Baby verweigert rechte Brust
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- Ebu
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Baby verweigert rechte Brust
Hallo!
Felix, mein zweites Kind, ist fast 10 Monate alt. Das Stillen lief von Anfang an unkompliziert. Ganz anders als bei meinem Großen war er jedoch nie der, der lange an der Brust nuckeln wollte, sondern ich habe das Gefühl, dass es beim Stillen hauptsächlich um Nahrungsaufnahme geht. Gekuschelt wird dann lieber ohne Brust. Einen Schnuller hat er auch, den nimmt er fast nur zum Einschlafen. Er trinkt dann, verlangt aber zum Einschlafen nach dem Schnuller.
Mit Beikost haben wir mit ca. 6 MOnaten angefangen, er bekommt Brei und Fingerfood. Er hat ziemliche Probleme mit Verstopfung und nimmt deshalb täglich Lactulosesirup.
Nun zu meinem eigentlichen Anliegen: seit ca. 2 bis 3 Wochen trinkt er ungern an der rechten Brust. An der linken Seite fließt die Milch leichter, zumindest merke ich, dass der MSR dort schneller ausgelöst wird. Er trank davod aber eigentlich immer abwechselnd. Es fing dann damit an, dass er die rechte Brust nicht mehr so gerne nahm, aber ich konnte sie ihm immer nochmal "unterjubeln". Nach einer Woche ungefähr nahm er sie zumindest noch nachts oder abends. Wir stillen noch so ca. 4 bis 5 Mal am Tag. Seit 1 Woche will er gar nicht mehr an die rechte Brust. Er nimmt die Brustwarze noch in den Mund, saugt vielleicht noch einmal und lässt dann weinend los. Auch nachts nimmt er diese Seite nicht. Wir stillen eigentlich nur in Wiegehaltung.
Ich denke, dass das verhalten schon Auswirkung auf die Milchbildung hatte. Die rechte Brust kommt mir auch etwas kleiner vor.
Was kann ich tun, um diesen Teufelskreis wieder zu durchbrechen? Da dort momentan bestimmt weniger Milch kommt (wenn überhaupt), wird er dort wohl weiter nicht gerne dran wollen. Wenn ich jetzt aber durch Pumpen anrege, habe ich Angst, einen Milchstau zu kriegen. Die rechte Brust war dafür schon immer etwas anfällig.
Eigentlich habe ich auch kein Problem damit, einseitig zu stillen, aber ich habe etwas Angst, dass Felix zu wenig Milch bekommt.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Eva
Felix, mein zweites Kind, ist fast 10 Monate alt. Das Stillen lief von Anfang an unkompliziert. Ganz anders als bei meinem Großen war er jedoch nie der, der lange an der Brust nuckeln wollte, sondern ich habe das Gefühl, dass es beim Stillen hauptsächlich um Nahrungsaufnahme geht. Gekuschelt wird dann lieber ohne Brust. Einen Schnuller hat er auch, den nimmt er fast nur zum Einschlafen. Er trinkt dann, verlangt aber zum Einschlafen nach dem Schnuller.
Mit Beikost haben wir mit ca. 6 MOnaten angefangen, er bekommt Brei und Fingerfood. Er hat ziemliche Probleme mit Verstopfung und nimmt deshalb täglich Lactulosesirup.
Nun zu meinem eigentlichen Anliegen: seit ca. 2 bis 3 Wochen trinkt er ungern an der rechten Brust. An der linken Seite fließt die Milch leichter, zumindest merke ich, dass der MSR dort schneller ausgelöst wird. Er trank davod aber eigentlich immer abwechselnd. Es fing dann damit an, dass er die rechte Brust nicht mehr so gerne nahm, aber ich konnte sie ihm immer nochmal "unterjubeln". Nach einer Woche ungefähr nahm er sie zumindest noch nachts oder abends. Wir stillen noch so ca. 4 bis 5 Mal am Tag. Seit 1 Woche will er gar nicht mehr an die rechte Brust. Er nimmt die Brustwarze noch in den Mund, saugt vielleicht noch einmal und lässt dann weinend los. Auch nachts nimmt er diese Seite nicht. Wir stillen eigentlich nur in Wiegehaltung.
Ich denke, dass das verhalten schon Auswirkung auf die Milchbildung hatte. Die rechte Brust kommt mir auch etwas kleiner vor.
Was kann ich tun, um diesen Teufelskreis wieder zu durchbrechen? Da dort momentan bestimmt weniger Milch kommt (wenn überhaupt), wird er dort wohl weiter nicht gerne dran wollen. Wenn ich jetzt aber durch Pumpen anrege, habe ich Angst, einen Milchstau zu kriegen. Die rechte Brust war dafür schon immer etwas anfällig.
Eigentlich habe ich auch kein Problem damit, einseitig zu stillen, aber ich habe etwas Angst, dass Felix zu wenig Milch bekommt.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Eva
.. mit großem (*07/2013) und kleinem (*06/2015) Schatz
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mafe
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Re: Baby verweigert rechte Brust
Genau das Gleiche ist es hier, allerdings mit der linken Brust
Und unser Problem besteht schon länger. Ich habe mich damit abgefunden, dass er nur noch die gleiche Seite stillt. Er hat die ungeliebte Brust auch nachts nicht mehr genommen.
Auch weil ich Angst vor einem Milchstau habe, werde ich die Brust nicht relaktieren. Der Größenunterschied ist schon deutlich, mal stört es mich mehr, mal gar nicht. Ich glaube nicht, dass mein Zwerg zu wenig Milch bekommt, er nimmt gut zu und wenn dann würde er sicher wieder öfter stillen wollen, um die Milchbildung anzukurbeln. Oder er deckt seinen Mehrbedarf eben über die Beikost.
Dein Kind nimmt doch sicher gut zu und ihr stillt ja noch oft.
Hast du eigentlich eine Idee, woher die Verstopfung kommt? Bei uns liegt es irgendwie an allem. Also ich kann nicht sagen, das oder jenes verdaut er besser oder schlechter.
Auch weil ich Angst vor einem Milchstau habe, werde ich die Brust nicht relaktieren. Der Größenunterschied ist schon deutlich, mal stört es mich mehr, mal gar nicht. Ich glaube nicht, dass mein Zwerg zu wenig Milch bekommt, er nimmt gut zu und wenn dann würde er sicher wieder öfter stillen wollen, um die Milchbildung anzukurbeln. Oder er deckt seinen Mehrbedarf eben über die Beikost.
Dein Kind nimmt doch sicher gut zu und ihr stillt ja noch oft.
Hast du eigentlich eine Idee, woher die Verstopfung kommt? Bei uns liegt es irgendwie an allem. Also ich kann nicht sagen, das oder jenes verdaut er besser oder schlechter.
mafe mit Zwergin (12/12) und Zwerg (09/15) auf dem Arm und Sternchen tief im Herzen (10/14)
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Neuhier
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Re: Baby verweigert rechte Brust
Ich mag jetzt hier keine Pferde scheu machen aber ich hab kürzlich genau so eine Geschichte gelesen, die Frau ging deswegen zum Arzt und die Diagnose, die dort festgestellt wurde war dramatisch. Das Kind hatte also einen Grund, die Milch aus der Brust nicht mehr zu mögen.
Delivery 04/13 + 07/15
- Ebu
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Re: Baby verweigert rechte Brust
@ mafe
Ja, zunehmen tut er gut, also sollte ich mir vielleicht nicht zu viele Sorgen machen.
Zur Verstopfung: ich habe von Anfang an stopfende Sachen vermieden und dann auch viel Birne, Pflaume etc gegeben. Ich habe keinen Einfluss der Ernährung feststellen können. Dreimal hat er dann aber nach einem Ministück Banane wieder Verstopfung bekommen. Bei der kleinen Menge kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass das einen Einfluss hat, aber wer weiß. Bekommt dein Baby auch Lactulose oder etwas Ähnliches?
@Neuhier
Das ließe sich ja testen, indem man Milch aus der unbeliebten Brust abpumpt und aus dem Becher gibt. Haben denn Krankheiten der Brust Einfluss auf den Geschmack der Milch?Ich dachte eher an eine Blockade des Babys als Ursache.
Gesendet von meinem XT1039 mit Tapatalk
Ja, zunehmen tut er gut, also sollte ich mir vielleicht nicht zu viele Sorgen machen.
Zur Verstopfung: ich habe von Anfang an stopfende Sachen vermieden und dann auch viel Birne, Pflaume etc gegeben. Ich habe keinen Einfluss der Ernährung feststellen können. Dreimal hat er dann aber nach einem Ministück Banane wieder Verstopfung bekommen. Bei der kleinen Menge kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass das einen Einfluss hat, aber wer weiß. Bekommt dein Baby auch Lactulose oder etwas Ähnliches?
@Neuhier
Das ließe sich ja testen, indem man Milch aus der unbeliebten Brust abpumpt und aus dem Becher gibt. Haben denn Krankheiten der Brust Einfluss auf den Geschmack der Milch?Ich dachte eher an eine Blockade des Babys als Ursache.
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Ilaina
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Re: Baby verweigert rechte Brust
Ist bei uns mit der linken Brust so. Hier liegt es allerdings daran, dass an der linken Brust der MSR einfach wesentlich langsamer ist. Als wir noch vollgestillt haben, musste ich immer erst rechts anlegen, dann lief es links auch und die Madam hat gut an beiden Seiten getrunken. Als sie dann mit etwa 6 Monaten so richtig anfing zu essen (hat ziemlich früh begonnen Essen vom Teller zu mopsen), hat sie bevorzugt an ihrer Lieblingsseite getrunken. Ausser in größeren Wachstumsschüben, da nimmt sie ab und an auch beide, wobei ich denke, dass sie links einfach nur zusätzlich den Durst stillt, rechts ansonsten einfach lieber mag, weil es besser läuft. Einen Größen- bzw. Formunterschied hatten meine Brüste schon immer. Vielleicht ist die rechte, die eher rund geformt ist, auch einfach kuscheliger als die linke, die ist eher spitz.
@Neuhier Und was war dann der dramatische Grund?
@Neuhier Und was war dann der dramatische Grund?
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Neuhier
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Re: Baby verweigert rechte Brust
Du hast ja selber schon festgestellt, dass die Milch auf einer Seite rascher fliesst. Hast du schon mal probiert ihm die rechte Seite anzubieten nachdem die Milch angefangen hat zu fliessen? Also zuerst links anfangen und dann rechts weiter stillen?
Meine Tochter konnte als sie ganz klein war auch auf einer Seite nicht so gut/gerne stillen. Ich habe es manchmal so gelöst, dass ich sie in Football-Haltung an die ungeliebte Seite angelegt habe. Dazu rotierst du das Kind in der Wiegehaltung quasi 90° um dich herum, so ist es an der anderen Brust aber in derselben Position die er hätte wenn er an der linken Seite trinken würde. Ich weiss allerdings nicht, wie gut das mit einem grossen Kind noch funktioniert.
Meine Tochter konnte als sie ganz klein war auch auf einer Seite nicht so gut/gerne stillen. Ich habe es manchmal so gelöst, dass ich sie in Football-Haltung an die ungeliebte Seite angelegt habe. Dazu rotierst du das Kind in der Wiegehaltung quasi 90° um dich herum, so ist es an der anderen Brust aber in derselben Position die er hätte wenn er an der linken Seite trinken würde. Ich weiss allerdings nicht, wie gut das mit einem grossen Kind noch funktioniert.
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Ilaina
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Re: Baby verweigert rechte Brust
Dann wurde aber eher das Gewebe verdrängt, so dass keine Milch mehr produziert wurde, als dass sie nicht geschmeckt hätte.Neuhier hat geschrieben:Brustkrebs.
In Football-Haltung habe ich am Anfang auch gestillt. Später hat sie sich dagegen gewehrt bzw. ließ sich auch einfach nicht mehr so gut in der Haltung anlegen, werden ja auch länger die Mäuse.meredith hat geschrieben:Du hast ja selber schon festgestellt, dass die Milch auf einer Seite rascher fliesst. Hast du schon mal probiert ihm die rechte Seite anzubieten nachdem die Milch angefangen hat zu fliessen? Also zuerst links anfangen und dann rechts weiter stillen?
Meine Tochter konnte als sie ganz klein war auch auf einer Seite nicht so gut/gerne stillen. Ich habe es manchmal so gelöst, dass ich sie in Football-Haltung an die ungeliebte Seite angelegt habe. Dazu rotierst du das Kind in der Wiegehaltung quasi 90° um dich herum, so ist es an der anderen Brust aber in derselben Position die er hätte wenn er an der linken Seite trinken würde. Ich weiss allerdings nicht, wie gut das mit einem grossen Kind noch funktioniert.
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RonjaR
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Re: Baby verweigert rechte Brust
Witzig, bei mir ganz genau so. Hatte auch vor, einen Thread zu eröffnen..Kind ist auch genau so alt. Weint aber nicht und trinkt schon noch rechts, aber nicht so gerne und nur kurz. Ich höre ihn auch nur noch wenig schlucken dabei. Die Brüste sind auch unterschiedlich groß inzwischen und links ist es immer so voll, dass ich ihn zuerst da abtrinken lasse und dann verschmäht er rechts erst recht. Da er viel Brei und fingerfood mampft, mache ich mir eigentlich keine Sorgen wegen seiner Versorgung. Nur den größenunterschied finde ich schon doof.
Und dass neuhier mir jetzt einen floh in mein hypochondrisches Ohr gesetzt hat.. [emoji19]
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Pieps *06.2015
- Ebu
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Re: Baby verweigert rechte Brust
Das ist ja etwas beruhigend, dass es so vielen so geht.
Footballhaltung habe ich mal versucht, aber irgendwie hab ich das nicht so gut hingekriegt.
Ich weiß selbst nicht so recht, was ich will. Ich würde mich irgendwie wohler fühlen, wenn ich beidseitig ohne Probleme stillen könnte. Aber wirklich kritisch scheint das einseitige Stillen ja nicht zu sein. Deshalb weiß ich nicht, ob ich sehr große Anstrengungen auf mich nehmen würde, den Mini wieder an die rechte Brust zu kriegen.
Habt ihr bei euren Kindern Blockaden oder andere Ursachen abklären lassen?
Muss ich etwas tun, um ein komplettes Versiegen der Milch an der betroffenen Brust zu verhindern?
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Footballhaltung habe ich mal versucht, aber irgendwie hab ich das nicht so gut hingekriegt.
Ich weiß selbst nicht so recht, was ich will. Ich würde mich irgendwie wohler fühlen, wenn ich beidseitig ohne Probleme stillen könnte. Aber wirklich kritisch scheint das einseitige Stillen ja nicht zu sein. Deshalb weiß ich nicht, ob ich sehr große Anstrengungen auf mich nehmen würde, den Mini wieder an die rechte Brust zu kriegen.
Habt ihr bei euren Kindern Blockaden oder andere Ursachen abklären lassen?
Muss ich etwas tun, um ein komplettes Versiegen der Milch an der betroffenen Brust zu verhindern?
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.. mit großem (*07/2013) und kleinem (*06/2015) Schatz