Wenn das Dorf fehlt ...

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Sarasu
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Re: Wenn das Dorf fehlt ...

Beitrag von Sarasu »

Klar kann man sich professionelle Hilfe holen und das hat auch Vorteile. Der entscheidende Nachteil ist dass man dafür Geld braucht.
Das muss man verdienen, was zu mehr Bedarf an Kinderbetreuung und anderen Dienstleistungen führt.
Geld ist aber eine recht neue Sache, so evolutionsmäßig gesehen.
Vorher hat man in Gruppen zusammengelebt und jeder hat das beigetragen was er kann und bekommen was er braucht.
Natürlich war früher nicht alles besser, aber darum geht es ja nicht. Es ist einfach ein ganz anderes Gesellschaftssystem. Und dass es jetzt anders ist führt zu einigen Nachteilen, die Mütter und Kinder besonders betreffen.
Sohn L. Juli 2010 und Tochter E. August 2014, Sommersternchen 2013

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In der Weite des Meeres sieht man die gesegelte Meile nicht. Aber sie ist gesegelt!
Lösche Benutzer 9567

Re: Wenn das Dorf fehlt ...

Beitrag von Lösche Benutzer 9567 »

Unser großes Problem in den nächsten Jahren liegt auf der Hand : wenn die Eltern pflegebedürftig werden .
Bisher regelt jeder von uns Geschwistern sein Leben mit Kind und Kegel selbst, meine Eltern sprangen und springen ein so gut es berufstätig geht.
Allerdings wohnen wir alle mind.eine Autostunde entfernt,was schon dazu geführt hat,dass der Aufwand zu fahren zu groß war.
Jetzt zeichnet es sich ab,dass meine Mutter noch Jahre bis zur Rente arbeiten muss und mein Vater in den nächsten Jahren Hilfe in allen Bereichen brauchen wird.
Ich finde es viel verlangt das Leben einer dann 5 köpfigen Familie in die Heimatstadt zu verlagern um das zu wuppen.Wobei ich im Moment schwanger mit zwei kleinen Kindern so ausgelastet bin,dass ich es mir nicht vorstellen kann noch daheim Opa zu versorgen , den Haushalt zu machen,den Garten kleinstadttauglich zu versorgen...und emotional verstrickt zu sein in der Tatsache als Erwachsene zurückgekehrt zu sein und dennoch immer Kind zu bleiben.Mit allen Vor und Nachteilen.
Das ist absolut klar,dass es immer zwei Seiten hat.
Hier mache ich die Tür ab 18.00 nicht mehr auf wenn ich im Schlafanzug bin und jemand klingelt.Das Telefon wird ausgemacht wenn es nervt.Diese Form von Abgrenzung hat es bei uns zu Hause nie gegeben.
Lösche Benutzer 9567

Re: Wenn das Dorf fehlt ...

Beitrag von Lösche Benutzer 9567 »

Achso,zum besseren Verständnis-die Erkrankung meines Vaters hat eine ungewisse Prognose.Er kann praktisch 30 Jahre lang Pflege brauchen.
feuerdrache
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Re: Wenn das Dorf fehlt ...

Beitrag von feuerdrache »

linus mama hat geschrieben:Unser großes Problem in den nächsten Jahren liegt auf der Hand : wenn die Eltern pflegebedürftig werden .
Bisher regelt jeder von uns Geschwistern sein Leben mit Kind und Kegel selbst, meine Eltern sprangen und springen ein so gut es berufstätig geht.
Allerdings wohnen wir alle mind.eine Autostunde entfernt,was schon dazu geführt hat,dass der Aufwand zu fahren zu groß war.
Jetzt zeichnet es sich ab,dass meine Mutter noch Jahre bis zur Rente arbeiten muss und mein Vater in den nächsten Jahren Hilfe in allen Bereichen brauchen wird.
Ich finde es viel verlangt das Leben einer dann 5 köpfigen Familie in die Heimatstadt zu verlagern um das zu wuppen.Wobei ich im Moment schwanger mit zwei kleinen Kindern so ausgelastet bin,dass ich es mir nicht vorstellen kann noch daheim Opa zu versorgen , den Haushalt zu machen,den Garten kleinstadttauglich zu versorgen...und emotional verstrickt zu sein in der Tatsache als Erwachsene zurückgekehrt zu sein und dennoch immer Kind zu bleiben.Mit allen Vor und Nachteilen.
Das ist absolut klar,dass es immer zwei Seiten hat.
Hier mache ich die Tür ab 18.00 nicht mehr auf wenn ich im Schlafanzug bin und jemand klingelt.Das Telefon wird ausgemacht wenn es nervt.Diese Form von Abgrenzung hat es bei uns zu Hause nie gegeben.
Das ist der Nachteil der Verstrickung in ein "Dorf". WEnn ich selbst von den Vorteilen profitieren will, Kinderbetreuung und Hilfe zb, dann muss ich auch damit rechnen, dass irgendwann dann mal eine Gegenleistung gefordert wird. Das "Dorf" ist recht nett, solange ich nehmen will und kann, aber wenn geben gefordert wird, wird es heutzutage schwierig. (NEin, ich unterstelle an dieser Stelle niemanden es nicht zu wollen, Eltern nicht zu lieben und nicht helfen zu wollen, wirklich nicht) Die Verstrickung in Job und andere Verpflichtungen ist hoch und oft sieht man dann keine Möglichkeiten. Von daher finde ich es sehr angenehm- ich zahle für Betreuung oder Pflege und habe keine Verpflichtungen die sich daraus ergeben, kein Streit und kein schlechtes Gewissen, kein Pflege burn out. Dafür gibt es Hilfsdienste, die das übernehmen. Die das gut können. Und ich mache das was ich gut kann.

Mit meinen Eltern die nur 6km entfernt wohnen gibt es jetzt schon die Vereinbarung das ich keine persönliche Pflege durchführen werde die über die Hilfe bei zb einem gebrochenen Bein hinaus geht. ICh bin nicht für die Pflege geboren, ich kann es nicht und halte das auch psychisch nicht aus. Ich bin bereit Hilfe zu organisieren, auch mal den Garten zu machen oder 1-2 mal die woche die Wäsche zu waschen, was zu Essen vorbei zu bringen. Aber mehr geht nicht.

Und leider kenne ich zu viele LEute, die die Hilfe die sich bietet einfach schamlos ausnutzen und nicht bereit sind einfach auch mal zu helfen. Die nur nehmen und nicht geben, das hab ich auch schon bitter gelernt. Jetzt sag ich auch mal nein.
Elena
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Re: Wenn das Dorf fehlt ...

Beitrag von Elena »

Ich denke auch, dass professionelle Hilfe in den meisten Bereichen ein Segen ist, sei es Kinderbetreuung, Haushalt oder Pflege alter Menschen. Aber ich mag mich nicht damit abfinden, dass diese professionelle Hilfe die verwandtschaftliche oder nachbarschaftliche vollständig ersetzt. Ich finde die Vorstellung schrecklich, als alter Mensch morgens und abends von der netten Dame von der Caritas gewaschen und umgezogen zu werden, mittags das Essen auf Rädern zu bekommen und zwischendurch kümmert sich die im Haus wohnende Polin um den Rest. Alle zwei Wochen kommt mal ein Verwandter zum Kaffee vorbei... :? Und das ist ja schon die absolute Luxusvariante der Altenpflege. So leben einige unserer Nachbarn, und ich finde das nicht besonders erstrebenswert - obwohl es natürlich auch 100mal schlimmer geht (ich habe mal eine Zeit lang ehrenamtlich in einem Normalo-Altenpflegeheim gearbeitet... :? ). Es bedeutet doch, dass fast alle Beziehungen des alten Menschen professionalisiert sind. Ich mag mich nicht ausschließlich mit Dienstleistern umgeben.

Genauso mit der Kinderbetreuung: Da streben wir es ja auch meistens nicht an, das Kind morgens in den Kiga zu schicken und nachmittags von der Tagesmutter betreuen zu lassen, um es dann zum Schlafengehen nochmal kurz zu sehen.

Ich hoffe, dass wir irgendwann einen guten Mittelweg mit unseren Eltern finden. Ich kann mir schon vorstellen, sie im Haus wohnen zu haben, aber "das Grobe" von einem Pflegedienst erledigen zu lassen. Wer weiß...das wird die Zeit zeigen. Jedenfalls hat es für mich nicht nur Vor-, sondern auch ganz klar Nachteile, diese Dinge in professionelle Hände zu geben.
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Jia
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Re: Wenn das Dorf fehlt ...

Beitrag von Jia »

Elena hat geschrieben:Es bedeutet doch, dass fast alle Beziehungen des alten Menschen professionalisiert sind. Ich mag mich nicht ausschließlich mit Dienstleistern umgeben.
Ja, Einsamkeit und die Professionalisierung der Alltagskontakte sind im Alter ein Problem. Allerdings ist das der Preis, den wir (sowohl junge Familien wie die ältere Generation) für unsere Unabhängigkeit zahlen. Denn da die wenigsten noch in unmittelbarer Nachbarschaft, geschweige denn im selben Haushalt wohnen, müsste eine Partei ihre Unabhängigkeit aufgeben und den Ort wechseln. Mit Beruf und schulpflichtigen Kindern ist das als junge Familie schwierig. Und umgekehrt ist auch den alten Menschen ihr gewohntes Umfeld und die Selbständigkeit so wichtig, dass die wenigsten zu einem Umzug bereit sind, bis der Pflegebedarf so hoch ist, dass er ohne professionelle Hilfe nicht mehr geleistet werden kann.

Dazu kommt, dass auch die Rollenverteilung nicht mehr klar ist, so dass letztlich erwachsene Menschen mit ihren unterschiedlichen Wertvorstellungen sehr viel stärker aufeinanderprallen, als dies früher im "Dorf" der Fall war. Da nehmen professionelle Dienstleister viel Druck aus der Situation, weil so die Familienbeziehungen nicht derart von Abhängigkeiten und Machtgefällen belastet werden.
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suri
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Re: Wenn das Dorf fehlt ...

Beitrag von suri »

Ich bin regelmäßig in Altenheimen, bzw mache Hausbesuche bei alten Menschen und das Hauptproblem der Menschen, mit denen ich zu tun habe, ist, dass es schlichtweg niemanden mehr gibt, den sie kennen. Ich bin regelmäßig erschüttert, wie viele Menschen keine Angehörigen haben. Und ich bin erschüttert, wieviele Menschen keinen Kontakt zu ihren Kindern haben.
Das sind die, die dann komplett institutionalisiert leben. Und - wie in vielen anderen Bereichen auch - scheint auch hier die Bildung eine große Rolle zu spielen. Ich treffe kaum Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss, denen es so geht. Die scheinen anders vorzusorgen.

Ich habe schon verschriftlich, dass ich nicht von Angehörigen körperlich gepflegt werden möchte.
Und ich erzähle seit Jahren allen, dass ich niemals die körperliche Pflege von Angehörigen übernehmen werde. Ich möchte das nicht. Ich möchte auch nicht ständig alle Kinder der Nachbarschaft hier haben. Ich finde es toll, dass wir uns hier gegenseitig unterstützen, es können gerne alle immer mal wieder zum Essen und Übernachten kommen, aber ich würde nie regelmäßige Verpflichtungen eingehen und das auch von keinem anderen erwarten. Dass wir uns die Kinder abnehmen, wenn einer mal in Ruhe einkaufen oder was im Garten oder Haus machen möchte, ist selbstverständlich. Das klappt auch gut. Mache ich auch gerne ganze Tage. Aber ich möchte die Unabhängigkeit behalten "Nein" zu sagen. Und dieses Nicht-Nein-Sagen können auf dem Dorf ist etwas, was mein Mann als sehr negativ von seinem Dorfleben in Erinnerung hat.
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Binelein
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Re: Wenn das Dorf fehlt ...

Beitrag von Binelein »

Wir wohnen im gleichen Ort wie meine Eltern, hier bin ich aufgewachsen.

Der Vorteil ist, dass ich meinen Eltern ohne viel Aufwand helfen kann.
Einkaufen, Einkäufe verräumen, garten, sowas halt. Wir sehen uns mindestens 1x die Woche und telefonieren zwischendurch bzw hat meine Mutter mit 73 nun whatsapp für sich entdeckt. [emoji57]

Aber: körperliche Pflege könnte ich nicht dauerhaft leisten, meine Eltern würden das auch ablehnen.

Sollten meine Eltern irgendwann pflegebedürftig werden, würde sich ein Pflegedienst um die Pflege kümmern. Ich um einkaufen, garten und so was. Und die Kinder und ich wären oft dort zur Unterhaltung der beiden.

Für uns wäre das eine gute Mischung aus professioneller Unterstützung und familiärem Kontakt. Dadurch würde unsere Beziehung auch nicht durch die Pflege-Situation belastet.


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chennai
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Re: Wenn das Dorf fehlt ...

Beitrag von chennai »

Ich bin ein wenig im Clan aufgewachsen. Bei uns im Haus wohnten Oma und Opa, angrenzend Onkel und Tante mit ihren vier Kindern - auf demselben Grundstück, ohne Zaun dazwischen. Als Kind war das natürlich super, mein Cousin hat mir das Schreiben beigebracht, weil er immer warten musste, bis mein Bruder mit den Hausaufgaben fertig war, bis sie Fußball spielen konnten. Es war toll, mit meinem Opa in seiner Werkstatt zu arbeiten und die Familienfeste waren - ausufernd ;)

Allerdings sah ich später dann auch die andere Seite: meine Mutter pflegte meine vier Großeltern nacheinander, bei uns zu Hause bzw. in ihrem Elternhaus ein paar km weiter. Das ging schon extrem an die Substanz, ich würde das für mich nicht wollen, so sehr ich meine Eltern liebe - bei meinen Schwiegereltern kann ich es mir noch weniger vorstellen.

Grundsätzlich glaube ich aber schon, dass sich neue Modelle 'des Dorfs' entwickeln, das virtuelle Dorf wurde schon genannt, die Mehrgenerationenwohnprojekte werden ja auch immer mehr und letztlich hat es doch jeder in der Hand, sich irgendein Netzwerk aufzubauen, auch wenn dieser Schritt sicher anstrengender ist, als einfach in ein Dorf oder einen Clan hineingeboren zu werden.
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)


Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/
Elena
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Re: Wenn das Dorf fehlt ...

Beitrag von Elena »

suri hat geschrieben:Ich bin regelmäßig in Altenheimen, bzw mache Hausbesuche bei alten Menschen und das Hauptproblem der Menschen, mit denen ich zu tun habe, ist, dass es schlichtweg niemanden mehr gibt, den sie kennen. Ich bin regelmäßig erschüttert, wie viele Menschen keine Angehörigen haben. Und ich bin erschüttert, wieviele Menschen keinen Kontakt zu ihren Kindern haben.
Das sind die, die dann komplett institutionalisiert leben. Und - wie in vielen anderen Bereichen auch - scheint auch hier die Bildung eine große Rolle zu spielen. Ich treffe kaum Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss, denen es so geht. Die scheinen anders vorzusorgen.
Möglicherweise haben diese Menschen genügend angespart, um sich ein halblegales Arrangement mit einer Osteuropäerin im Haus leisten zu können. Ich sehe das hier in der Nachbarschaft. Das hat natürlich deutliche Vorteile, aber ich finde es nicht wünschenswert, wenn eine 40jährige Polin, die wenig Deutsch spricht und täglich Heimweh hat, bei einem oder zwei alten, möglicherweise dementen Menschen die Familie ersetzt. Ergänzen ist etwas anderes, aber wie suri schreibt - es gibt wirklich viele alte Menschen, die niemanden mehr haben als die Dienstleister um sie rum. :?

Ich weiß auch nicht, wie man das lösen kann. Mein Mann und ich sind bewusst vor 2 Jahren in meinen Heimatort zurückgezogen, weil wir die Nähe zu meinen Eltern als großen Vorteil gesehen haben. Derzeit auch klar für uns, weil wir viel Hilfe mit der Kinderbetreuung haben, aber in der hoffentlich eher ferneren Zukunft auch sehr für meine Eltern, wenn sie bedürftig werden. Dabei haben wir eine ganz nette Großstadt gegen eine ganz wunderbare mittelgroße Stadt eingetauscht, so dass wir nichts vermissen. Die Möglichkeit hat natürlich nicht jeder. Ich plane auch nicht, die Pflege meiner oder der Schwiegereltern alleine zu wuppen. Auf keinen Fall. Aber ich würde auf jeden Fall in Erwägung ziehen, sie zu uns ins Haus zu holen. Da fängt aber auch schon das Problem an. Mit den Schwiegis ginge das vielleicht, meinen Vater bekommt man aber vermutlich nur mit den Füßen nach vorne aus seinem Haus und Garten raus... ich denke, es ist immens schwer, den richtigen Zeitpunkt für einen Wechsel abzupassen. Einerseits gewöhnen sich alte Menschen leichter ein, wenn sie geistig noch voll "da " sind, andererseits fällt es ihnen dann noch zu schwer, ihre Unabhängigkeit aufzugeben.
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