3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Elena
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Elena »

Skima hat geschrieben: @nido56:ich möchte ja keinen Tee zufüttern,das will der Kinderarzt und ich frage mich gerade,wie ich das anstellen soll. Tee mag er garnicht,dann fängt er sofort das Würgen an. Daher habe ich gedacht, dass er vielleicht Wasser bevorzugt. Damit er aber nicht 8 h ohne pre Milch auskommen muss,was sicherlich mit sehr viel Geschrei sein würde,weil ihm die Menge an Mumi in der Zeit nicht reichen wird, habe ich gedacht, dass ich ihm trotzdem alle 4 h ein Flasche anbiete,aber eben nur verdünnter. Das war meine Idee. Wenn es nach mir ginge würde ich einfach alles so lassen wie es ist. Nur der Kinderarzt hat mit jetzt so ein schlechtes Gewissen gemacht,dass ich das Gefühl habe ich schade meinem Kind mit diesem Weg. Was wäre denn wenn ich abstille? Wieviel dürfte er denn dann an pre über den Tag bekommen?
Du machst dir etwas Sorgen wegen Übergewicht, oder? Ich finde das verständlich, das ist ja ein wichtiges Thema heutzutage. Stillen schützt vor Übergewicht. Ich bin keine Fachfrau, vielleicht kann eine Stillberaterin hier etwas dazu sagen. Aber ich denke, WENN dir das Thema Übergewicht Angst macht, wäre es das beste, das Stillen weiter auszubauen und nicht die pre-Flaschen. Das muss ja nicht heißen, dass du dir Sorgen um eine Steigerung der Milchmenge machen musst! Es ist hier doch ganz häufig so, dass sich Mütter melden, die zufüttern müssen, und die zurück wollen zum Vollstillen oder einfach nur die Zufüttermenge reduzieren. Da wird geschaut, ob das Kind gut zunimmt, dann wird die Zufüttermenge kontrolliert reduziert und weiterhin das Gewicht kontrolliert. Dein Kind nimmt (vielleicht) zu gut zu, du hast also einfach das umgekehrte Problem, und könntest vielleicht eine Reduktion der Zufüttermenge versuchen. Wenn dabei das Stillen mehr wird - gut. Wenn nicht, das Kind aber trotzdem weiter zunimmt, aber eben nicht mehr ganz so viel - auch gut.
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SchneFiMa
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von SchneFiMa »

Hallo Skima,

Ich melde mich morgen ausführlicher bei dir. Wenn du bis dahin die Fragen, die dir hier schon verlinkt wurden, beantworten und eine Gewichtsliste erstellen würdest, wäre das sehr gut für mich. Danke.

Viele Grüße von SchneFiMa
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Skima »

Hallo,

anbei schon mal die Gewichtsdaten. Vielleicht schaffe ich es später noch die Fragen zu beantworten.

30.01.2016 3100g Geburt KH (36+6 SW)
02.02. 2825g U2 KH Entlassung (wir haben die ganze Nacht Pre durchgefüttert, damit ich entlassen werden kann)
10.02. 3100g Hebamme A.
11.02. 3090g KiA
22.02. 3490g Hebamme K.
26.02. 3700g Hebamme K.
08.03. 4070g U3 KiA
22.04. 6050 g KH (Vorbereitung auf Leisten-OP)
04.05. 6995g U4 Kia (mit dicken Body und total voller Windel gewogen)
08.05. 6800g eigene Waage
Skima
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Skima »

So, jetzt habe ich es auch noch geschafft die Fragen zu beantworten:

* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Seit der Geburt fütter ich mit Pre-Nahrung zu. Zuerst nur kleine Mengen, mittlerweile sind es aber ca. 800 ml pro Tag. Ich stille aber auch noch nach Bedarf. Und manchmal pumpe ich auch noch Milch ab. Abpumpen tute ich aber jetzt nur noch selten. Früher (die ersten 4.6 Wochen nach Geburt) habe ich alle 3 h gepumpt und die gewonnene Milch zugefüttert. Das waren in den besten Zeiten ca. 200 ml Mumi.

* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Der jetzige Stillalltag unterscheidet sich stark vom damaligen Stillalltag. Nachts Stille ich gar nicht mehr. Um ca. 20 Uhr bekommt er die letzte Stillmahlzeit und dann sie nächste wieder um 6 oder 7 Uhr. Tagsüber versuche ich Ihn so häufig wie möglich anzulegen. Spätestens aber alle 3-4 h wenn er dann eine Flasche (ca. 130 ml Pre Milch bekommt)

* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
4-6 nasse Windeln, 1xtägl. Stuhl

* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Während der Schwangerschaft war ich mir sicher, dass ich Vollstillen werde. Mir kam niemals der Gedanke, dass ich evt. nicht genug Milch produziere. Daher habe ich mich auf das Stillen so gut wie nicht vorbereitet, zumal mir alle, die ich fragte versichert hatte, dass man sich nicht aufs Stillen vorbereiten kann – was im Nachgang ein Fehler war! Daher war mein Stillstart sehr schlecht. Mein Kind war nach der Geburt todmüde und hat 7 h oder mehr am Stück geschlafen. Ich dachte, er meldet sich schon wenn er Hunger bekommt. Daher habe ich ihn nur angelegt, wenn er es wollte und d.h. vielleicht 3-5 Mal am Tag. Im KH hat sich auch niemand darum gekümmert und als er soviel Gewicht verloren hatte und sie mir sagten, dass ich nicht entlassen werden könne, bin ich darauf eingegangen zuzufüttern. Das Personal im KH hatte mir auch Stillhütchen empfohlen, weil das Kind nicht richtig saugen wollte an der Brust. Also habe ich auch das gemacht. D.h. die Pre-Milch wurde über einen kleinen Schlauch über das Stillhütchen gegeben. Mir war zu dem Zeitpunkt natürlich nicht klar, dass das Stillhütchen die Brust nicht genug anregt. Ich wollte einfach nur nach Hause und in Ruhe das stillen üben, daher bin ich auf alle Ratschläge eingegangen. War auch ein Fehler. Zudem hatte das Kind mit Gelbsucht zu kämpfen und dadurch wurde er immer schwächer und müder. Ich hatte auch nie einen Milcheinschuß. Später habe ich erfahren, dass sowohl meine beiden Tanten als auch meine Cousine nie genug Milch produziert hatten und daher auch schnell auf Flasche umgestiegen sind. Meine Schwester hatte bis zum 3. Monat vollgestillt , musste dann aber abstillen wegen einer Milchallergie und einem allergischen Schock beim Kind (lange Geschichte). Zuhause kämpften wir weiter mit der Gelbsucht und der Saugschwäche bis das Gewicht so kritisch wurde, dass der KiA uns ins Krankenhaus überwiesen hat. Mit Hilfe der Hebamme konnte ich aber den KH-Aufenthalt vermeiden. Ich habe dann nicht mehr gestillt nur noch gepumpt und die restliche fehlenden Nahrung ergänzt. Kind wurde alle drei Stunden geweckt mit allen Mitteln die mir zur Verfügung standen und dann Zwangsgefüttert anfänglich mit 20 ml über den Fingerfeeder. Als er dann endlich an Gewicht zugelegt hatte und er ein paar Fettpölsterchen aufgebaut hatte, habe ich wieder das Stillen mit Stillhütchen angefangen. Mit viel Geduld ging er wieder an die Brust. Dann habe ich angefangen die Stillhütchen abzusetzen, was mir ein Glück auch gelungen war. Mit der zeit haben wir die Zufüttermenge auf 60 ml erhöht, was dann mit dem Fingerfeeder enorm viel Zeit gekostet hat. Der ganze Tag drehte sich nur um die Ernährung des Kindes. Es war schrecklich! Dann sind wir auf Flasche umgestiegen und dabei sind wir heute noch. Das Stillen ist jetzt viel kürzer als damals. Linke Brust max. 5 min rechte Brust max. 10 min, dann wird er sehr unruhig, strampelt was das Zeug hält, dockt ständig an und ab und fängt an zu weinen oder zu meckern. Daher ist das Stillen nicht besonders schön für mich. Der Wechsel zwischen Brust und Flasche macht er bislang gut mit.

* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, alles. Schnuller mag er nicht und spuckt ihn aus. Sauger nimmt er auch nicht jeden.

* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nein. Ich hatte mal eine Stunde bei der Stillberatung wegen der geringen Mumi-Menge. Habe dann mit Domperidon angefangen. Jetzt bin ich gerade dabei dies auszuschleichen.

* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ja, Kind ist späte Frühgeburt und hatte Gelbsucht 18 Einheiten wurden bei ihm gemessen. Ich habe Übergewicht, hatte Schwangerschaftsdiabetes aber musste kein Insulin spritzen, Schilddrüsenunterfunktion während der Schwangerschaft die gut eingestellt wurde und auch nach der Entbindung gut kontrolliert wurde wegen der geringen Milchproduktion und dann hatte ich im letzten Trimester schwere Leberprobleme, die man sich nicht erklären konnte, aber keine Schwangerschaftsvergiftung oder Helpp.
Mopple
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Mopple »

Skima hat geschrieben:Meist dauert das stillen aber nicht lang. Dann wir er unruhig,strampeln, meckert und lässt die Brustwarze ständig los. Das ist für mich ein Zeichen,dass da nix mehr raus kommt.
Zu der übrigen Thematik weiß ich nicht genug, um mich äußern zu können, aber dieses Verhalten bedeutet bei meinem Baby (2 Monate alt) normalerweise, dass sie pieseln muss (oder beim Pupsen ein bisschen Stuhl mitkam, der sie stört). Das muss also nicht zwangsläufig heißen, dass das Baby nichts mehr rauskriegt, es kann auch heißen, dass etwas anderes gerade „wichtiger“ ist als Stillen.
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SchneFiMa
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von SchneFiMa »

Hallo Skima,
Hallo,
Ich bin neu hier und brauche eure Hilfe bzw. Eure Meinung
Herzlich willkommen und schön, dass du hergefunden hast. Ich möchte dir gerne helfen und du hast ja auch schon einige gute Antworten von den Userinnen bekommen.
Ihr habt ja mit der Gelbsucht und der Leisten-OP schon einiges in der kurzen Zeit durchgemacht, da darf jetzt gerne ein bisschen Ruhe einkehren.
Jetzt war ich bei der U4 und mein Sohn ist jetzt ca. 62 cm groß und wiegt 6800 g. Der Kinderarzt meinte,dass es grenzwertig sei und ich immer mal wieder eine Milchflasche gegen Tee austauschen soll. Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass das alles okay ist wie es ist und den Tee bekomme ich auch nicht in ihn hinein. Er schreit dann viel. Was meint ihr?
Babys, welche ausschließlich mit Muttermilch oder Pre ernährt werden, benötigen keine weitere Flüssigkeit. Der Bedarf wir ausschließlich an der Brust oder durch Pre gedeckt. Wenn du noch keine Beikost gibst, dann sollte dein Baby kein Wasser, oder keinen Tee bekommen.
Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass das alles okay ist wie es ist und den Tee bekomme ich auch nicht in ihn hinein. Er schreit dann viel. Was meint ihr? Ein Baby in dem Alter schon auf Diät setzen? Ich finde ihn zwar gut ernährt aber nicht viel zu dick.
Richtig, wie oben geschrieben, ist Wasser keine Option. Babys, welche Mit Pre ernährt werden, können durchaus zu dick sein, allerdings ist es dann von Vorteil am Ernährungsmanagement zu arbeiten, anstatt den Magen des Babys mit null Kalorien zu füllen.
Klar es fällt mir manchmal schwer zu unterscheiden, ob er tätsächlich richtig Hunger hat,oder ob es nur Müdigkeit oder schlechte Laune ist. Die Zeichen sind die gleichen bei ihm und er verweigert auch nicht die Flasche. Er hört auch nie früher auf zu trinken.
Babys saugen an einem Flaschensauger anders, als an der Brust. Der Gaumen des Babys wird stimuliert und es saugt und saugt und saugt immer weiter. Selten hören Babys auf, wenn sie wirklich satt sind, da es einfach nicht geht.
Seit der Geburt fütter ich mit Pre-Nahrung zu. Zuerst nur kleine Mengen, mittlerweile sind es aber ca. 800 ml pro Tag. Ich stille aber auch noch nach Bedarf. Und manchmal pumpe ich auch noch Milch ab. Abpumpen tute ich aber jetzt nur noch selten. Früher (die ersten 4.6 Wochen nach Geburt) habe ich alle 3 h gepumpt und die gewonnene Milch zugefüttert. Das waren in den besten Zeiten ca. 200 ml Mumi.
Stillen nach Bedarf würde bedeuten, dass er immer an der Brust trinkt, wenn er Hunger hat. In deinen Postings habe ich das gefunden:
Eine Sache noch,ich lege ihn eigentlich immer vor dem zufüttern an,außer nachts da mir das dann zu lang dauert. Anschließend bekommt er dann seine
Flasche mit 120 ml pre-milch. Die trinkt er immer restlos auf. Früher,also vor ca. 6 oder 8 Wochen hat er,wenn er keinen Hunger mehr hatte einfach den Mund nicht mehr auf gemacht. Das ist jetzt nicht mehr so. Ich habe vor ca. 3 bis 4 Wochen von 90 ml auf 120 ml umgestellt, weil er nach dem stillen und nach der Flasche sofort geschrien hatte und nach mehr verlangt hat. Mit 120 ml kommen wir eigentlich ganz gut zurecht. Wenn er dann nach mehr schreit,was nicht so häufig passiert, bekomme ich ihn ganz gut abgelenkt.
Sehr gut, dass du ihn vor dem Füttern mit der Flasche anlegst. Wie trinkt er denn aus der Brust? Hörst du ihn schlucken?
Kannst du dir vorstellen, nachts wieder zu stillen? Das Stillen in der Nacht ist sehr wichtig für die Milchproduktion, beeinflusst diese also auch am Tag. Wie oft stillst du etwa am Tag?
Meist dauert das stillen aber nicht lang. Dann wir er unruhig,strampeln, meckert und lässt die Brustwarze ständig los. Das ist für mich ein Zeichen,dass da nix mehr raus kommt.
Dass er unruhig ist und strampelt, meckert und nicht ausdauernd trinkt, muss nicht damit zu tun haben, dass nichts aus der Brust kommt. Durch das Zufüttern mit der Flasche kann dein Baby auch eine Saugverwirrung haben. Da das Saugen am Flaschensauger und der Brust technisch unterschiedlich ist, kann ein Baby mit Saugverwirrung nicht mehr gut aus der Brust trinken.

In der Linksammlung Stillwissen findest du auch Tips für Unruhe an der Brust. Schau doch dort auch mal rein.


Ich lese deine Sorge heraus, dass dein Baby Übergewicht entwickeln könnte. Du hast schon die Tips bekommen, die Pre nicht zu verdünnnen. Diese sollte immer nach Packungsbeilage angerührt werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du vorgehen könntest:
1. Alles bleibt, wie es ist, dein Baby wird gestillt und bekommt Pre-Nahrung. Mit Beginn der Beikost, wird die Menge an Pre weniger, du stillst weiter nach Bedarf
2. Du reduzierst die Premenge mit meiner Hilfe unter täglicher Gewichtskontrolle bis du nur noch soviel wie nötig und so wenig wie möglich zufütterst.
3. Du versuchst, dein Stillmanagement doch nochmal zu verändern und verbessern, d.h. immer zuerst stillen, dann eventuell Pre hinterher, stillen ca. 10-12 x am Tag und du versuchst stillfreundlich zuzufüttern. Auch hier ist tägliches Wiegen wichtig.


Kannst du dich mit einem der Punkte anfreunden? Da es mehrere Wege gibt, ist es wichtig, was du möchtest.

Was meinst du?

Viele Grüße von SchneFiMa
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von SchneFiMa »

Hallo Skima,

Wie geht es euch?

Viele Grüße von SchneFiMa
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Skima »

SchneFiMa hat geschrieben:Hallo Skima,

Wie geht es euch?

Viele Grüße von SchneFiMa
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Danke, uns geht es gut. Ich mache mir allerdings viele Gedanken...
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von SchneFiMa »

Ok, wenn ich dir dabei helfen kann, melde dich einfach.

Liebe Grüße SchneFiMa
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Re: 3 Monate altes baby soll diät machen laut kinderarzt

Beitrag von Skima »

Sorry, ich musste erstmal die Zitierfunktion testen, daher oben nur so ein kleine Antwort. Jetzt nochmal ausführlicher und ja, du kannst uns gerne dabei helfen und mir meine Ängste nehmen. Dafür bin ich sehr dankbar! :lol:
Ihr habt ja mit der Gelbsucht und der Leisten-OP schon einiges in der kurzen Zeit durchgemacht, da darf jetzt gerne ein bisschen Ruhe einkehren.

Ja, gerade die ersten 4 Wochen waren hart und dann schien es, als ob sich alles beruhigt und dann die Diagnose Leistenbruch- wieder 3 Wochen bangen bis zur OP. Es gab auch noch weitere Dinge mit denen wir uns beschäftigen mussten, die ich hier jetzt nicht genannt habe. Und jetzt die Aussage von KiA. Irgendwie kommen wir nicht zur Ruhe.
Wenn du noch keine Beikost gibst, dann sollte dein Baby kein Wasser, oder keinen Tee bekommen.
Nein, Beikost bekommt der Kleine noch nicht. Ich wollte zwar so schnell wie möglich damit anfangen, aber dazu muss er erst den 4. Monat hinter sich habe, d.h. ich möchte im Juli anfangen es auszuprobieren.
Richtig, wie oben geschrieben, ist Wasser keine Option. Babys, welche Mit Pre ernährt werden, können durchaus zu dick sein, allerdings ist es dann von Vorteil am Ernährungsmanagement zu arbeiten, anstatt den Magen des Babys mit null Kalorien zu füllen.
Okay, ich wollte ja nur den Ratschlag des KiA folgen. Ich versuche es jetzt erst gar nicht im Tee oder Wasser anzubieten.
Babys saugen an einem Flaschensauger anders, als an der Brust. Der Gaumen des Babys wird stimuliert und es saugt und saugt und saugt immer weiter. Selten hören Babys auf, wenn sie wirklich satt sind, da es einfach nicht geht.
Okay, früher hat er es uns deutlich gezeigt, wenn er satt war. Aber jetzt habe ich das Gefühl, dass er nie richtig satt ist. Ich habe jetzt auch angefangen ihm immer mal eine Flasche mit nur 100ml anzubieten. Zwar macht er das gut mit, kommt aber pünktlich zwei Stunden später und will wieder eine Flasche, auch nachts. Mit einer 130ml-Menge kam er nur alle 3-4 Stunden. Aber durch die geringere Flaschen-Menge stille ich automatisch mehr.
Sehr gut, dass du ihn vor dem Füttern mit der Flasche anlegst. Wie trinkt er denn aus der Brust? Hörst du ihn schlucken?
Ich finde, dass er am Anfang gut trinkt. Ich habe auch schon eine Osteopathin und mehrere Hebammen drüber schauen lassen, weil ich mir unsicher war, ob er richtig saugt, aber alle fanden, dass er gut trinkt und saugt. Ich höre ihn anfangs gut schlucken, nach jedem kräftigen Sauger einen Schluck. Das hört allerdings schnell auf. Insbesondere an der linken Brust. Di produziert ca. 1/3 weniger als die rechte. Meist merke ich, dass er saugt und saugt und immer weniger schluckt und dann wird er auch schon unruhig und dockt im Sekundentakt an und ab. Wenn ich dann versuche Milch auszustreichen kommen auch nur ein paar Tropfen. Morgens habe ich immer gut Milch in der Brust und das reicht ihm dann ca. 30-60min. Abends reicht ihm das gar nicht mehr. Er weint dann oft an der Brust
Kannst du dir vorstellen, nachts wieder zu stillen? Das Stillen in der Nacht ist sehr wichtig für die Milchproduktion, beeinflusst diese also auch am Tag. Wie oft stillst du etwa am Tag? .
Ja, ich kann es mir vorstellen, aber nicht alle 2 Stunden. Im Moment kommt er alle 2 Stunden. Er ist z.B. gestern gegen 21 Uhr ins Bett hatte vorher eine 130 ml Flasche bekommen. Dann um 0 Uhr 100ml, um 2 Uhr 100ml, um 4 Uhr 100ml, um 6 Uhr 100ml und ab 8 Uhr habe ich Ihn dann gestillt bist ca. 10 Uhr, dann hat es ihm wieder nicht mehr gereicht und ich habe ihm eine 130ml-Flasche gemacht. Wenn ich ihm nur die Brust anbieten, dann schläft er auch fast nicht. Evt. Macht er dann ein 10 min. Nickerchen und wird dann wieder unruhig. Das Problem habe ich mit der Flasche nicht.
Mir kommt es nicht vor als hätte er eine Saugverwirrung. Ich habe manchmal das Gefühl, dass er an der Brust besser trinkt als an der Flasche. Früher konnte er gar nicht an der Flasche trinken, da mussten wir ihm immer helfen. Er hat nur genuckelt an der Flasche. Das ist heute besser. Das Saugen an der Brust ist allerdings so geblieben vom Gefühl her, hat sich also nicht geändert, ist nur kräftiger geworden mit der Zeit und eben viel, viel kürzer.
Ich lese deine Sorge heraus, dass dein Baby Übergewicht entwickeln könnte. Du hast schon die Tips bekommen, die Pre nicht zu verdünnnen. Diese sollte immer nach Packungsbeilage angerührt werden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du vorgehen könntest:
1. Alles bleibt, wie es ist, dein Baby wird gestillt und bekommt Pre-Nahrung. Mit Beginn der Beikost, wird die Menge an Pre weniger, du stillst weiter nach Bedarf
2. Du reduzierst die Premenge mit meiner Hilfe unter täglicher Gewichtskontrolle bis du nur noch soviel wie nötig und so wenig wie möglich zufütterst.
3. Du versuchst, dein Stillmanagement doch nochmal zu verändern und verbessern, d.h. immer zuerst stillen, dann eventuell Pre hinterher, stillen ca. 10-12 x am Tag und du versuchst stillfreundlich zuzufüttern. Auch hier ist tägliches Wiegen wichtig.
Kannst du dich mit einem der Punkte anfreunden? Da es mehrere Wege gibt, ist es wichtig, was du möchtest. .
Ja, diese Sorge habe ich und der KiA hat mich total verunsichert. Allerdings frage ich mich auch, ab wann man von Übergewicht spricht bei einem so kleinen Wurm. Wieviel müsst er denn wiegen, damit er als normalgewichtig gilt?
Mit 1 kann ich mich am besten anfreunden. Habe allerdings auch Angst, dass das dann zu spät ist und evt. Der Beikosstart auch nicht im Juli beginnen kann, weil das Kind noch nicht soweit ist.
Mit 2 könnte ich mich im Notfall auch anfreunden. Muss mir dann nur überlegen wie ich das mit meiner Waage mache, denn ich wohne an zwei Wohnorten und die Waage will ich eigentlich nicht andauernd mitschleppen.
3 kommt eigentlich nicht für mich in Frage, das schaffe ich nicht nochmal, das ist für uns beide eine zu große psychische Belastung, zumal ich auch nicht viel familiäre Unterstützung bekomme.

Vielen Dank für Deine Zeit , Deine Unterstützung und Hilfe. Ich bin sehr dankbar dadür!
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