FuFu hat geschrieben:Ich habe bislang auch nur Boxen und (Schuh)Kartons und Schachteln verwandt, die ich da hatte. Ist in manchen Fällen nicht die hübscheste Lösung, aber das wird sich mit der Zeit ergeben.
Ich habe auch immer noch relativ viele leere da.
Ich bin beim Verstauen hin und her gerissen. Einerseits sehen geschlossene Möbel ordentlicher aus. Andererseits finde ich gerade im Bad ganz gut, fast alles offen zu haben - man kann nichts mehr in irgendeinem Schrank, in einer Box oder einer Schublade vergessen. Echte Verbrauchsgüter lasse ich gerne verschwinden, weil ich da ja eh regelmäßig dran gehe (z.b. Klopapier oder auch Lebensmittel, Klamotten). Aber sobald ich Dinge, die ich nur selten brauche, irgendwo verstaue, sind sie weg...
Vielleicht habe ich dann noch zuviel Zeug, es könnte bestimmt noch minimalistischer sein. Aber gerade bei den "praktischen" Dingen finde ich, dass die Kondo-Methode ihre Grenzen hat. Mir hilft da zwar das Kategorienweise Vorgehen ungemein. Insofern würde ich DAS wirklich immer empfehlen. Aber vieles sparked einfach kein joy. [emoji38]
Wobei ich bei einem echt großen vollgerümpelten Haus inklusive Nebengebäuden (bei meinen Eltern z.b. [emoji33]) nicht Kategorienweise anfangen würde, sondern erstmal grob Raumweise. Oder wie seht ihr das?
Wir haben gerade eine Freundin zu Besuch, deren Haushalt mich als negativ Beispiel zu meinem verstärken Interesse am Ordnungssystemen/ Putzroutinen geführt hat. Ich bin nicht sonderlich pingelig und selber auch nicht sehr ordentlich/ sauber. Aber dort habe ich mich richtig unwohl gefühlt. Es geht dort für mein Empfinden nach schon ins Messiehafte und hat in der Küche irgendwie komisch gerochen. [emoji32] Ich frage mich, was sie von uns denkt - ich habe gestern bevor sie ankam das Haus aufgeräumt und geputzt - wie für jeden Gast [emoji6]. Es gibt natürlich noch Baustellen, aber im Prinzip lässt sich alles aufräumen und einmal durchputzen. Bei ihr könnte man definitiv nicht in wenigen Stunden aufräumen und putzen. Dementsprechend werden die Ecken nie komplett geputzt. Der Fußboden, die Arbeitsplatte, kein einziger Schrank ist frei. Und es ist viel Zeug was weg könnte, was komplett zugepeekt ist. *schüttel*
Mein Mann wird immer ärgerlich, wenn ich ihm gegenüber was dazu sage, weil er es irgendwie illoyal findet. Aber ich mache mir bei diesem Stadium schon Sorgen, weil es doch sehr krass ist und ich das so aus keinen (auch den chaotischen) nicht kenne.
Naja wie auch immer habe ich, weil ich hier wach rumliege und Mann und Kind beim schnarchen zuhöre, überlegt, wie ich da rangehen würde. Ich befürchte nur, dass sie das Problem selber nicht so wahrnimmt. Oder bin ich zu pingelig?
☆ mobil mit Klein-FuFu *12/12 ☆
FuFu beim Fall deiner Eltern würde ich einfach mal ganz grob durchharken was sowieso raus muss also so viel und so schnell wie möglich gehen lassen und geliebte Teile die einem dabei in die Hand fallen und bei denen man ganz genau weiss das man sie nicht hergibt gleich separat sammeln in einer Kiste. Mein Dachboden war ja so voll dass man nicht einmal einen Fuss mehr reinsetzen konnte! und das von unten bis an die Decke! voll mit Kisten! das hiess es dann auch mal erst mal grob Luft schaffen damit man überhaupt rodeln kann. Also schnell durchsortieren - und nicht hängen bleiben bei Dingen wo man es noch nicht weiss einfach nur die Dinge raus die "negativ" sind meistens spürt man das ja ganz gut. Danach hat man dann auch mehr Luft und Platz um wirklich Schritt für Schritt nach Kondo vorzugehen aber bei so einer Menge ist das schlicht unmöglich (ich wollte auch nicht alle Kartons rauskramen nur um zum Beispiel alle Bücherkarton zusammen zu bekommen... - denn ich hätte hier alles ins Treppenhaus stellen müssen und nach dem ausmisten auch alles wieder einstapeln müssen. Je weniger man hat desto einfacher geht das sortieren nach Kategorien bei viel hilft es wirklich mal grundrein zu machen. Und Gratulation zum entsorgten Sperrmüll jetzt bleibt sicher wieder Luft nach oben zum weitermachen, sowas kann ganz schön bremsen.
Bei deiner Freundin warte einfach mal ab, vielleicht traut sie sich dich darauf anzusprechen wie du es geschaft hast und dann kannst du ihr mit Rat und Tat zu Seite stehen der Wandel muss schon von ihr aus kommen befürchte ich.
@ Heggs schön das ich dich anspornen kann
@ aktionzwerg frag doch mal nach bei deiner Schwägerin wie sie es denn macht, du brauchst ja nicht alles zu übernehmen aber vielleicht hat sie ja einen tollen Typ der gut zu eurem Lebensstil passt. Beissen kann sie nicht und du musst dich nicht immer fragen wie sie es denn erreicht (wer weiss vielleicht hat sie ja eine Putzfrau?
was die Pannenwender und Co. anbelangt davon hast du sicherlich mehr als zwei, nimm dir doch die zwei schönsten raus und gib den Rest weg, wenn der erste ausfällt hast du dann trotzdem noch eine Reserve zur Hand und trotzdem nicht mehr so viel Chaos in der Schublade. Und was mir aufgefallen ist, ich habe ja vieles gespendet und nur jeweils ein Exemplar behalten mir ist hier auch ein Kochlöffel kaputt gegangen und ich habe ohne etwas zu sagen von einer Freundin einen super tollen als Geschenk erhalten weil sie genau wusste das ich den toll finde ihn mir aber nie leisten würde. Ansonsten hätte ich hier zuerst auf dem Flohmarkt und Co geschaut.
Vor allem kann man mit den gespendeten Sachen auch noch andere Leute glücklich machen und das ist doch ein zusätzlicher toller Nebeneffekt!
@ Yashira ich gratuliere herzlich zum erklommenen Papierberg! weiter so
@ meredith wow das sieht echt schön aus!
@ Luzia wenn du ein schönes Set siehst dann lass dir das doch schenken und Kuchen schmeckt auch gut von grossen Tellern
@ lola85 wenn der Nachbar voll ausgestattet ist würde ich die Sachen auch nicht kaufen so hat man auch noch netten Kontakt und kann schön Schnacken wenn die Nachbar nett sind und sich mit anderen Dingen gegenseitig aushelfen das kann ein im Keller stehendes Werkzeug ja nicht bieten ;D
@ hakama ich habe mich über Google und Pinterest inspirieren lassen, Bilder die mich spontan angesprochen haben habe ich alle zentral gespeichert und sie mir dann in Ruhe noch einmal durchgeschaut dabei kam dann auch ein roter Faden raus was mir an allen Bilder gefällt und das es zum Beispiel viele Bilder mit weissen Möbeln waren und Wände waren ausschliesslich in Weiss, Grün und Türkis mit dabei. Also mal notieren was dich an den jeweiligen Bilder so fesselt und je mehr Übereinstimmungen man hat desto eher kann man sich ein für etwas bewusst entscheiden. Bei uns haben sich viele Gestaltungstechnische Ideen mit der Zeit entwickelt, man bekommt Raum und Zeit seine Gedanken wandern zu lassen und hat dann plötzlich Ideen auf die man so nicht gekommen wäre. Und bei Vollholzmöbeln stehe ich total auf Kreidefarben, da braucht man nicht ewig rüberpinseln und es sieht sehr natürlich aus (wie deckend das bei sehr dunklen Möbeln allerdings ist weiss ich nicht). Aber das würde ich alles ganz auf den Schluss nach dem Ausmisten verschieben dann sieht man auch besonders im Kinderzimmer was so noch da ist und ab und zu werden auch ein paar Möbel durch das ausmisten überfällig.
@ frostpfoetchen das kling super!
@ starfishy herzlich willkommen und viel Spass beim einsteigen!
@ MiasMom ich würde mir die Liebsten Stücke raussuchen und behalten, ne Schwangerschaft ist Ausnahmezustand. Belasten dich die Hosen allerdings mehr als das sie dir Freude bereiten dann gib sie weg und kaufe dir bequeme passende Hosen wenn du dein Ziel erreicht haben solltest, das bringt so viel mehr als immer das nagende Gefühl im Hinterkopf zu haben das man doch noch sollte! Entscheide aus dem Bauch heraus du wirst es schon richtig fühlen!
@ Luzia "hihi" vielleicht gibt es bald ein weiteres Buch wo sie auf die Thematik Kind auch eingeht
@ Kerstin ja es klingt nicht nur nach viel Arbeit es ist auch viel Arbeit aber es wirklich unglaublich befreiend und auch Nachhaltig (man überdenkt Sachen und es beschränkt sich nicht nur auf den Haushalt sondern auch auf viele Dinge ausserhalb des Hauses) Winterjacken habe ich noch nicht im Schrank gelagert überlege mir jetzt aber doch es zu machen in eine Box und dann schön beschriften und ganz oben in den Schrank, bisher waren sie in einer Unterbettbox aber da stört mich dann der Staub unter dem Bett *lol* und ja offen aufhängen ausserhalb der Saison ist nicht wirklich sehr praktisch. (und wahrscheinlich wirst du beim ausmisten selber feststellen das plötzlich Platz frei wird an Orten die du vorher nicht erwartet hast also einfach anfangen und dann findet sich der Platz für solche *Problemdinge* wie von alleine!)
@ Sandküste bei Momox zum Beispiel kann man das Paket ja auch abholen lassen wenn man in DE wohnt, Rest würde ich in die Papiersammlung geben wenn es sich eh damit um alte Schinken handelt, mal alles raustellen zum gratis mitnehmen was nicht weg ist entsorgen, wirkt unheimlich befreiend! Und es schmerzt nur das erste Mal so wirklich richtig Bücher wegzuwerfen! Playmobil, Puppenhaus und Duplo würde ich unbedingt verkaufen das geht meistens ganz gut weg und es hat den Vorteil es ist leicht! Versuche deine Tochter doch mal anzuleiten, ihr einfach als Hilfe beizustehen, ich denke mir dass sie ab der Menge gelähmt ist und nicht weiss wo anfangen, zu zweit geht es leichter ausmisten muss sie dann allerdings wirklich selber, aber Mut zusprechen und Sachen reichen das kannst du auch als Mama. vielleicht hilft euch auch sich einfach mal nur im Kopf vorzustellen was sie wo am besten gebrauchen könnte und das ganze dann einmal (ohne die Dinge) nachzuspielen einfach mit Ideen da ran gehen und viel Phantasie haben! Nur Mut ihr schaft das! (und je klarer ihr Bild des Zimmers wird das sie sich vorstellt desto einfach wird es für sie sich von ihren Dingen zu lösen)
Gläser habe ich ausgemistet rigoros und nur eine Sorte behalten jetzt habe ich heute allerdings noch drei Kindergläser gekauft weil wir davon deutlich zu wenige hatten nachdem eines runtergefallen ist (interessanterweise waren aber alle ausgemisteten Gläser Longgläser und somit fürs Kind unhandlich!) Weingläser gibt es bei uns nicht wir trinken keinen Alkohol und alle die kommen wissen das zur Not schreibe ich das bei einer Einladung unter losen Verwandten auch einfach noch mit drauf *lol* (wir sind eine Weinanbaufamile... und es gab echt immer eine Flasche des Familenweines geschenkt seit ich das seit 3 Jahren mache habe ich keine einzige Weinflasche mehr geschenkt bekommen *roffl*) - Sektgläser haben wir allerdings ein Paar (ganz zuckersüsse mit Rennscheinchen drauf die ich mir in der Ausbildung gekauft habe %) ) zum anstossen mit Kindersekt ;D da durften auch alle 12 bleiben weil ich sie liebe und so darf auch der Junior eines haben sollte es kaputt gehen sind noch genug andere da %) und interessanterweise ist seit 3 Jahren noch kein einzige Kaput gegangen.
Ähm meine Mama hat mich heute gefragt was wir denn immer noch ausmisten, wenn wir so weiter machen hätten wir ja bald nichts mehr *öhm* ok ich empfinde unsere Wohnung immer noch als sehr gut bestückt!
Ganz liebe Grüsse und viel Kraft an alle