Bei der rektalen Gabe braucht man tendenziell etwas geringere dosen weil auf diesem Wege verabreichte Medikamente nicht als erstes durch die Leber gehen und zum Teil schon verstoffwechselt werden. Trotzdem braucht man einen ausreichenden Wirkspiegel sonst hat man keinen Effekt. Und der Wirkspiegel der benötigt wird ist unabhängig von der Applikationsform. Die Differenz ist auch meistens zu vernachlässigen. Oft entspricht die Dosierung für rektale applikation der für die orale. Wenn zb die Leber oder die Nieren gut funktionieren ist es egal ob man einen Bruchteil mehr oder weniger eines Wirkstoffes zum Abbauen hat.Kaymahn hat geschrieben:Da muss ich dir leider widersprechen, meines Wissens nach ist es nicht ganz unerheblich wie ein Medikament ins Kind gelangt.Violet hat geschrieben:. Das Kind braucht dementsprechend ausreichend Medikament damit man einen Effekt hat. Wie das ins Kind gelangt ist vollkommen unerheblich.
Üblicherweise werden Zäpfchen verschrieben, weil diese schneller von der Darmschleimhaut resorbiert werden, also nicht erst durch das ganze kindliche System wandern müssen, bis eine Wirkung erzielt wird.
Dazu kommen natürlich weitere Gründe wie, das Baby kann oder mag noch keine Tabletten schlucken.
Hmm, aber durch Eure Anregungen habe ich jetzt immerhin eine mehr oder weniger praktikable Lösung.
Die Mutter muss gnadenlos mit Schmerzmitteln überdosiert werden. Anschließend werden 300 Liter Muttermilch dem Kind rektal eingeführt.
Danke für eure Teilnahme an einem Gedankenspiel, nach zwei Monaten Baby hüten ist einem doch recht öde daheim
Hier war das im übrigen bezogen auf die Idee Medikamente über muttermilch zu applizieren. Das entspräche ja einer oralen gabe und ob man dem Kind muttermilch mit Medikamenten gibt oder direkt tropfen o.ä. Würde nichts an der Tatsache ändern das man oral eben x mg eines Medikamentes braucht um einen adäquaten Wirkspiegel zu haben
J. *11/2012