 1,5 bis 2h nach der letzten Stillmahlzeit. Es passiert halt oft, dass er irgendwann nach ein paar Löffeln anfängt zu schreien und in seinem Stuhl zu toben. Manchmal hilft es, wenn ich ihm was in die Hand gebe, Karotte oder so. Wenn das nicht klappt und er sich auch nicht beruhigt, stille ich ihn. Selten biete ich den Brei dann später nochmal an. Leider kann ich immernoch nicht wirklich zuverlässig erkennen, ob es nicht schmeckt, oder er keinen Hunger hat, oder es irgend etwas anderes ist...
Bis vor kurzem ist er nachts wirklich alle 30 bis 60 min schreiend wach geworden. Seit ein paar Tagen, ich traue es mich kaum zu schreiben, ist es etwas besser geworden, und er hat auch mal längere Schlafphasen bzw schläft manchmal auch durch kuscheln wieder ein. Mal schauen wie das weitergeht, aber prinzipiell ist Einschlafstillen immernoch meine einzige Möglichkeit. ..
Tagsüber ist es auch sehr unterschiedlich. Er schläft 2 bis 3 mal, von 30 bis 90 min, er wacht aber eigentlich immer nach 30 auf und wenn ich es dann schaffe, ihn nochmal zu beruhigen, schläft er nochmal 30 bis 60 min weiter. Jetzt aktuell sind es meist nur immer 30 min.
Das mit der Pro und Contra Liste ist eine sehr gute Idee, das mache ich mal die Tage ausführlich, wenn der Keks schläft
vllt hilft mir das beim nächsten "Zweifelanfall". So auf die Schnelle kann ich aber sagen, dass ich auf der Pro-Seite sehe
- ich will ihm geben, was er braucht bzw was das beste für ihn ist (das ist mir ansich das wichtigste)
- die Nähe beim Stillen ist natürlich auch schön
- es ist einfach und schnell, und ich hab keine Lust Flaschen zu spülen
Was für mich eher dagegen spricht:
- ich fühle mich durch die Abhängigkeit irgendwie eingeengt, habe Angst vor Ausrastern unterwegs (die gibt's leider häufiger, nicht nur wegen Hunger vermutlich)
- die Möglichkeit, dass es nachts ruhiger würde, schwebt natürlich auch vor meinem inneren Auge, aber ich weiß, dass es dafür keine Garantie gibt
Also im Moment ist es für mich schon noch ok zu Stillen, das fühlt sich im Prinzip auch noch richtig an. Ich glaube, meine Sorge ist vor allem die, dass das noch lange in diesem Maße weiter geht, bzw ich ihn irgendwann richtig aktiv abstillen muss, viel Geschrei. Denn so ab einem Jahr würde ich schon gerne tagsüber nicht mehr großartig Stillen, zur Not halt noch 1 oder zwei Mal zum Einschlafen, aber besser fände ich, wenn das dann langsam auch anders klappen würde. Morgens und abends wäre es für mein Gefühl ok, noch so bis 18 Monate weiter zu stillen, aber dann soll eigentlich Schluss sein. Ein Grund dafür wäre unter anderem, dass wir dann auch gerne an einem Geschwisterchen arbeiten würden, und das geht nicht, wenn ich noch stille...
Hm Fazit? Ansich im Moment noch alles ok, ich mache mir wohl vor allem wieder Sorgen um Sachen, die in der Zukunft liegen. .. vllt hast du ja noch ein paar Ideen, wie ich meinem Kleinen "richtiges" Essen schmackhafter machen kann, sodass das etwas entspannter und zuverlässiger wird, und wir das Stillen vllt tatsächlich langsam etwas reduzieren können! !
Liebe Grüße
Gigileinchen
Vielen Dank für die liebe Begrüßung und deine Antwort! Es hat mich schon mal aufgebaut, dass das gar nicht so ungewöhnlich ist. Vielleicht ist es tatsächlich auch das beste, ihn in so einer reizarmen Umgebung zu stillen, denn jetzt kann ich mich auch erinnern, dass es irgendwann anfing, dass er sich beim Stillen im Wohnzimmer extrem leicht hat ablenken lassen, sodass mein Mann und ich uns nicht mehr unterhalten konnten, bzw drumherum nichts mehr passieren durfte. Er ist sowieso ein sehr aktiver und aufgeweckter Kerl, von daher werde ich das dann so beibehalten. Macht ja keinen Sinn, sich jedes mal zu stressen, nur damit es dann im eher seltenen Fall des "Unterwegsstillens" besser klappt.
Bei der langen Stillpause am Wochenende hatte ich vor allem Sorge, er könne zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen haben, denn es war recht warm und die Windeln nicht ganz, aber schon eher trocken. Kann ich mich denn drauf verlassen, dass er sich schon holt, was er braucht? Würde er dann doch an der Brust trinken, wenn es nötig wäre??
Das mit dem Brei ist halt so ne Sache, durch den nichtvorhandenen Rhythmus ist es schwierig, den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Ich biete ihm den Brei an, wenn ich denke, dass er so langsam hungrig sein könnte, meist 1,5 bis 2h nach der letzten Stillmahlzeit. Es passiert halt oft, dass er irgendwann nach ein paar Löffeln anfängt zu schreien und in seinem Stuhl zu toben. Manchmal hilft es, wenn ich ihm was in die Hand gebe, Karotte oder so. Wenn das nicht klappt und er sich auch nicht beruhigt, stille ich ihn. Selten biete ich den Brei dann später nochmal an. Leider kann ich immernoch nicht wirklich zuverlässig erkennen, ob es nicht schmeckt, oder er keinen Hunger hat, oder es irgend etwas anderes ist...
Bis vor kurzem ist er nachts wirklich alle 30 bis 60 min schreiend wach geworden. Seit ein paar Tagen, ich traue es mich kaum zu schreiben, ist es etwas besser geworden, und er hat auch mal längere Schlafphasen bzw schläft manchmal auch durch kuscheln wieder ein. Mal schauen wie das weitergeht, aber prinzipiell ist Einschlafstillen immernoch meine einzige Möglichkeit. ..
Tagsüber ist es auch sehr unterschiedlich. Er schläft 2 bis 3 mal, von 30 bis 90 min, er wacht aber eigentlich immer nach 30 auf und wenn ich es dann schaffe, ihn nochmal zu beruhigen, schläft er nochmal 30 bis 60 min weiter. Jetzt aktuell sind es meist nur immer 30 min.
Das mit der Pro und Contra Liste ist eine sehr gute Idee, das mache ich mal die Tage ausführlich, wenn der Keks schläft
- ich will ihm geben, was er braucht bzw was das beste für ihn ist (das ist mir ansich das wichtigste)
- die Nähe beim Stillen ist natürlich auch schön
- es ist einfach und schnell, und ich hab keine Lust Flaschen zu spülen
Was für mich eher dagegen spricht:
- ich fühle mich durch die Abhängigkeit irgendwie eingeengt, habe Angst vor Ausrastern unterwegs (die gibt's leider häufiger, nicht nur wegen Hunger vermutlich)
- die Möglichkeit, dass es nachts ruhiger würde, schwebt natürlich auch vor meinem inneren Auge, aber ich weiß, dass es dafür keine Garantie gibt
Also im Moment ist es für mich schon noch ok zu Stillen, das fühlt sich im Prinzip auch noch richtig an. Ich glaube, meine Sorge ist vor allem die, dass das noch lange in diesem Maße weiter geht, bzw ich ihn irgendwann richtig aktiv abstillen muss, viel Geschrei. Denn so ab einem Jahr würde ich schon gerne tagsüber nicht mehr großartig Stillen, zur Not halt noch 1 oder zwei Mal zum Einschlafen, aber besser fände ich, wenn das dann langsam auch anders klappen würde. Morgens und abends wäre es für mein Gefühl ok, noch so bis 18 Monate weiter zu stillen, aber dann soll eigentlich Schluss sein. Ein Grund dafür wäre unter anderem, dass wir dann auch gerne an einem Geschwisterchen arbeiten würden, und das geht nicht, wenn ich noch stille...
Hm Fazit? Ansich im Moment noch alles ok, ich mache mir wohl vor allem wieder Sorgen um Sachen, die in der Zukunft liegen. .. vllt hast du ja noch ein paar Ideen, wie ich meinem Kleinen "richtiges" Essen schmackhafter machen kann, sodass das etwas entspannter und zuverlässiger wird, und wir das Stillen vllt tatsächlich langsam etwas reduzieren können! !
Liebe Grüße
Gigileinchen
- Lissi23
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Rat bei Still-Gewohnheit bzw -Umgewöhnung??
Meine Tochter ist gleichalt - und in deinem Text beschreibst du sie fast exakt: Sie isst auch noch eher wenig, füttern lässt sie sich meist nur ungern, selber Essen steht höher im Kurs (warum lässt du deinem Sohn nicht auch selbst essen, hier gibt es gekochtes Gemüse in kleine Stücke geschnitten, Kartoffel ist sie am liebsten und die Sauerei hält sich damit auch in Grenzen im Gegensatz zu anderen Nahrungsmitteln).
Meine Tochter stillt auch fast nur im Liegen in ruhiger Umgebung - wir haben auch unseren festen "Stillplatz" im Bett - das fand ich bei den beiden Großen später sogar sehr vorteilhaft, dass sie nur dort stillen wollten und mir nicht woanders "die Kleider vom Leib" reißen wollten
Auch der Plan, nur noch beim Einschlafen (und Aufwachen?) tagsüber zu stillen finde ich gut, genauso hat es sich hier beim Mittleren hier auch irgendwann ergeben und ich fand es praktisch so. Zwischendrin gab es dann irgendwann etwas zum essen.
Schön, dass es sich in den letzten Tagen bei euch etwas entspannt hat.
Meine Tochter stillt auch fast nur im Liegen in ruhiger Umgebung - wir haben auch unseren festen "Stillplatz" im Bett - das fand ich bei den beiden Großen später sogar sehr vorteilhaft, dass sie nur dort stillen wollten und mir nicht woanders "die Kleider vom Leib" reißen wollten
Schön, dass es sich in den letzten Tagen bei euch etwas entspannt hat.
Viele Grüße von
Lissi mit zwei Jungs (04/09), (03/11) und Mädel (10/15)
Lissi mit zwei Jungs (04/09), (03/11) und Mädel (10/15)
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kyllikki
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Re: Rat bei Still-Gewohnheit bzw -Umgewöhnung??
Ich kann mich den anderen nur anschließen. Für mich hört es sich an, als würde sich dein Baby verhalten wie ein ganz normales Baby seines Alters. Muttermilch soll die Hauptnahrungsquelle im ersten Lebensjahr sein, also stillt er "noch" oft. Gleichzeitig ist er schon so groß, dass die ganze Welt wahnsinnig spannend ist. Unterwegs ist er abgelenkt und will nichts verpassen "nur" um zu stillen. Aber er wird sicher nicht verdursten solange du ihm zwischendrin die Chance gibst Wasser und/oder Muttermilch zu trinken, wenn er möchte.
Ich glaube ihr beide habt derzeit überhaupt gar kein Problem und du kannst dich einfach entspannen. Ob es vielleicht in einigen Monaten irgendein Problem geben könnte, darüber brauchst du dir jetzt wirklich noch keine Gedanken zu machen. Bis dahin ändert sich noch sooo viel... Und was sein Schlafverhalten angeht, würde ich keine Hoffnung auf Besserung durchs Abstillen haben. Ich bin kein Profi, halte es aber für eher unwahrscheinlich, dass dein Kind alle 30 bis 60 Minuten wegen Hunger aufwacht. Also würde sich das durch die Umstellung auf Pre wohl nicht ändern. Allerdings dürfte es bedeutend leichter sein ihn mit stillen wieder zum weiter Schlafen zu bringen, als wenn du erst noch Fläschchen zubereiten musst...
Mein Sohn hat übrigens viele ähnliche Angewohnheiten. Er stillt am liebsten im Bett, unterwegs seit ein paar Monaten kaum noch, isst immer noch nur winzige Mengen und wacht nachts sehr oft auf (meist immer noch stündlich, es wird aber gaaanz langsam besser).
Alle Gute euch!
Ich glaube ihr beide habt derzeit überhaupt gar kein Problem und du kannst dich einfach entspannen. Ob es vielleicht in einigen Monaten irgendein Problem geben könnte, darüber brauchst du dir jetzt wirklich noch keine Gedanken zu machen. Bis dahin ändert sich noch sooo viel... Und was sein Schlafverhalten angeht, würde ich keine Hoffnung auf Besserung durchs Abstillen haben. Ich bin kein Profi, halte es aber für eher unwahrscheinlich, dass dein Kind alle 30 bis 60 Minuten wegen Hunger aufwacht. Also würde sich das durch die Umstellung auf Pre wohl nicht ändern. Allerdings dürfte es bedeutend leichter sein ihn mit stillen wieder zum weiter Schlafen zu bringen, als wenn du erst noch Fläschchen zubereiten musst...
Mein Sohn hat übrigens viele ähnliche Angewohnheiten. Er stillt am liebsten im Bett, unterwegs seit ein paar Monaten kaum noch, isst immer noch nur winzige Mengen und wacht nachts sehr oft auf (meist immer noch stündlich, es wird aber gaaanz langsam besser).
Alle Gute euch!
3 Sternchen im Herzen und den Zwerg (9/15) an der Hand
- tania
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Re: Rat bei Still-Gewohnheit bzw -Umgewöhnung??
und du kannst davon ausgehen, dass er stillt, wenn er es wirklich braucht.Gigileinchen hat geschrieben:Macht ja keinen Sinn, sich jedes mal zu stressen, nur damit es dann im eher seltenen Fall des "Unterwegsstillens" besser klappt.
prinzipiell ja. es ist aber besonders bei hitze wichtig, nicht nur zu den mahlzeiten, sondern auch zwischendrin wasser anzubieten, am besten in einem normalen becher (evtl aus plastik) mit einem fingerbreit wasser drin.Bei der langen Stillpause am Wochenende hatte ich vor allem Sorge, er könne zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen haben, denn es war recht warm und die Windeln nicht ganz, aber schon eher trocken. Kann ich mich denn drauf verlassen, dass er sich schon holt, was er braucht? Würde er dann doch an der Brust trinken, wenn es nötig wäre??
es ist empfehlenswert, direkt vor der beikostgabe (kurz) zu stillen. zu viel hunger kann zu verschlucken fuehren (zu hastiges essen) oder aber auch zu weinen, dass er es dann nicht mehr schafft zu essen. du koenntest auch versuchen, gemeinsam mit deinem sohn zu essen. mein grosser hat es geliebt, mit uns am tisch zu essen. anfangs hatte er noch eigenes essen (fenchel, moehre, sellerie, da hat er aber mehr drauf rumgeschabt) aber bald hat er das gleiche gegessen wie wir. wir haben also salzfrei gekocht und er hat begeistert reis mit linsen oder scharfes curry oder nudeln mit gemuesesauce gegessen. er hat immer alleine gegessen, fuettern wollte er gar nicht. als er anfing ganze portionen "erwachsenenessen" alleine mit dem loeffel zu essen war er acht monate alt (mein kleiner sohn hat bis er 15 monate alt war nur alle paar tage und minimengen gegessen. beide wogen uebrigens gleich viel..).Das mit dem Brei ist halt so ne Sache, durch den nichtvorhandenen Rhythmus ist es schwierig, den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Ich biete ihm den Brei an, wenn ich denke, dass er so langsam hungrig sein könnte, meist 1,5 bis 2h nach der letzten Stillmahlzeit.
es gibt auch durchaus "gehaltvolle" fingerkost. vielleicht magst du mal in diesen thread schauen? fingerfood austauschthreadEs passiert halt oft, dass er irgendwann nach ein paar Löffeln anfängt zu schreien und in seinem Stuhl zu toben. Manchmal hilft es, wenn ich ihm was in die Hand gebe, Karotte oder so.
das ist wirklich voellig normal (und viel angenehmer als zum beispiel durch die wohnung tragen..)!Bis vor kurzem ist er nachts wirklich alle 30 bis 60 min schreiend wach geworden. Seit ein paar Tagen, ich traue es mich kaum zu schreiben, ist es etwas besser geworden, und er hat auch mal längere Schlafphasen bzw schläft manchmal auch durch kuscheln wieder ein. Mal schauen wie das weitergeht, aber prinzipiell ist Einschlafstillen immernoch meine einzige Möglichkeit. ..
warum geht es nicht, wenn du noch stillst? (musst du natuerlich nicht beantworten die frage!)Also im Moment ist es für mich schon noch ok zu Stillen, das fühlt sich im Prinzip auch noch richtig an. Ich glaube, meine Sorge ist vor allem die, dass das noch lange in diesem Maße weiter geht, bzw ich ihn irgendwann richtig aktiv abstillen muss, viel Geschrei. Denn so ab einem Jahr würde ich schon gerne tagsüber nicht mehr großartig Stillen, zur Not halt noch 1 oder zwei Mal zum Einschlafen, aber besser fände ich, wenn das dann langsam auch anders klappen würde. Morgens und abends wäre es für mein Gefühl ok, noch so bis 18 Monate weiter zu stillen, aber dann soll eigentlich Schluss sein. Ein Grund dafür wäre unter anderem, dass wir dann auch gerne an einem Geschwisterchen arbeiten würden, und das geht nicht, wenn ich noch stille...
grundsaetzlich ist es schwierig, zu weit in die zukunft zu denken. ja, es kann sein, dass er deutlich protestieren wird, wenn du ihn abstillen moechtest. genau so gut kann es aber auch sehr allmaehlich und nukompliziert ablaufen. du kannst es schlicht nicht wissen. und es ist nicht gesagt, dass es einfacher wird, wenn du bereits jetzt einschraenkst. am einfachsten ist es, es heute so zu machen, wie es sich heute richtig anfuehlt. du kannst ihn durchaus 12 monate nach bearf stillen, dann tagsueber einschraenken und dann mit 18 monaten abstillen. oder ihn so lange nach bedarf stillen bis du abstillen moechtest.
versuche ihm sachen anzubieten, die er selber essen kann. die stuecke duerfen nicht zu klein sein, er muss sie gut halten koennen, fuer den anfang eignen sich nicht zu schmierige sachen, also zum beispiel eher nicht banane, viele kinder beissen zu grosse stuecke ab. wichtig ist, dass er eigenstaendig und aufrecht sitzt und du ihn dabei nicht alleine laesst. du findest aber zu fingerfood oder BLW (baby led weaning) viel im forum. brei kannst du mal "schmackhafteres" versuchen, also vielleicht euer essen (ohne salz!) pueriert. oder er will brei selber essen?Hm Fazit? Ansich im Moment noch alles ok, ich mache mir wohl vor allem wieder Sorgen um Sachen, die in der Zukunft liegen. .. vllt hast du ja noch ein paar Ideen, wie ich meinem Kleinen "richtiges" Essen schmackhafter machen kann, sodass das etwas entspannter und zuverlässiger wird, und wir das Stillen vllt tatsächlich langsam etwas reduzieren können! !
liebe gruesse, tania
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tania mit sohn *09 und sohn *12
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Re: Rat bei Still-Gewohnheit bzw -Umgewöhnung??
Hallo ihr Lieben!!
Vielen Dank für eure aufbauenden Antworten, es hilft mir gerade sehr, zu wissen, dass auch andere Babys so ticken, und wir nicht allein sind
@tania: Ja, mit ihm zusammen zu essen versuche ich meistens, wenn wir alleine sind, und ich das nicht auch noch mit meinem Mann koordinieren muss. Das ist eh die Regel. Das klappt meist ganz gut, zumal er eh nicht so der "Schnellesser" zu sein scheint, und Päuschen zwischen den Löffeln braucht. Außerdem wollte ich auch "gehaltvolleres" Fingerfood versuchen, meine Dinkelsticks mag er bisher leider nicht (ich finde sie aber lecker...), habe ich auch schon Polenta gekauft und versuche mal damit was anzustellen. Bzw werde mich mal in dem Fingerfood Thread inspirieren lassen, danke!!
Und natürlich hast du total recht, ich neige dazu, mir schon Gedanken über eventuelle Probleme in der Zukunft zu machen, völliger Quatsch. Wir machen jetzt erstmal so weiter und schauen, wie es sich so entwickelt. Das mit dem Schwangerwerden klappt bei mir leider nur mit Medikamenten wegen PCOS, und die wird mir wohl kein Arzt verschreiben, wenn ich noch stille. Aber bis dahin ist ja echt noch Zeit!
@kylliki: Nee ich glaube auch nicht, dass er wegen Hunger aufwacht!! Das versucht man mir oft Glauben zu machen, so nach dem Motto: Gibt ihm doch abends ne Flasche, das hält länger, blablabla, aber dagegen habe ich mich von Anfang an gewehrt. Ich halte das für absoluten Quatsch. Im Moment stillt er nachts auch gar nicht mehr so oft, auch wenn er oft wach wird, spricht ja auch gegen die Hunger-Theorie!
@Lissi23: Doch, ich gebe ihm auch was zum selbst essen, eigentlich bei jeder Mahlzeit. Er liebt Obst und futtert das mit großer Begeisterung. Das mit dem "nicht in der Öffentlichkeit die Bluse ausziehen" ist übrigens ein guter Punkt, das hatte ich noch gar nicht bedacht!!
Also, wir machen erstmal so weiter! Vielen lieben Dank nochmal!!
Gigileinchen
Vielen Dank für eure aufbauenden Antworten, es hilft mir gerade sehr, zu wissen, dass auch andere Babys so ticken, und wir nicht allein sind
@tania: Ja, mit ihm zusammen zu essen versuche ich meistens, wenn wir alleine sind, und ich das nicht auch noch mit meinem Mann koordinieren muss. Das ist eh die Regel. Das klappt meist ganz gut, zumal er eh nicht so der "Schnellesser" zu sein scheint, und Päuschen zwischen den Löffeln braucht. Außerdem wollte ich auch "gehaltvolleres" Fingerfood versuchen, meine Dinkelsticks mag er bisher leider nicht (ich finde sie aber lecker...), habe ich auch schon Polenta gekauft und versuche mal damit was anzustellen. Bzw werde mich mal in dem Fingerfood Thread inspirieren lassen, danke!!
Und natürlich hast du total recht, ich neige dazu, mir schon Gedanken über eventuelle Probleme in der Zukunft zu machen, völliger Quatsch. Wir machen jetzt erstmal so weiter und schauen, wie es sich so entwickelt. Das mit dem Schwangerwerden klappt bei mir leider nur mit Medikamenten wegen PCOS, und die wird mir wohl kein Arzt verschreiben, wenn ich noch stille. Aber bis dahin ist ja echt noch Zeit!
@kylliki: Nee ich glaube auch nicht, dass er wegen Hunger aufwacht!! Das versucht man mir oft Glauben zu machen, so nach dem Motto: Gibt ihm doch abends ne Flasche, das hält länger, blablabla, aber dagegen habe ich mich von Anfang an gewehrt. Ich halte das für absoluten Quatsch. Im Moment stillt er nachts auch gar nicht mehr so oft, auch wenn er oft wach wird, spricht ja auch gegen die Hunger-Theorie!
@Lissi23: Doch, ich gebe ihm auch was zum selbst essen, eigentlich bei jeder Mahlzeit. Er liebt Obst und futtert das mit großer Begeisterung. Das mit dem "nicht in der Öffentlichkeit die Bluse ausziehen" ist übrigens ein guter Punkt, das hatte ich noch gar nicht bedacht!!
Also, wir machen erstmal so weiter! Vielen lieben Dank nochmal!!
Gigileinchen
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Franzi175
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- Registriert: 09.09.2015, 22:34
Re: Rat bei Still-Gewohnheit bzw -Umgewöhnung??
Also das mit dem länger Stillen hatte ich mir nicht wirklich schon früh überlegt. Wir sind da irgendwie reingewachsen. Vorstellen konnte ich mir das anfangs nicht. Hatte da auch keine direkten Vorbilder. Die die das abstllalter erzählt haben, waren so mit einem Jahr dabei. Die anderen, das waren im Nachhinein nur ein Paar haben das niemandem auf die Nase gebunden. Also warte ab und entscheide immer spontan und aktuell wie es für dich / euch passt. Und es gibt hier so viele die trotz stillen schwanger wurden und wer weiß vielleicht kommt dann irgendwann das tandemstillen zu deinem Überlegungen. Ich war immer offen für alles und hab geschaut was zu uns passt oder auch nicht, egal was andere von mir erwartet hätten.