Magic Cleaning / Marie Kondo
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AnnaKatharina
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Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Ich gehe jetzt ein bißchen mit meinen Papier-Chaos-Stapeln spielen.
Auch wenn ich keine Lust habe.
Papier ist so undankbar.Bei den Klamotten hatte ich als 'Belohnung' Platz und Übersicht im Schrank. Und es ging schnell. Und ich konnte Kleidung an's Flüchtlingsheim spenden.
Bei den Büchern war die Belohnung die 50 € von Rebuy. Und dass alle Bücher in's Regal passen. Ausserdem konnte ich es bequem auf dem Sofa im Wohnzimmer machen und es war in 2 Nachmittagen erledigt. Inclusive Fachbüchern.
Beim Papier sehe ich irgendwei keine Belohnung, und es zieeeeeeeht sich. Und es ist chaotisch und unbequem in unserem Rumpelraum.
Auch wenn ich keine Lust habe.
Papier ist so undankbar.Bei den Klamotten hatte ich als 'Belohnung' Platz und Übersicht im Schrank. Und es ging schnell. Und ich konnte Kleidung an's Flüchtlingsheim spenden.
Bei den Büchern war die Belohnung die 50 € von Rebuy. Und dass alle Bücher in's Regal passen. Ausserdem konnte ich es bequem auf dem Sofa im Wohnzimmer machen und es war in 2 Nachmittagen erledigt. Inclusive Fachbüchern.
Beim Papier sehe ich irgendwei keine Belohnung, und es zieeeeeeeht sich. Und es ist chaotisch und unbequem in unserem Rumpelraum.
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
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windelmatz
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Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
CDs habe ich alle weggetan ausser den Weihnachts CDs da habe ich mir unsere liebsten Lieder auf den PC über gespielt und werde für nächstes Jahr eine CD brennen zu Weihnachten. Ich brauche nicht auf jeder CD X-Mal das gleiche Lied und es gibt auch Weihnachtslieder die ich gar nicht mag oder die mich traurig machen die habe ich gleich gar nicht rüber kopiert. CDS habe ich alle gespendet zum wiederverkaufen, waren auch alle noch gut und nicht verkratzt oder über Momox verkauft wenn es ging.Minchen hat geschrieben:Heute endlich die geerbten, über 100 Jahre alten wunderschönen Gläser aus Kisten in den inzwischen leereren Geschirrschrank geräumt.mein Mann wird gleich schauen: die sind von seiner Familie und wurden uns sehr würdevoll schon vor 9 Jahren übergeben. Allesamt gut verpackt. Da lagen sie bis heut...
Ich arbeite übrigens nicht nach Kategorien, ich stelle das ganze Haus auf den Kopf. Also schon nach Kategorien getrennt, aber nicht in der Reihenfolge und auch nicht vollendend. Ich brauche das Chaos und vor allem verschiedene Orte, an denen ich was tun kann. Zum einen folgen mir oft die Kinder oder ich Ihnen. Und dann hab ich eben auch nicht immer auf alles Lust. Mal überkommen mich zum xten Mal die Klamotten (es werden weniger und weniger) und mal will ich an den Krempel. Und so geht es überall gleichzeitig weiter und kommt voran. Und plötzlich wird es an einer Ecke nach der anderen einfach fertig. Das ist super!
Aber dazu gleich mal ne Frage: ich bin grad an den CDs. Was macht Ihr mit denen? Es gibt einige, die können sofort weg. Von anderen mag ich 2-3 Titel. Und wieder andere mag ich komplett. Hebt Ihr die auf oder lest Ihr die alle ein? Und was macht Ihr dann damit?
Und: ich suche immernoch schöne Stoffboxen für Klamotten! Jemand nen Tipp?
Ok mir fällt gerad ein ein paar meiner Hörspiele habe ich ja auch noch, die von meinen Lieblingsschriftstellern die ich sehr oft beim Nähen raus und runter höre sie stehen im Nähzimmer neben meinem Radio auch in einer Box und auch aufrecht ;D )
Nur der Junior hat noch eine Box voll Hörspiele die werden hier aber auch viel gebraucht und die Box steht neben seinen CD Player, er weiss genau das wenn er eine CD aus dem Spieler nimmt muss sie wieder in die Hülle und dann in die Box und die leere Hülle liegt jeweils auf den anderen CDs so dass er sie schnell findet. Funktioniert hier wunderbar und mir sind die CDs aus der Bibliothek die wir neuerdings leihen schon ein echter Graus die sind teilweise so stark verkratzt das sie nicht richtig abspielen... (und da frage ich mich echt manchmal wie manche Leute damit umgehen (nicht nur die Kinder!). Aber so könne wir wenigstens sehen welche Hörspiele für ihn wirklich interessant sind und welche eher weniger (interessante hört er dann ewig rauf und runter und leihen wir dann natürlich auch gerne noch einmal aus ;D) Hatten auch schon welche dabei da haben wir nur reingehört und es dann als zu Mühsam empfunden da ist die Bibliothek schon praktisch wieder zurückgeben Problem gelöst und kein Geld ausgegeben.
Ordner habe ich alle ausgemistet und gespendet oder ins Büro gebracht, sollte ich wieder erwarten doch einen Ordner brauchen darf ich da wieder einen mitnehmen. Im Moment habe ich hier nur noch einen einzigen Ordner für die geplotteten Bügelmotive alle anderen habe ich eh nie gebraucht!
@Heggs Bei uns läuft es hier schon relativ so wie du dir das für später vorstellst!
Hier wird nach Magic Cleaning bewusster eingekauft und auch mal länger überlegt ob wir etwas wirklich brauchen oder ob wir ev. auch schon eine alternative im Haus haben (Dinge auch mehrfach verwenden statt nur einfach) Spielzeug ist hier ein Dauerthema aber da haben wir eigentlich gutes erreicht indem wenn eines reinkommt auch eines wieder gehen darf das funktioniert hier schon sehr gut, allerdings haben wir das Spielzeug des Juniors auch noch nicht fertig Kondorisiert, das folgt nach und nach ist aber ja nicht mein Ding sondern eben sein Magic Cleaning und da passe ich immer ein bisschen ab wenn er grad die Laune dazu hat und mit 4 Jahren muss er das ja auch noch nicht so wirklich intensiv machen wie wir aber ich denke es gibt ihm auch eine guten Basis für sein späteres Leben wir kaufen mittlerweile lieber Hochwertiges Spielzeug dafür nur ein Stück statt 10 "Minderwertige" (ihr kennt das ja sicher dieses "schwabbel" Plastikzeug) Plastikspielzeuge dafür erfülle ich ihm auch schon mal einen Herzenswunsch wenn wir wirklich viel im Zimmer erreicht haben statt mal schnell was kleines zwischendurch (das sind dann meistens die Spielsachen die nur kurz bespielt werden und schnell in Vergessenheit geraten). (xD ich werde allerdings auch die Grossmistaktion von Spielzeug vor Weihnachten beibehalten - an Geburtstagen weiss ich ja immer schon was er bekommt und kann dann entsprechend auch das eine oder andere ungenutzte weglegen das ist auch nicht viel Aufwand Weihnachten ist da aber echt unberechenbar *lol*)
Man hat auch mehr Sorge zu den Dingen die man noch hat und allgemein einen besseren Überblick was man überhaupt hat, noch dazu sind es ja meistens Lieblingsdinge und die benutzt man gerne und legt sie auch wieder gerne zurück oder pflegt sie entsprechend.
Ich überdenke gewisse Anschaffungen zweimal, letztes Jahr zum Beispiel die Sommerhosen für den Junior ich habe gebraucht keine gefunden war also gezwungen neue zu kaufen da es sich eh um Krempelhosen gehandelt hat habe ich eine Nummer grösser genommen so kann er diese jetzt diesen Sommer auch noch tragen, allgemein habe ich bunte einfarbige Hosen passend zu unseren Standartfarben genommen (Türkis/Aqua, Rot, Orange, Blau und Grün/Hellgrün) so passen sie zu sehr vielen seiner Shirt (egal ob selbst genäht oder gekauft) und dann noch Jeans die passen sowieso immer. So habe ich die Ausgabe nur einmal und ich muss mich auch nur einmal darum kümmern wohin ich denn mit den zu kleinen Hosen soll... für Selbstgenähte Sachen habe ich sowieso schon genug Abnehmer da wird dann einfach weiter gereicht oder verkauft das ist hier auch kein Problem. Ein paar absolute Lieblingskleidungsstücke werden behalten und alles andere geht weg. Aber das sehe ich eigentlich nicht als ausmisten an sondern ist hier einfach durch das Wachstum gegeben (und auch absolut kein Zeitlicher aufwand wenn man beim anziehen / waschen sieht das etwas zu klein ist kommt es in die "zu klein" Box auf dem Schrank ist hier also ein echter "Selbstläufer" geworden.
Ich hab in meinem Schrank auch noch eine "Donate/Spendenbox" da kommen Sachen von mir rein die sich hier als eben doch überflüssig herausstellen ist sie voll kommt sie weg, ich miste also nicht mehr richtig aus sondern reagiere entsprechend auf Impulse meines Körpers sofort ;D. Ersetztes wird sofort weg gegeben oder weggeworfen (es gab ja einen wichtigen Grund wieso es ersetzt wurde, defekt, schlecht in der Handhabung zu gross zu klein....). Und hier hat auch vieles einen abgegrenzten Raum ist der zugewiesene Platz (1 Tablar für Bücher, 1 Box für Hörspiele, 1 Dose für Körperseife etc.) zu etwa 80 % voll muss das unbeliebteste gehen - 80% hat sich bei aufrecht stehenden Dingen hier sehr bewährt man kann dann nämlich alles rausnehmen ohne das irgendetwas mit raus will oder bei den CDs zum Beispiel auch schön blättern um das Cover zu sehen (vor allem wichtig bei Kindern die noch nicht lesen können).
Mir ist in der Bibliothek aufgefallen das mein Sohn bevorzugt zu den Büchern greift die mit dem Bild nach vorne eingeräumt ist nicht zu den Büchern bei denen nur der Buchrücken sichtbar ist. Ob das nun an seinem Bücherregal zu Hause liegt (seit 2 Jahren hat er Bilderborde wo er alle Bücher mit dem Bild nach vorne sehen kann) oder einfach daran das bei den anders aufgestellten Büchern weil sie so dicht gedrängt sind ein anschauen des Buchtitels nicht oder nur sehr schwer möglich ist weiss ich nicht (mal davon abgesehen das die Bibliotheksbücher in meiner Vitrine stehen und man da auch nur den Buchrücken sehen kann er aber eben genug Platz zum rumschieben hat um das Titelbild zu sehen und sie auch entsprechend viel genutzt werden)
@Fufu wir haben das Werkzeug auf dem Dachboden und nur einen kleinen Satz Schrauben und die beiden entsprechenden Schraubenzieher (ein Kleiner vor allem für Batteriebetriebene Spielzeuge und ein grosser für alle restlichen Schrauben die hier in der Wohnung verbaut wurden) funktioniert hier ganz gut und wenn ich doch was vom Werkzeug brauche ist eh ein grösseres Projekt wo sich holen lohnt. Achja der Imbusschlüssel für die Inliner liegt in der Innentasche ist so also auch immer griffbereit.
Und was das Plätze zuteilen anbelangt nimm dir doch mal eine ruhige Minute und geh in dich und überlege dir dabei welche Tätigkeiten man an welchem Ort am meisten macht. also hier sind es zum Beispiel Fernsehen und DVD schauen im Wohnzimmer somit war der Aufbewahrungsort für die DVD schon eingeschränkt aufs Wohnzimmer, Kochen macht man nur in der Küche also alle Kochsachen in die Küche, ist wie mit den Kleidern die hat man ja auch nicht im Wohnzimmer wenn man sich am meisten im Schlafzimmer anzieht. Dann hat man innerhalb eines Raumes ja meistens auch noch Plätze wo man diese Tätigkeit besonders häufig ausübt also dann die CDs möglichst nahe am CD Player, die DVDs möglichst nahe am DVD Player, das Bastelzeug beim Tisch und so weiter und so fort so geben sich für viele Dinge die geschicktesten Aufbewahrungsorte im Groben schon von allein vor. Feinanpassungen kannst du ja dann immer noch machen wenn du ganz durch bist und meiner Erfahrung nach ergeben sich beim Ausmisten dann die besten Plätze ganz von alleine (weil wenn etwas unwichtiges weg kommt hat plötzlich das wichtige Platz).
Ich finde Samlaboxen auch toll aber nur wenn sie gut beschriftet sind. Und auch ich möchte gerne weniger Plastik haben in der Wohnung aber ich mag Rattan oder Schilfkörbe nicht die stinken immer so *schauder* ausserdem sind die Boxen noch gut also wieso wegwerfen ich mag sie ja und wenn ich sie wegwerfe hilft das der Umwelt auch nicht weiter. Ich habe hier hauptsächlich Sachen Plastikfrei umgesetzt die direkt mit dem Körper in Kontakt kommen sprich in der Küche, im Bad (und ja die Klobrille bleibt hier trotzdem obwohl sie aus Plastik ist sie hat einen integrierten praktischen Kindereinsatz) und bei der Kleidung. Einiges ersetzte ich jetzt nach und nach bei anderen Dingen schaue ich darauf wenn es ins Haus kommt (Glas statt Plastikflaschen bei Öl und Essig etc.) Und vieles an unnötigem Platikkram geht schon mal raus während dem ausmisten mit Magic Cleaning.
@ Minchen das klingt toll
@ AnnaKatharina durchhalten auch das Papier nimmt irgendwann ein Ende, pack dir doch einen Teil davon in eine Box und nimm die mit auf das Sofa, mach es dir so bequem wie möglich oder zieh es in der Rumpelkammer so schnell wie möglich durch. Es lohnt sich trotz allem wirklich den Papierberg abzutragen (schon alleine wenn man sieht wie sich die Müllsäcke dabei füllen - jeder gefüllte Sack bedeutet mehr Platz im Raum - nimm dir einfach die gefüllten Müllsäcke als optische Belohnung beim Papierausmisten)
Leibe Grüsse und ganz viel Ausmistzauber für alle von euch
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Lösche Benutzer 9067
Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Apropos Samla: im Buch schreibt Frau Kondo auch, dass sich im Haushalt bereits alles an notwendigen Kisten und sonstigen Aufbewahrungsbehältern befindet.
Ich kann das für mich zu 100% bestätigen. Im ersten Durchlauf dachte ich noch, dass ich die Sachen dann ganz perfektionistisch einsortieren und aufbewahren will in thematischen Boxen. In der Zwischenzeit haben wir so wenig, dass ich bei den Boxen im Kinderzimmer oder in den Küchenschränken kunterbunt gemischt haben kann, und trotzdem auf einen Blick sehe was drin ist. Das war für mich sehr lehrreich, echt zu sehen dass ich manche Sachen wirklich entbehren kann, und manches eben doch aufbewahre (zb Wegwerfgeschirr für Geburtstage und sonstige Anlässe). Jetzt sind alle meine Putzutensilien (Lappen für Wischmop und Reinigung, Handschuhe, Schmutzradierer und Müllbeutel) zusammen in einem Korb. Also es kommt ein Punkt an dem sich weiter reduzieren oder wegwerfen echt nicht lohnt
aber es lohnt sich zu überlegen wieviele "verschiedene" Boxen-Kategorien es braucht. Sind es viele, geht vielleicht noch was.
Ich kann das für mich zu 100% bestätigen. Im ersten Durchlauf dachte ich noch, dass ich die Sachen dann ganz perfektionistisch einsortieren und aufbewahren will in thematischen Boxen. In der Zwischenzeit haben wir so wenig, dass ich bei den Boxen im Kinderzimmer oder in den Küchenschränken kunterbunt gemischt haben kann, und trotzdem auf einen Blick sehe was drin ist. Das war für mich sehr lehrreich, echt zu sehen dass ich manche Sachen wirklich entbehren kann, und manches eben doch aufbewahre (zb Wegwerfgeschirr für Geburtstage und sonstige Anlässe). Jetzt sind alle meine Putzutensilien (Lappen für Wischmop und Reinigung, Handschuhe, Schmutzradierer und Müllbeutel) zusammen in einem Korb. Also es kommt ein Punkt an dem sich weiter reduzieren oder wegwerfen echt nicht lohnt
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hakama
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Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
hehehe FuFuFuFu hat geschrieben:J
Nun möchte mein Mann unbedingt das Werkzeug griffbereit haben, was bedeutet, dass ich das wieder an unterschiedlichen Orten aufbewahren muss. Gar nicht gut. Ich hatte schon früher möglichst alles an einem Ort (was natürlich nicht geklappt hat, weil zuviel Zeug), aber jetzt bekomme ich Schnappatmung und schlaflose Nächte von der Vorstellung, dass Werkzeug an zwei (oder gar DREI) verschiedenen Orten unterzubringen. DAS wäre der Anhang vom Ende, Sodom und Gomorrha [emoji33] [emoji33] [emoji33]
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Da beschreibst du aber sehr schön die Risiken und Nebenwirkungen vom Magic Cleaning: Schnappatmung und einsetzende Panik bei drohender Unordnung
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Luzia
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Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Hier ganz ähnlich, nur landen die aussortierten Sachen in einem großen Karton, der in der Ecke steht. Seit wir sofort aussortieren, sehen die Schränke viel besser aus. Die Sachen aus dem Karton kommen je nach Zustand auf den Basar oder werden gespendet.Lola85 hat geschrieben:Bei der Kinderkleidung mache ich das beim zusammenlegen nach dem waschen. Da sortiere ich immer mal wieder aus, das kommt in eine bestimmte Schublade unterm Bett (ich habe so ein Malm-Bett mit 4 großen Schubladen drunter, spitzensache!) wenn die voll ist, kommen die Sachen in einen Vakuumsacke, der wird beschriftet und kommt in den Keller, hier wiederum stöbert meine Schwägerin regelmäßig und holt sich Kleider für die kleinste in der Familie.
Eine Batterie von halbleeren Duschgelflaschen, dazu noch ein Korb mit Shampoos in allen möglichen Größen und mit allen erdenklichen Füllständen usw. usw.Lola85 hat geschrieben:Was mir noch einfällt und was mich als Kind/ Jugendliche im Elternhaus immer Mega-aufgeregt hat: vollgestellte Bäder.
Mein Vater hat wirklich nur das, was er braucht. Die große Horterin ist meine Mutter.
Ich habe doch tatsächlich letztes oder vorletztes Jahr ein Fläschchen Sterilium wiederentdeckt, mit welchem sich meine Mutter die Hände desinfiziert hat, als ich noch ein ganz kleines Baby war. Das stand immer im Spiegelschrank, als ich klein war. Meine Eltern sind vor rund 10 Jahren umgezogen. Wenigstens da hätte man sowas aussortieren können.
- frostpfoetchen
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Ich miste bisher auch ohne kondo (will mir allerdings das buch kaufen, sobald es finanziell wieder möglich ist)
ich räume mal hier mal da, eben habe ich mir einen ordner vorgenommen, und fast alles rausgeschmissen, was mit unserem alten haus zu tun hat, das wir vor 15 jahren gekauft haben und vor 4 verkauft.
und ein ordner ist leer geworden, weil ich steuerunterlagen von 13 und 14 zusammengelegt habe. das dumme ist halt, ich muß so viel aufheben, wegen gewerbe, da sammelt sich einiges, ansonsten habe ich nicht sooo viele papierberge
aber ich habe 3 sammelnde und hortende kinder, zwei kleine und ein großes, hat was von windmühlen oder sysiphos
ich räume mal hier mal da, eben habe ich mir einen ordner vorgenommen, und fast alles rausgeschmissen, was mit unserem alten haus zu tun hat, das wir vor 15 jahren gekauft haben und vor 4 verkauft.
und ein ordner ist leer geworden, weil ich steuerunterlagen von 13 und 14 zusammengelegt habe. das dumme ist halt, ich muß so viel aufheben, wegen gewerbe, da sammelt sich einiges, ansonsten habe ich nicht sooo viele papierberge
aber ich habe 3 sammelnde und hortende kinder, zwei kleine und ein großes, hat was von windmühlen oder sysiphos
grüßle
frostpfötchen
mit großem (02/06) und kleinem (07/09)
jetzt gibt es Fingerlose Handschuhe in allen Größen
frostpfötchen
mit großem (02/06) und kleinem (07/09)
jetzt gibt es Fingerlose Handschuhe in allen Größen
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Lösche Benutzer 2872
Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Meine Kinder haben sich tatsächlich anstecken lassen. Das finde ich richtig faszinierend, weil vor allem meine Große sehr an jedem einzelnen Teil hing und vorher alles und nix behalten wollte. Nun fällt ihr das aussortieren auf einmal leicht. Jetzt frage ich mich nur inwieweit ich dieses an dingen festhalten verursacht habe.
Wobei ich das ja auch "vererbt" bekommen habe, aber ich dachte nicht, dass es schon so früh abfärbt.
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Lösche Benutzer 2872
Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
@windelmatz: Danke für deine Erzählungen. Das motiviert ungemein und bestärkt mich darin, dass es eben doch anders wird und nicht nicht vorrübergehende Besserung. 
- FuFu
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3058
- Registriert: 15.02.2013, 17:38
Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Ich habe bislang auch nur Boxen und (Schuh)Kartons und Schachteln verwandt, die ich da hatte. Ist in manchen Fällen nicht die hübscheste Lösung, aber das wird sich mit der Zeit ergeben.
Ich habe auch immer noch relativ viele leere da.
Ich bin beim Verstauen hin und her gerissen. Einerseits sehen geschlossene Möbel ordentlicher aus. Andererseits finde ich gerade im Bad ganz gut, fast alles offen zu haben - man kann nichts mehr in irgendeinem Schrank, in einer Box oder einer Schublade vergessen. Echte Verbrauchsgüter lasse ich gerne verschwinden, weil ich da ja eh regelmäßig dran gehe (z.b. Klopapier oder auch Lebensmittel, Klamotten). Aber sobald ich Dinge, die ich nur selten brauche, irgendwo verstaue, sind sie weg...
Vielleicht habe ich dann noch zuviel Zeug, es könnte bestimmt noch minimalistischer sein. Aber gerade bei den "praktischen" Dingen finde ich, dass die Kondo-Methode ihre Grenzen hat. Mir hilft da zwar das Kategorienweise Vorgehen ungemein. Insofern würde ich DAS wirklich immer empfehlen. Aber vieles sparked einfach kein joy. [emoji38]
Wobei ich bei einem echt großen vollgerümpelten Haus inklusive Nebengebäuden (bei meinen Eltern z.b. [emoji33]) nicht Kategorienweise anfangen würde, sondern erstmal grob Raumweise. Oder wie seht ihr das?
Wir haben gerade eine Freundin zu Besuch, deren Haushalt mich als negativ Beispiel zu meinem verstärken Interesse am Ordnungssystemen/ Putzroutinen geführt hat. Ich bin nicht sonderlich pingelig und selber auch nicht sehr ordentlich/ sauber. Aber dort habe ich mich richtig unwohl gefühlt. Es geht dort für mein Empfinden nach schon ins Messiehafte und hat in der Küche irgendwie komisch gerochen. [emoji32] Ich frage mich, was sie von uns denkt - ich habe gestern bevor sie ankam das Haus aufgeräumt und geputzt - wie für jeden Gast [emoji6]. Es gibt natürlich noch Baustellen, aber im Prinzip lässt sich alles aufräumen und einmal durchputzen. Bei ihr könnte man definitiv nicht in wenigen Stunden aufräumen und putzen. Dementsprechend werden die Ecken nie komplett geputzt. Der Fußboden, die Arbeitsplatte, kein einziger Schrank ist frei. Und es ist viel Zeug was weg könnte, was komplett zugepeekt ist. *schüttel*
Mein Mann wird immer ärgerlich, wenn ich ihm gegenüber was dazu sage, weil er es irgendwie illoyal findet. Aber ich mache mir bei diesem Stadium schon Sorgen, weil es doch sehr krass ist und ich das so aus keinen (auch den chaotischen) nicht kenne.
Naja wie auch immer habe ich, weil ich hier wach rumliege und Mann und Kind beim schnarchen zuhöre, überlegt, wie ich da rangehen würde. Ich befürchte nur, dass sie das Problem selber nicht so wahrnimmt. Oder bin ich zu pingelig?
☆ mobil mit Klein-FuFu *12/12 ☆
Ich habe auch immer noch relativ viele leere da.
Ich bin beim Verstauen hin und her gerissen. Einerseits sehen geschlossene Möbel ordentlicher aus. Andererseits finde ich gerade im Bad ganz gut, fast alles offen zu haben - man kann nichts mehr in irgendeinem Schrank, in einer Box oder einer Schublade vergessen. Echte Verbrauchsgüter lasse ich gerne verschwinden, weil ich da ja eh regelmäßig dran gehe (z.b. Klopapier oder auch Lebensmittel, Klamotten). Aber sobald ich Dinge, die ich nur selten brauche, irgendwo verstaue, sind sie weg...
Vielleicht habe ich dann noch zuviel Zeug, es könnte bestimmt noch minimalistischer sein. Aber gerade bei den "praktischen" Dingen finde ich, dass die Kondo-Methode ihre Grenzen hat. Mir hilft da zwar das Kategorienweise Vorgehen ungemein. Insofern würde ich DAS wirklich immer empfehlen. Aber vieles sparked einfach kein joy. [emoji38]
Wobei ich bei einem echt großen vollgerümpelten Haus inklusive Nebengebäuden (bei meinen Eltern z.b. [emoji33]) nicht Kategorienweise anfangen würde, sondern erstmal grob Raumweise. Oder wie seht ihr das?
Wir haben gerade eine Freundin zu Besuch, deren Haushalt mich als negativ Beispiel zu meinem verstärken Interesse am Ordnungssystemen/ Putzroutinen geführt hat. Ich bin nicht sonderlich pingelig und selber auch nicht sehr ordentlich/ sauber. Aber dort habe ich mich richtig unwohl gefühlt. Es geht dort für mein Empfinden nach schon ins Messiehafte und hat in der Küche irgendwie komisch gerochen. [emoji32] Ich frage mich, was sie von uns denkt - ich habe gestern bevor sie ankam das Haus aufgeräumt und geputzt - wie für jeden Gast [emoji6]. Es gibt natürlich noch Baustellen, aber im Prinzip lässt sich alles aufräumen und einmal durchputzen. Bei ihr könnte man definitiv nicht in wenigen Stunden aufräumen und putzen. Dementsprechend werden die Ecken nie komplett geputzt. Der Fußboden, die Arbeitsplatte, kein einziger Schrank ist frei. Und es ist viel Zeug was weg könnte, was komplett zugepeekt ist. *schüttel*
Mein Mann wird immer ärgerlich, wenn ich ihm gegenüber was dazu sage, weil er es irgendwie illoyal findet. Aber ich mache mir bei diesem Stadium schon Sorgen, weil es doch sehr krass ist und ich das so aus keinen (auch den chaotischen) nicht kenne.
Naja wie auch immer habe ich, weil ich hier wach rumliege und Mann und Kind beim schnarchen zuhöre, überlegt, wie ich da rangehen würde. Ich befürchte nur, dass sie das Problem selber nicht so wahrnimmt. Oder bin ich zu pingelig?
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Klein-FuFu Dez. 2012
Klein-FuFu Dez. 2012
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Lösche Benutzer 6191
Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Das ist schon schwierig.
Ich habs auf dem Chaos Dachboden jetzt so gemacht, dass ich gemischt habe.
Einerseits Kategorie - Klamotten, Schuhe, etc.
Dann aber auch Kistenweise.
Ich habe vor allem bei den Restekisten Boxen aufgestellt und dann überhaupt erstmal zusammengeführt, was thematisch passt. - unglaublich wie viele Taschentuch Tütchen wir haben von der Apotheke, oder wieviele Feuerzeuge, etc.
Die einzelnen Boxen könnte man dann ggf. nochmal durchgehen udn feiner sortieren (ich hab z.B. eine Box gemacht, wo alles was mit Werkzeug und Werk-Material, also Schrauben, etc. zusammenhängt reinkommt, die muss auf jeden Fall ncohmal weiter getrennt werden)
Selbstverständlich brauchte ich die größten Boxen für "Müll" und für "weggeben"
Ich würde in einem total chaotischen Haushalt vermutlich ungefähr wie oben vorgehen, und dennoch raumweise. Und dann zusammenführen.
Aber das muss die dort lebende Person ja wollen. Man kann einem das ja nicht überstülpen.
Aber vielleicht leckt deine Freundin Blut? Oder es deprimiert sie eure Wohnung zu sehen?
Ich muss gestehen, dass ich mich über meine Schwägerin z.T. aufrege oder mich amüsiere, etc. weil es bei ihr so super ordentlich ist - aber wenn ich ganz ehrlich bin, war ich immer etwas neidisch, WEIL es bei ihr so aufgeräumt ist - und ich keine Ahnung habe, wie sie das hinkriegt. So steril brauch und will ich es nicht, aber ohne Chaos wäre manchmal schon ganz schön
Zur Zeit ist es hier gar nicht übel - also für meine/unsere Verhältnisse
aber ich bin ja auch im Nesttrieb und das kann (und wird
) sich alles schnell wieder verschlechtern

Ich habs auf dem Chaos Dachboden jetzt so gemacht, dass ich gemischt habe.
Einerseits Kategorie - Klamotten, Schuhe, etc.
Dann aber auch Kistenweise.
Ich habe vor allem bei den Restekisten Boxen aufgestellt und dann überhaupt erstmal zusammengeführt, was thematisch passt. - unglaublich wie viele Taschentuch Tütchen wir haben von der Apotheke, oder wieviele Feuerzeuge, etc.
Die einzelnen Boxen könnte man dann ggf. nochmal durchgehen udn feiner sortieren (ich hab z.B. eine Box gemacht, wo alles was mit Werkzeug und Werk-Material, also Schrauben, etc. zusammenhängt reinkommt, die muss auf jeden Fall ncohmal weiter getrennt werden)
Selbstverständlich brauchte ich die größten Boxen für "Müll" und für "weggeben"
Ich würde in einem total chaotischen Haushalt vermutlich ungefähr wie oben vorgehen, und dennoch raumweise. Und dann zusammenführen.
Aber das muss die dort lebende Person ja wollen. Man kann einem das ja nicht überstülpen.
Aber vielleicht leckt deine Freundin Blut? Oder es deprimiert sie eure Wohnung zu sehen?
Ich muss gestehen, dass ich mich über meine Schwägerin z.T. aufrege oder mich amüsiere, etc. weil es bei ihr so super ordentlich ist - aber wenn ich ganz ehrlich bin, war ich immer etwas neidisch, WEIL es bei ihr so aufgeräumt ist - und ich keine Ahnung habe, wie sie das hinkriegt. So steril brauch und will ich es nicht, aber ohne Chaos wäre manchmal schon ganz schön
Zur Zeit ist es hier gar nicht übel - also für meine/unsere Verhältnisse