Meine Hebamme hat damals auch schmunzelnd gemeint, dass ich die ganzen Stolpersteinchen, die ich so erfahren habe (Interruptio bei Anencephalus, GDM, Wehenschwäche, Milchmangel) als eine sehr gute "Fortbildung" ansehen soll
Milchmangel-ist es möglich das Zufüttern zu reduzieren?
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bridget83
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Re: Milchmangel-ist es möglich das Zufüttern zu reduzieren?
Achja!!!! Was ich auf jeden Fall noch zufügen will ist, dass mich die ganze Beratung und das lesen hier im Forum auch beruflich sehr viel weiter gebracht haben. Trotz dass ich in einem babyfreundlichen Krankenhaus arbeite und wir (denke ich) sehr gutes Stillmanagement machen, habe ich trotzdem noch echt viel gelernt.... Meine zukünftig betreuten Frauen profitieren sicher auch davon.
Meine Hebamme hat damals auch schmunzelnd gemeint, dass ich die ganzen Stolpersteinchen, die ich so erfahren habe (Interruptio bei Anencephalus, GDM, Wehenschwäche, Milchmangel) als eine sehr gute "Fortbildung" ansehen soll
Meine Hebamme hat damals auch schmunzelnd gemeint, dass ich die ganzen Stolpersteinchen, die ich so erfahren habe (Interruptio bei Anencephalus, GDM, Wehenschwäche, Milchmangel) als eine sehr gute "Fortbildung" ansehen soll
bridget mit großer Tochter 5/15, mittlerer Tochter 6/17 und kleinem Sohn 8/20
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Mondenkind
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Re: Milchmangel-ist es möglich das Zufüttern zu reduzieren?
Danke für die Rückmeldung und das Lob. Ich finde aber, du hast einen RIESENErfolg zu feiern. Du hast ungleich mehr gekämpft und ungleich mehr Sorgen gehabt als jemand, der problemlos voll stillt... Nun ist das Stillen und Mutter sein aber eh kein Wettbewerb. Aber verkenn nicht, was du leistest und geleistet hast! Mutterliebe bemisst sich nicht in ml Muttermilch, aber du hast wirklich um jeden Tropfen gekämpft wie eine Löwin. Das soll dir erstmal jemand nachmachenbridget83 hat geschrieben:Danke! Danke! Dankeschön! Du hast wirklich einen großen Beitrag dazu geleistet! Ich glaube ohne die Beratung hätte ich wohl das Teilstillen nach wenigen Wochen aufgegeben und so hab wenigstens einen kleinen Erfolg feiern können.
Gerne, das machen wir. Ich hab nur grad ein krankes Kind hier, ich mach das dann in Ruhe.bridget83 hat geschrieben:Wenn du mal Zeit findest würde es mich freuen, wenn du mir noch irgendwelche Tipps geben könntest damit es beim nächsten Mal vielleicht doch oder besser klappt. Mir selbst fällt nichts ein. Geburt und Stillstart waren eigentlich optimal. Evtl. Domperidon direkt nach Geburt?
Sicherlich Erfahrungen, auf die man gern verzichtet hätte... Aber meine Schwangerschaften, Geburten, Kinder etc haben mich auch weiter gebracht in meinem Beruf. Man wird halt älter und weiserbridget83 hat geschrieben:Meine Hebamme hat damals auch schmunzelnd gemeint, dass ich die ganzen Stolpersteinchen, die ich so erfahren habe (Interruptio bei Anencephalus, GDM, Wehenschwäche, Milchmangel) als eine sehr gute "Fortbildung" ansehen soll
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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bridget83
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Re: Milchmangel-ist es möglich das Zufüttern zu reduzieren?
Hallo Mondenkind,
ich bräuchte dich nochmals um Rat fragen. Wie es bei uns ja immer ist, kommt immer was Neues sobald es mal gut läuft
L ist seit letzten Donnerstag krank. Sie hat(te) sehr hohes Fieber und eine obstruktive Bronchitis. Ich habe sie weiter sehr häufig angelegt und normal Brei gefüttert. Die Mengen waren nicht groß, aber sie hat bis Samstag immerhin etwas gegessen.
Am Sonntag waren wir dann in einer Notfallpraxis, da sie 40,8 Temp hatte, und seitdem bekommt sie Medikamente (Salbutamol, Ibuprofen-Saft und Ambroxol). Heute ging es ihr schon deutlich besser, aber sie verweigert seit Sonntag jeglichen Brei. Sie isst etwas Fingerfood, aber auch nur wenig. Sie hat sichtlich abgenommen an Bauch und Beinen und so hab ich sie heute morgen gewogen: 8430g --> 300g weniger als vor 2 Wochen. Ich habe ihr heute 2x Pre angeboten, da trinkt sie etwas (ca. 50 ml) aber sobald ich ihr den Löffel anbiete, schreit sie, presst die Lippen zusammen und dreht den Kopf weg.
Die Kinderärztin hat gemeint ich soll ihr einfach immer anbieten und solange sie ausreichen trinkt würde sie einfach nur Abwarten. Den Gewichtsverlust sieht sie entspannt, da L ja nicht unbedingt am Untergewicht kratzt. Trinken tut sie gut aus dem Glas.
Dazu muss ich noch sagen, dass sie auch auf der Zungenspitze ein Bläschen hat. Lt. Ärztin sieht es aus als hätte sie sich gebissen.
Hast du noch irgendwelche Ideen, wie ich sie zum Essen ermutige. Ich hab ehrlich gesagt keine Lust mehr auf die blöde Pre
Sorry, dass ich schon wieder mit irgendetwas ankomme
ich bräuchte dich nochmals um Rat fragen. Wie es bei uns ja immer ist, kommt immer was Neues sobald es mal gut läuft
L ist seit letzten Donnerstag krank. Sie hat(te) sehr hohes Fieber und eine obstruktive Bronchitis. Ich habe sie weiter sehr häufig angelegt und normal Brei gefüttert. Die Mengen waren nicht groß, aber sie hat bis Samstag immerhin etwas gegessen.
Am Sonntag waren wir dann in einer Notfallpraxis, da sie 40,8 Temp hatte, und seitdem bekommt sie Medikamente (Salbutamol, Ibuprofen-Saft und Ambroxol). Heute ging es ihr schon deutlich besser, aber sie verweigert seit Sonntag jeglichen Brei. Sie isst etwas Fingerfood, aber auch nur wenig. Sie hat sichtlich abgenommen an Bauch und Beinen und so hab ich sie heute morgen gewogen: 8430g --> 300g weniger als vor 2 Wochen. Ich habe ihr heute 2x Pre angeboten, da trinkt sie etwas (ca. 50 ml) aber sobald ich ihr den Löffel anbiete, schreit sie, presst die Lippen zusammen und dreht den Kopf weg.
Die Kinderärztin hat gemeint ich soll ihr einfach immer anbieten und solange sie ausreichen trinkt würde sie einfach nur Abwarten. Den Gewichtsverlust sieht sie entspannt, da L ja nicht unbedingt am Untergewicht kratzt. Trinken tut sie gut aus dem Glas.
Dazu muss ich noch sagen, dass sie auch auf der Zungenspitze ein Bläschen hat. Lt. Ärztin sieht es aus als hätte sie sich gebissen.
Hast du noch irgendwelche Ideen, wie ich sie zum Essen ermutige. Ich hab ehrlich gesagt keine Lust mehr auf die blöde Pre
Sorry, dass ich schon wieder mit irgendetwas ankomme
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bridget83
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Re: Milchmangel-ist es möglich das Zufüttern zu reduzieren?
Hat sich erledigt! Sie isst wieder, wenn auch nur Joghurt mit Apfelmus!
Viele Grüße
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Re: Milchmangel-ist es möglich das Zufüttern zu reduzieren?
Prima! Dann gib ihr Joghurt und Apelmusbridget83 hat geschrieben:Hat sich erledigt! Sie isst wieder, wenn auch nur Joghurt mit Apfelmus!
Meine Antwort wäre eh unbefriedigend gewesen
Nein, hab ich nicht und Kinder sollten auch zum Essen nicht "überredet" werden. Dass ein Kind mit Infekt o.ä. nicht isst, ist ganz normal. Klar geht dir die Pre auf den Puffer, keine Frage und total verständlich. Aber das kann man in dem Moment einfach nicht ändern...bridget83 hat geschrieben:Hast du noch irgendwelche Ideen, wie ich sie zum Essen ermutige.
Umso besser, dass es jetzt wieder besser läuft.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Re: Milchmangel-ist es möglich das Zufüttern zu reduzieren?
Hallo.... irgendwie kann ich nicht ohne dich
Ich glaube ich habe einen Soor auf der linken Mamille, bzw. Warzenhof.
Seit 3 Tagen tut mir das Stillen furchtbar weh, es ist dort kaum auszuhalten. Es ist das typische "Nadelstechen", allerdings nur lokal und nicht "in" der Brust. Erst dachte ich, es kommt vom Beißen, aber ich habe keine Beißspuren und kann mich auch nicht erinnern, dass sie so fest zugebissen hätte.
Seit heute morgen sehe ich auch, dass die Haut am unteren Teil vom Warzenhof gerötet ist und auch leicht schuppig ist.
Klingt meiner Meinung nach alles sehr nach Soor. Oder kann es davon kommen, dass die unteren Schneidezähne dort dauernd reiben, aber dann wäre es ja schon immer??
In ihrem Mund sehe ich keinen Belag und links ist alles super.
Wie ist das aktuelle Vorgehen beim Soor? Miconazol Creme bei jedem Stillen und Gel für die Behandlung von Luzia?
Danke dir schon mal!
Ich glaube ich habe einen Soor auf der linken Mamille, bzw. Warzenhof.
Seit 3 Tagen tut mir das Stillen furchtbar weh, es ist dort kaum auszuhalten. Es ist das typische "Nadelstechen", allerdings nur lokal und nicht "in" der Brust. Erst dachte ich, es kommt vom Beißen, aber ich habe keine Beißspuren und kann mich auch nicht erinnern, dass sie so fest zugebissen hätte.
Seit heute morgen sehe ich auch, dass die Haut am unteren Teil vom Warzenhof gerötet ist und auch leicht schuppig ist.
Klingt meiner Meinung nach alles sehr nach Soor. Oder kann es davon kommen, dass die unteren Schneidezähne dort dauernd reiben, aber dann wäre es ja schon immer??
In ihrem Mund sehe ich keinen Belag und links ist alles super.
Wie ist das aktuelle Vorgehen beim Soor? Miconazol Creme bei jedem Stillen und Gel für die Behandlung von Luzia?
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Re: Milchmangel-ist es möglich das Zufüttern zu reduzieren?
Ich hab versucht Fotos zu machen! Vielleicht kannst du es erkennen aber es ist schwierig
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Re: Milchmangel-ist es möglich das Zufüttern zu reduzieren?
Die Bilder sind auf dem Kopf, aber das ist ja egal
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Re: Milchmangel-ist es möglich das Zufüttern zu reduzieren?
Kein Problembridget83 hat geschrieben:Hallo.... irgendwie kann ich nicht ohne dich![]()
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Ja, für Soor außen ja.bridget83 hat geschrieben:Wie ist das aktuelle Vorgehen beim Soor? Miconazol Creme bei jedem Stillen und Gel für die Behandlung von Luzia?
Ich hab bei den Bildern jetzt spontan an Zahnscheuerstellen gedacht, aber die Bilder sehe ich auch nur recht unscharf. Juckt es auch?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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bridget83
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Re: Milchmangel-ist es möglich das Zufüttern zu reduzieren?
Zahnscheuerstellen waren auch mein erster Gedanke, allerdings sehe ich beim Saugen die Zunge im Mundwinkel und deswegen müsste sie eigentlich über den Zähnen liegen ?? Jucken tut es nicht. Ich habe nur wegen dem "Nadelstichschmerz" und der schuppigen Haut an Soor gedacht.Mondenkind hat geschrieben:Ich hab bei den Bildern jetzt spontan an Zahnscheuerstellen gedacht, aber die Bilder sehe ich auch nur recht unscharf. Juckt es auch?
Ich warte jetzt erstmal ab, wenn es nicht besser wird, dann behandle ich einfach mal.
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