gerne wollen wir uns Euren Rad einholen, was unsere "Stillproblematik" betrifft.
Unsere Tochter Emilia wurde in der 32 +1 SSW aufgrund eine plötzlichen Plazentaablösung, per Notsektion, auf die Welt geholt. Sie war ca. 1 1/2 Monate im Krankenhaus bis sie zu uns nach Hause kommen konnte. Dort wurde sie zunächst voll sondiert und später mit Flasche und Brust zusätzlich zum Sondieren gefüttert.
Jetzt wird sie eigentlich voll gestillt (seit ca. 4 Wochen).
Sie bekommt jedoch 2-3 Mal pro Woche die Flasche (mit Muttermilch), wenn ich mal einen Arztbesuch, Rückbildungsgymnastik habe oder am Wochenende mal ein bisschen länger schlafen möchte
Emilia wird so zwischen 5.30 und 7.00 Uhr wach und wird das erste Mal gestillt. Die Stilldauer ist sehr unterschiedlich, von 1 Stunde bis zu 3 Stunden. Meist hat sie so alle 3 Stunden dann wieder Hunger.
Eigentlich hatte sie nur ein Mal am Tag Stuhlgang, seit gestern jedoch zu jeder Stillrunde.
Jeden Tag hat sie leider Bauchschmerzen und ordentlich zu tun. Zur Zeit geben wir ihr Lefax, vorher haben wir es mit Bigaia Tropfen versucht. Alles andere versuchen wir auch regelmäßig, vom Fliegergriff über Bauchmassage etc.
Das Stillen hat eigentlich immer super geklappt. Sie umfasst die Brustwarze von Anfang an super, es hat nur immer sehr sehr lange gedauert. Seit nunmehr 2 Wochen kommt es einmal am Tag, zu unterschiedlichen Zeiten dazu, dass sie die Brustwarze immer wieder verliert, wieder ansaugt, verliert, unruhig ist und dann weint sowie unersättlich wirkt. Dies passiert immer erst zum Stillende hin. Dadurch kam es schon vor, dass das Stillen mit kleinen Pausen 4 Stunden gedauert hat. In dieser Zeit war sie dann immer wach.
Wir vermuten, dass es vllt ein starkes Saugbedürfnis ist was sie noch hat, denn wenn wir ihr dann nach 2 Stunden den Nuckel geben weil sie nur noch ansaugt, verliert, weint, unzufrieden wirkt, ist sie dann relativ zufrieden und schläft ein.
Dann denken wir auch, dass sie vllt schon so voll ist, dass sie Bauchschmerzen bekommt. Eigentlich tippen wir nicht unbedingt auf eine Saugverwirrung, da sie sehr gut zwischen beiden unterscheiden kann und es immer nur zum Ende des Stillens ein Mal am Tag ist.
Dazu muss man noch sagen, dass sie super an Gewicht zunimmt und ein kleines Spuckkind ist. Anfangs fiel ihr das Bäuerchen sehr schwer, mittlerweile ist es jedoch besser.
Wir sind bei einer Osteopathin in Behandlung, die schon Verspannungen gelöst hat, die sich auf die Verdauung auswirken können. Sie hat auch überprüft wie Emilia saugt und meinte, dass sie das super macht.
Ich selbst habe eine Schilddrüsenunterfunktion, gegen die ich Tabletten nehme.
Ansonsten bekommt sie noch diese stillfreundlichen Schnuller (aus Silikon), die sie ihr bereits im Krankenhaus gegeben haben.
Meine aktuelles Problem besteht darin, dass es in den letzten zwei Wochen häufiger am Tag zu den Szenario des Brust ausspuckens, weinens, der Unruhe etc. kommt, was für mich und für Emilia extrem kräftezehrend ist, denn nach mehr als zwei Stunden nervenaufreibenden stillen kann ich dann auch nicht mehr so liebevoll und empathisch gegenüber Emilia sein, wie ich es gerne möchte. Besonders Sorgen mache ich mir auch, da sie innerhalb dieser Zeit so wenig schläft, wobei dieses für die Entwicklung so extrem wichtig ist. Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen, woran es liegen könnte, dass das Stillen sich so gestaltet.
Schonmal vielen lieben Dank im Voraus.
Maria