Äh, was bin dann ich?
Also es ging ja nie um Polonium, das leider so bekannt geworden ist aufgrund des tragischen Todes von L., sondern darum ob die Muttermilch irgendwie verstrahlt werden kann. Und da dachte ich, man könne dies ausschließen, egal ob man jetzt viele Male im Monat Langstrecken fliegt oder öfter beim Zahnarzt geröntgt wird. Und so wie ich Euch verstehe, stimmt dies wohl auch.
Nur - zurück zu der Frage die Sandküste aufwarf - warum war dann die Milch nach Tschernobyl so belastet? Überspitzt gesagt, nicht weil die Kühe beim Zahnarzt geröntgt worden sind noch über den Atlantik geflogen sind, sondern weil sie übermäßig belastetes Gras gefressen haben, ja? Ist das so richtig? Die Kühe in Oberbayern haben ja die gleiche Strahlendosis wie die Menschen abbekommen, und die war ja laut unserer kompetenten Politiker "zu vernachlässigen". Aber sie haben etwas zu sich genommen, was aufgrund der Regenfälle und des Speicherns im Grundwasser eben durchaus erheblich belastet war?! Ist das der Grund weshalb man über Monate keine Kuhmilch trinken sollte?
Also die Kühe hatten erst NACH dem Verzehr des Grases so einen hohen Strahlungsanteil abbekommen, kann man das so sagen?