Ich hatte diese Problematik und Vojta hat mir als Baby sehr geholfen. Ich habe keine Auffälligkeiten mehr. Ich denke aber schon, dass es meine Mutter-Kind-Bindung gestört hat. Dafür konnte ich irgendwann robben, krabbeln und auch laufen, was ohne Vojta sicherlich nicht möglich gewesen wäre.NataschaZ hat geschrieben:Allerdings wurde Vojta für Menschen mit Spastik, also tiefgreifenden Bewegungsstörungen aufgrund einer Hirnschädigung entwickelt und nicht für Störungen, die sich auswachsen.
Unruhe-Dauerstillen-KISS-angebliche Regulationsstörung
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- deidamaus
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Re: Unruhe-Dauerstillen-KISS-angebliche Regulationsstörung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Re: Unruhe-Dauerstillen-KISS-angebliche Regulationsstörung
Interessant, danke für eure Gegendarstellungen! Natascha, ich wollte auch dich nicht verärgern
- das war einfach nur so das, was ich dazu gelesen bzw. von einer Frau aus dem Pekip gehört habe. Das Pekip-Kind hatte auch keine Spastik (wenn ich mir das jetzt so überlege, widerspricht sich das ja auch), das war dann wohl so ein Fall wie von Peppa beschrieben.
Deidamaus, was Du schreibst, hört sich irgendwie ganz schön krass an und es tut mir sehr leid für dich. Darf ich fragen, ob du noch etwas davon merkst? Natürlich nur, wenn Du überhaupt darüber reden magst.
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- deidamaus
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Re: Unruhe-Dauerstillen-KISS-angebliche Regulationsstörung
Motorisch habe ich keine Auffälligkeiten mehr, auf einem EEG sieht man aber, dass ein kleiner Teil meines Gehirns vor/während der Geburt wohl Schaden genommen hat. Ich habe aber das Gefühl, dass das Üben damals (meine Mutter musste es dreimal am Tag für 20-30 min machen), bei dem ich wohl die ganze Zeit geschrieen habe, unsere Bindung doch sehr gestört hat. Ich habe zu meiner Oma eine innigere Beziehung, als zu meiner Mutter. Und meine Mutter hat zu meiner Schwester einen viel besseren Draht (sie ist das absolute Lieblingskind). Das kann natürlich auch Zufall sein, ich denke aber, dass diese Übungen, bei denen meine Mutter mich über ein halbes Jahr jeden Tag "gequält" hat, sicherlich nicht förderlich für die Mutter-Kind-Bindung waren. Muss mit dem Kind täglich geübt werden, wäre es sicherlich gut, wenn dies nicht die Mutter machen würde, aber dies ist im Alltag sicherlich sehr schwer möglich. Damals gab es die Therapie ganz neu und meine Mutter ist damals dreimal die Woche über eine Stunde mit dem Auto nach Heidelberg gefahren. Ich rechne ihr das hoch an, dass sie das durchgezogen hat. Nach der Geburt hat der Arzt zu meiner Mutter (sie war damals gerade 24 Jahre alt) gesagt, dass ich wohl niemals laufen lerne. Ganz schön hart.
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Re: Unruhe-Dauerstillen-KISS-angebliche Regulationsstörung
Ich finde deine Geschichte grade sehr spannend, da ich selbst ein körperbehinderte Schwester habe (sie hat eine Schädigung im Kleinhirn, vermutlich durch einen Sauerstoffmangel unter der Geburt), die vermutlich ohne die Therapie nach Vojta nie laufen gelernt hätte.deidamaus hat geschrieben:Motorisch habe ich keine Auffälligkeiten mehr, auf einem EEG sieht man aber, dass ein kleiner Teil meines Gehirns vor/während der Geburt wohl Schaden genommen hat. Ich habe aber das Gefühl, dass das Üben damals (meine Mutter musste es dreimal am Tag für 20-30 min machen), bei dem ich wohl die ganze Zeit geschrieen habe, unsere Bindung doch sehr gestört hat. Ich habe zu meiner Oma eine innigere Beziehung, als zu meiner Mutter. Und meine Mutter hat zu meiner Schwester einen viel besseren Draht (sie ist das absolute Lieblingskind). Das kann natürlich auch Zufall sein, ich denke aber, dass diese Übungen, bei denen meine Mutter mich über ein halbes Jahr jeden Tag "gequält" hat, sicherlich nicht förderlich für die Mutter-Kind-Bindung waren. Muss mit dem Kind täglich geübt werden, wäre es sicherlich gut, wenn dies nicht die Mutter machen würde, aber dies ist im Alltag sicherlich sehr schwer möglich. Damals gab es die Therapie ganz neu und meine Mutter ist damals dreimal die Woche über eine Stunde mit dem Auto nach Heidelberg gefahren. Ich rechne ihr das hoch an, dass sie das durchgezogen hat. Nach der Geburt hat der Arzt zu meiner Mutter (sie war damals gerade 24 Jahre alt) gesagt, dass ich wohl niemals laufen lerne. Ganz schön hart.
Das sehe ich genauso wie du. Bei euch wurde wahrscheinlich unnötigerweise und zu früh begonnen. Bei meiner Schwester war es z.B. so, dass mit der Therapie erst mit ca. 8-9 Monaten begonnen wurde, da sich bis dahin immer noch nicht drehen konnte. Sie war zwar auch vorher schon auffällig, hat z.B. spät gelächelt und hatte Probleme das Köpfchen zu halten, und sie war damals auch schon bei der Physio (ab ca. 6 Monate), aber da wurde erstmal mit sanfteren Methoden begonnen. Und das Schreien eines so kleinen Babys als "Trotzen" zu bezeichnen finde ich auch völlig daneben.Peppa hat geschrieben:Ja, das ist wahrscheinlich wirklich das Problem. Dass es teils zu früh und nicht Indikationsgerecht eingesetzt wird. Die Bahnung bei Spastik ist ja etwas ganz elementares...da hilft dem Kind der Erfolg in der Entwicklung sicher mehr, als das " Schreien" schadet...(und dass es hilft, bezweifle ich gar nicht)...aber ich konnte es gefühlsmäßig bei meinem gerade 3 Monate alten Baby (also erst knapp 1monatigem, korrigiert) nicht mitgehen...es war einfach unverhältnismäßig brutal und sein Schreien Bis zur Erschöpfung wurde als "Trotzen" bezeichnet....vielleicht War aber auch die Physio nichts für uns.
Anna (12/85) mit Ehemann (09/84) und Herbstmaus (10/13) und Sommermaus und (08/16) Wintermäuserich (01/19) und 

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- NataschaZ
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Re: Unruhe-Dauerstillen-KISS-angebliche Regulationsstörung
Keine Sorge, ich bin nicht verärgert, wollte das nur nicht so stehen lassen, da wir andere Erfahrungen gemacht haben. Mir hat damals sehr geholfen, dass auch mein Mann geturnt hat und eine Urlaubs-KG, die selber mit ihren Kindern turnen musste.
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Resline
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Re: Unruhe-Dauerstillen-KISS-angebliche Regulationsstörung
Jaaa... das mit dem durchschlafen.... immerhin waren es schon 4 Nächte wo er die erste Hälfte 6 Stunden geschlafen hat, sonst sind es zwei
das stört mich aber nicht mehr so. Zur Zeit sind wir eh in einem Schub, d.h. die Tankstelle ist in dauerbetrieb
Eigentlich wollte ich mich auch nicht so stressen lassen und die ersten Monate entspannt angehen. Nachdem die KiA mich angeschaut hat als wäre ich eine Rabenmutter und meinte der kleine Floh müsse unbedingt sofort gefördert werden, habe ich mir wohl etwas Stress gemacht. Naja ... die U4 ist in zwei Wochen
Bobath mag der kleine Floh wahrscheinlich auch nicht, da er da Dinge tun muss die er gerade nicht will.
Vielen Dank für die vielen Antworten
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Resline mit kleinem Floh (12.2015)