Wenig Beikost mit einem Jahr?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Sternenstaub1
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?

Beitrag von Sternenstaub1 »

Danke Deidamaus! Da bin ich beruhigter! Einen Eisenmangel hat die Ärztin nicht ausgeschlossen. Das gänge ja nur über Blutentnahme. Sollte man da mal prüfen? Ich selbst habe dank mangelndem Zyklus und fleißiger Einnahme von Tardyferon in den ersten Monaten nach der Geburt nachgewiesenermaßen einen super Eisenspeicherwert. Müsste dann nicht ausreichend Eisen in die Milch kommen?

Ich habe alle Werte, die ich hatte, auf die ausgedruckte WHO Perzentile übertragen und da lag sie immer um die 50. rum. Bei der U5 deutlich drüber und bei der U6 drunter. Seit der U6 vor zwei Wochen hat sie nochmal deutlich abgenommen, hatte aber einen Infekt mit Halsschmerzen und darum außer Milch nichts gewollt. Ich hab schon öfter (aller zwei Stunden) gestillt, war aber selbst krank mit hohem Fieber, was bei mir leider recht schnell zum Rückgang der Milch führt. Das hat Mini-we aber mit nächtlichem Clustern wieder nachbestellt, als es mir etwas besser ging. Insofern mache ich mir eigentlich wenig Sorgen, aber dieser ständige Vortrag übers Gewicht von der KiÄ nervt. Gibt es eigentlich einen Literaturtipp, den ich ihr mal geben könnte, wo das gesammelte Wissen zum Stillen von Medizinern für Mediziner aufbereitet ist?
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deidamaus
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?

Beitrag von deidamaus »

Wenn das Gewicht um die 50te Perzentile schwankt, ist das doch total okay. Außerdem ist es normal, dass ein Kind, das krank ist eher ab- als zunimmt. Wenn du magst, kannst du auch die Gewichtswerte kurz hier posten, dann kann ich was dazu sagen.

Einen guten Literaturtipp habe ich auch:

Breastfeeding, a Guide for the Medical Profession: Lawrence & Lawrence

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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?

Beitrag von Sternenstaub1 »

Danke!
Hier die Gewichtsentwicklung:
Geburt 08.04.15 2940g
U2 13.04. 2974g
U3 07.05. 4106g
U4 25.06. 5874g
08.09. 7930g
U5 14.10. 8205g
U6 12.04.16 9415g
25.04. 9240g (nach einer Woche Krankheit)
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deidamaus
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?

Beitrag von deidamaus »

Ich schreibe dir die durchschnittliche Zunahme deines Babys mal auf und die durchschnittliche wöchentliche Zunahme laut WHO für den gleichen Zeitraum:

Geburt 08.04.15 2940g
U2 13.04. 2974g
U3 07.05. 4106g
Durchschnittlich 280g pro Woche. WHO 170-330g

U4 25.06. 5874g
Durchschnittlich 250g pro Woche. WHO 140-330g

08.09. 7930g
Durchschnittlich 180g pro Woche. WHO 100-220g

U5 14.10. 8205g
Durchschnittlich 40g pro Woche. WHO 70-140g

U6 12.04.16 9415g
Durchschnittlich 50g pro Woche. WHO 40-110g

25.04. 9240g (nach einer Woche Krankheit)

Wie du siehst, hat dein Baby durchgehend gut zugenommen (der Wert vom 8.9. ist wahrscheinlich falsch zu hoch (Messfehler)). Das passt alles wunderbar. Auch die Abnahme nach der Erkrankung ist normal und mit noch nicht mal 200g garnicht so hoch.

Also alles okay.

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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?

Beitrag von Sternenstaub1 »

Ich danke dir ganz sehr!
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banänsche
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?

Beitrag von banänsche »

Hallo Yadela,
ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen - aber bei uns wars so: Bis vor zwei Wochen gabs dreimal täglich Beikost, von der aber nur relativ kleine Mengen gegessen wurden (meist eine halbe bis eine kleine Schüssel Brei, oder etwas Fingerfood - das meiste landete auf dem Boden).
Vor zwei Wochen (also etwa mit 11,5 Monaten) hat sich die Menge, die er isst, von heute auf morgen etwa verdoppelt bis verdreifacht - ohne dass ich irgendetwas verändert oder forciert hätte :shock:
Er wird nach wie vor nach Bedarf gestillt und fordert das auch oft ein - etwa alle ein bis zwei Stunden. Mit den größeren Portionen hat sich auch die erste Schlafphase wieder verlängert.
LG vom banänsche
seit Mai 2015 Mama vom Pfläumchen
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Centaureacyanus
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?

Beitrag von Centaureacyanus »

Unsere Große hat 11 Monate voll gestilt und dann innerhalb von zwei Monaten auf Familientisch umgestellt - und abgestillt. Bei der Kleinen bin ich deshalb ganz entspannt und lasse sie einfach machen.
mit Kornblümchen *04/2014 und Mini-Kornblümchen *11/2015
und mit Dritt-Kind-Wunsch...
"Wir aber gehen unseren Weg im Namen JHWH's, unseres Gottes, für immer und ewig." Micha 4,5b
Lösche Benutzer 21834

Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?

Beitrag von Lösche Benutzer 21834 »

Bei uns haben sich die Essensmengen gerade mal wieder arg verkleinert (Maus ist jetzt knapp 14 Monate). Sie bekommt gerade Backenzähne :( Blöd ist nur, dass wir gerade bei meinen Schwiegereltern sind und die das langsam nicht mehr so gut finden, dass wir noch so viel stillen. Sie meinen, es läge am Stillen, dass sie so wenig isst. Ich bin aber überzeugt, dass es genau andersherum ist. Weil sie so wenig isst, stillt sie so viel. Wir bieten ihr ja immer eine gute Auswahl an – es liegt dann doch auch in der Verantwortung meines Kindes, zu entscheiden, ob es was essen will oder nicht.
Wie ist das bei euch so? Versucht da auch schon jemand reinzureden, weil die Essensmengen noch so klein sind? Fühlt sich für mich irgendwie blöd an und so ein bisschen grübelt man dann ja doch wieder, ob man das alles so richtig macht... :|
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?

Beitrag von Yadela »

Hier wird das Essen die letzten 2-3 Tage wieder weniger. Aber er sabbert mehr und hat wieder rote Backen. Also scheinbar schon wieder die nächsten Zähne??

@annamia
Eigentlich bin ich es eher, die genervt ist. Ich will nicht mehr ständig so gebunden sein. Ich will endlich mal wieder 3 Stunden ohne schlechtes Gewissen weg sein können.
Was die Verwandtschaft rund herum entspannt ist die Tatsache, dass noch ein 14 Monate altes Mädchen in der Familie ist. Die Mutter hat mit einem Jahr abgestillt, weil das Kind ständig gestillt und kaum gegessen hat. Als Dank gibt sie seitdem 6-8 Flaschen in 24 Stunden....
Dafür bin ich zu Faul. Also wird gestillt und meine Familie versteht das.
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Re: Wenig Beikost mit einem Jahr?

Beitrag von Nachtblau »

Am wie viel hat bei uns zum Glück noch keiner rumgenörgelt (die Kinderärztin weiß ja nicht, wie wenig es ist ;)) Nur am "wie" wird rumgekrittelt, weil sie das Töchterlein leider nicht füttern lässt sondern ganz böse selber isst. Als Ausgleich wird dann dem Großen die Kartoffel zu Brei gemust, das Fleisch klein geschnitten und noch Soße drüber gegossen und am liebsten noch dreimal umgerührt. Aber wenn´s ihm so schmeckt und nur bei Oma so ist, meinetwegen auch so.


Was mich ja hoffen lässt, ist die Tatsache, dass einige Sachen, die vor ein paar Wochen gar nicht gingen (Ei zum Beispiel) auf einmal binnen Minuten ganz im Kind verschwinden. Da scheint also noch Potential zu sein. Leider isst sie auch noch so gerne Süßes, also beim Obst am liebsten Banane, Kekse natürlich die mit Zucker und wo die Schokolade im Schrank ist, weiß sie auch schon. Ist natürlich meine eigene Schuld, weil sie es bekommen hat, aber mit nem großen Geschwisterkind ist das alles nicht so einfach fortzuhalten. Den hat das damals auch gar nicht so interessiert, was wir essen. Sie guckt da genau drauf und will am liebsten allen möglichen ungesunden Kram haben. :(
Sprotterich (09/12), Krabbe (03/15)
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