Nachts ist die Hormonlage günstig für die Anregung der Milchbildung. Grundsätzlich ist es aber nicht so, dass man zu einer bestimmten Tageszeit zu wenig Milch hat. Der Unterschied kommt in aller Regel dadurch zustande, dass nachts mehr Ruhe ist, weniger Hektik und Stress (Stress=Stresshormone wie Adrenalin hemmen den Milchspendereflex) und die Kinder im Halbschlaf oft mit besserer Technik trinken. Gibt es die Möglichkeit, tagsüber zumindest für eine Stillmahlzeit ähnliche Bedingungen wie nachts zu schaffen? Z.B. gemeinsamer Mittagschlaf im abgedunkelten Zimmer o.ä.?Dahlina hat geschrieben: Ich glaub, nachts hab ich mehr Milch. Es ist auf jeden Fall so, dass er erst eine, dann die andere Seite trinkt. Ganz ruhig, Schluck für Schluck, mit jedem Zug ein Schluck. Tagsüber müssen wir Wechselstillen, damit er ein paar Schlucke nehmen kann, wobei am Anfang auch jeder Zug ein Schluck ist.
Ich sehe derzeit keine Grundlage für eine Reduktion der ja eigentlich recht geringen Zufüttermenge. Das bedeutet, du könntest seltener wiegen, wenn du alles so lässt- z.B. 1x pro Woche. Ich würde eine Reduktion der Zufüttermenge mit Beikosteinführung empfehlen. Die wird bei zugefütterten Kindern ab vier vollendeten Monaten empfohlen. Falls dein Kind nach dem 4.4. also Zeichen der Beikostreife zeigt, könnten wir dann mit hochkalorische Beikost die Zufütterung ausschleichen. Das geht meist völlig problemlos. Wenn dein Kind zu dem Zeitpunkt noch nicht beikostreif ist, machen wir das einfach später.
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Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
